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Verhütung geht auch ohne Hormone!

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Vor einigen Wochen habe ich (Mariska) im Artikel «Diese scheiss Verhütungsmittel!» über meine Erfahrungen mit hormonellen Verhütungsmitteln berichtet. Da die Verhütung trotzdem wichtig ist, habe ich nun einige hormonfreie Verhütungsmethoden recherchiert und zusammengefasst. Es geht auch ohne diese «scheiss» Hormone!

Damit das schon einmal klar ist: Der Schutz von natürlichen Verhütungsmethoden ist nur gegeben, wenn eine Vielzahl von Regeln befolgt wird.

Welche Verhütungsmethoden gibt es?

Das Angebot an Verhütungsmitteln ist gross. Als nicht-hormonelle Alternative, die auch Männer aktiv in die Verhütung einbezieht, gibt es das Kondom. Viele Paare empfinden es aber als unangenehm und greifen daher lieber auf natürliche Verhütungsmethoden zurück.

Natürliche Verhütungsmethoden ohne Eingriff, Hormone oder Kondom:

  • Kalendermethode
  • Verhütung via Computer oder App
  • Temperaturmethode
  • Hormonmessung

Grundlagen der natürlichen Verhütung

Um natürliche Verhütungsmethoden anzuwenden, muss der Zyklus über einen längeren Zeitraum genau dokumentiert werden, du musst deinen Zyklus also kennen.

Grundlage der natürlichen Verhütung ist es, die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage der Frau zu ermitteln (z.B. durch Temperatur messen oder das Messen von Hormonen im Urin).

Die Grundregel: Wenn kein Babys erwünscht sind, sollte an den fruchtbaren Tagen kein ungeschützter Sex stattfinden. Ebenso sollte bereits eine Woche vor dem Eisprung verhütet werden, da die Spermien einige Tage in der Gebärmutter überleben können. In dieser fruchtbaren Phase und eine Woche davor muss auf Kondome zurückgegriffen werden.

Der Zyklus

Der weibliche Zyklus dauert im Schnitt 28 Tage. Er beginnt mit dem ersten Tag der Periode. Die erste Hälfte wird dabei Follikelphase genannt und dauert bis zum Tag des Eisprungs (Ovulation) durchschnittlