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Kolumne

Wednesday, 4.20 pm.

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Es ist Mittwoch 16.20 Uhr, ich beantworte gerade Nachrichten und Mails im Homeoffice, plane die kommenden Wochen, draussen scheint die Sonne, unsere Pelznasen sonnen sich, die Nachbarskinder spielen im Garten. Auf den ersten Blick ein normaler Tag – aber es ist alles anders. Aus dem Zimmer meiner Schwester erklingt Klaviermusik und ich höre ihre Füsse über den Boden tippeln, mein Vater arbeitet im untersten Stock im Homeoffice und alle meine Termine, die geplant waren, sind bis auf weiteres verschoben. Meine Familie und Freunde sehe ich nur noch per Face Time. Die Welt hat sich seit unserem Italienaufenthalt total verändert und ich kann mir auch noch nicht vorstellen, wie genau wir wieder zurück in den Alltag finden sollen. Kein Theater ist mehr geöffnet, keine Sportlerin kann ihrer Disziplin nachgehen, die Geschäftstermine werden per Skype abgehalten und Einkaufen fahren wir mit Handschuhen, mit Nummern und Klebern auf dem Boden, um die Sicherheitsabstände einzuhalten. Niemand weiss, wie und wann es weitergeht; die Ungewissheit macht traurig und vielleicht auch Angst. Wie bezahle ich die kommenden Rechnungen, hoffentlich bleibe ich und meine Liebsten gesund und wie geht es Freunden, die in anderen Ländern leben? Fragen über Fragen. Die Nachrichten überschlagen sich und es macht traurig, zu hören wie viele Menschen auf der Welt am Virus erkranken und sterben.

Wo wir sonst gemeinsam in den Frühling feiern, draussen sitzen, lachen und neue Menschen kennenlernen – dort ist nun Leere und Stille, im Jahr 2020 (und ich mochte diese Zahl sooo) ist alles anders. Geschäfte sind geschlossen, Restaurants, Theater, Kinos, kein Fussball, keine Sportveranstaltungen, keine Konzerte – das Leben steht beinahe still.

Stille in den Strassen und diejenigen Menschen, die noch auf den Strassen unterwegs sind, halten Abstand und machen einen bedrückten Eindruck. Unser öffentliches Leben wurde von einem auf den anderen Tag gestoppt, was viele Menschen aufgebaut haben, steht still. Ich bin von Natur aus ein Mensch, der nichts als selbstverständlich sieht und trotzdem trifft es mein Herz schwer: Die normalsten Dinge wie Umarmungen und sich in die Augen sehen (nicht per Skype), sind uns verwehrt und die traurigen Nachrichten täglich über die erkrankten Menschen und die Situation in den Spitälern und unseren Freunden in Nachbarsländern bedrücken sehr.

Mich persönlich erinnert es stark an den Beginn meiner Zeit mit Histaminose, nichts war mehr so wie es war und viele Pläne, Wünsche gelöscht und geplatzt, selbstverständliche Dinge wurden aus meinem Alltag gelöscht. Aber mit Mut, Zuversicht und einer Menge Kraft und genau so viel Humor haben sich damals neue Türen und Wege geöffnet. Diese wichtige Zeit in meiner persönlichen Geschichte haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Nun steht die ganze Welt «Kopf» und ich wünsche mir, dass wir alle zusammen aus dieser sehr schwierigen Zeit gesund und «uns näher» kommen, wir uns helfen und unterstützen. Es sind die kleinen Dinge und vor allem die Herzenswärme, die uns allen Kraft und Zuversicht schenkt. Ich schicke euch allen auf diesem Weg viel Sonne und Kraft, passt auf euch auf und ich freue mich sooo, nach all dem wieder zusammen mit euch Zeit zu teilen, oder zu sehen, wie ihr alle euren «Dingen» nachgehen könnt. Bliibed gsund und Dihei, ihr alli!

XXX Vivi

Hey there! Ich bin Vivienne Oesch, ein echtes Millennium und arbeite seit fünf Jahren als Model und seit drei Jahren auch als Influencerin. Ich schreibe mit grosser Freude regelmässig meinen Blog und unterhalte euch sehr gerne auf meinem Instagram Kanal via Stories, Reels und Postings über Mode, Beauty, Ernährung, Sport, Lifestyle und Reisen. All we have is now! Mehr auf www.aboutvivienne.ch

Entertainment

“Ein Wochenende mit PS” mit Vivienne Oesch

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Dieses Wochenende habe ich mich so auf meine Modelfamily in Österreich gefreut. Wir durften uns auf einen spannenden Tag mit Porsche und Pälg freuen. Die Präsentation für Kunden in dieser Form finde ich immer etwas ganz Besonderes. Nachdem ich mich also den Tag vorher um Nägel, Haare und mein Covidzertifikat und diverses Anderes gekümmert habe, meine Vivikräckers für die Reise gebacken und einige Fotodateien, die ich noch unterwegs beäugen und editieren wollte, habe ich mir einen ruhigeren Morgen gegönnt. Die «ruhigeren» Morgen sehen bei mir immer etwas anders aus, doch zu meinen definitiven Routinen gehört ein Rundgang durch den Garten begleitet von unseren Sniffern und danach Haferflocken und Früchte auf dem Frühstückstisch. Nach einer erstaunlich kurzen Fahrt und viiiiel Musik aus meiner Playlist, stand ich in der Eventhalle mit meinen Kollegen und wir probten. Wie habe ich das vermisst, bin endlos dankbar und voller Demut können wir wieder so arbeiten.

Wir fühlten uns alle wohl und es war toll, sich auch in den Pausen privat etwas auszutauschen und über unsere Zeit der letzten Monate zu quasseln. Ich gebe zu, ich gehöre eigentlich zu den Frauen die immer betonen – ein Auto fährt mich von a nach b und soll sicher sein, doch das war dann doch eine andere «Fahrt» mit dem Porsche und ich kann jeden verstehen, der brennt für dieses PS-starke, hübsche Teilchen. Wir «Mädels» präsentierten übrigens ein Hauch von Woolford und wunderschöne Uhren und Schmuck von Präg! Nach erfolgreichem Event und glücklichen Kunden ging’s zurück Nachhause.

Knapp vor Mitternacht sind wir dann wieder Zuhause angekommen und ich kochte mir noch was Kleines: es hatte frische Snackgurken aus Opas Garten und ich konnte nicht widerstehen. Meistens brauche ich eh etwas länger, um schlafen zu können, da ich so mit Adrenalin gefüllt bin und ich trotz Müdigkeit Zeit brauche um «runterzufahren». Ich freue mich sehr auf die neue Woche und wünsche euch allen einen erfolgreichen Start – habe gerade bemerkt, es sind noch 18 Wochen und dann sitzen wir schon wieder unter dem Weihnachtsbaum….wo ist die Zeit hin?

Hugs xx Vivi

Mehr von Vivienne auf Ihrem Blog: hier klicken…

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Inside

Freedom – A Place To Feel Inner Peace

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Die Sommerurlaubstage sind doch immer die, die uns an lange, gemütliche Abende draussen erinnern….Gespräche bis tief in die Nacht und Barfuss in Decken gekuschelt. Dieser Sommer hat uns mit dem Wetter sehr durchgeschüttelt. Die Nachrichten vieler Regionen, die mit Feuer oder Wasser kämpfen, erzählen von Schicksalen, die nur schwer zu ertragen sind. Auch unser Dorf wurde vor einigen Wochen von einem Sturm verwüstet. Die Kraft der Natur zeigt uns, wie klein wir sind. Sie gibt uns aber auch die Gelegenheit aufzutanken, durchzuatmen und innere Ruhe zu finden. Ich werde dieses Jahr erst im September meine Ferientage geniessen und habe darum vereinzelte Tage in verschiedenen Regionen der Schweiz geplant.

In den vergangenen Wochen habe ich trotzdem einzelne Tage «draussen» verbracht und ein paar Day Trips durch die Schweiz gemacht. Als Familie fuhren wir über Pässe, konnten bei einer Regenpause im Tessin den Charme des Lago Maggiore geniessen und die Luft und Stimmung im südlichen Teil unserer Schweiz spüren: Gespräche zu führen mit Menschen der Region ist immer inspirierend. Unsere 16 Pfoten durch Bergbäche und Waldstücke zu begleiten, meinen neuen Mückenstichzauberstab auszuprobieren ;). Wassermelone und Walliser Aprikosen zu meinen neuen Schätzen dieses Sommers kühren, Gedanken sortieren und etwas Ruhe finden. Ich könnte nicht sagen, welcher Ort mir am meisten Eindruck hinterlassen hat, jeder war ein besonderer und vorallem hat mir jeder die Schönheit des Moments, den man bewusst lebt, erneut gezeigt. Dankbar und peaceful ab in die neue Woche – und vergesst nicht, diese Urlaubsmomente finden wir eigentlich auch im Alltag, in ganz kleinen Dingen. Habt eine gute Woche, hugs und xx – Vivi

Mehr über Vivienne Oesch auch auf Ihrer Webseite!

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Kolumne

Nine Emotions – Pure Me!

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Heute teile ich etwas sehr Persönliches, einen Teil meiner Geschichte, einen grossen Teil meines Lebens. Ihr alle kennt mich als leidenschaftlichen Foodie und Köchin und seht mich viel in der Küche – nicht nur der allgemeine, immer gegenwärtige Broccoli wird gekocht. Vor 5 Jahren hat sich mein Körper verändert. Es liegt mir am Herzen, meine Geschichte auch hier zu teilen. Der Prozess war lang und gespickt mit vielen Tiefs, Zweifel und grosser Wehmut nach einem «normalen und unbeschwerten Leben». Essen – ein Thema dass uns alle beschäftigt, täglich mehrmals! Was bedeutet euch Essen? Was esst ihr so? Was macht Essen mit euch? Ich denke, Essen ist viel mehr… Es nährt uns nicht nur, es macht die Menschen glücklich, hungrig, krank und schafft Erinnerungen – es ist definitiv ein emotionales Thema! Ich verbinde den Duft meines Schokogeburtstagskuchens mit Familienfeiern in meiner Kindheit. Den Tomatenrisotto meiner verstorbenen Oma an gemeinsame Abendessen mit ihr und Opa. Pizza und Eis an meine Freunde aus der Schulzeit. Nicht eine dieser Leckereien kann ich heute in dieser klassischen Form essen. Nach einem ganzen Jahr mit schwerer Krankheit die Gewissheit, es begleitet mich eine Laktose- und Glutenunverträglichkeit. Trotz der neuen Nahrungszunahme mit neuen Wegen ging es mir nicht besser und es wurde bei mir schließlich auch Histaminose diagnostiziert. Heute, nach fünf Jahren des Erlebens, Kämpfens, Zuhörens meines Körpers, Lesens und Nachforschens, des Versuchens von Neuem und der Veränderung meiner gesamten Lebensweise, sitze ich jetzt hier und schreibe euch diesen Text. Angefangen mit zwei Lebensmitteln, kann ich heute stolz sagen, dass ich es geschafft habe, mit nun schon 25 verschiedenen Lebensmitteln auszukommen und mit allen anderen Auswirkungen, Einschränkungen, Veränderungen von und mit Histaminose zu leben – und ich werde weitermachen. Dankbar für den Mut und die Zuversicht, die mich trägt. Das bin ich! ♡ Ab sofort werde ich mehr über diese Seite meines Lebens teilen. Lasst uns zusammen lächeln, essen, tüfteln und nie aufgeben. Glücklich, euch an meiner Seite zu haben!

Love, x Vivi

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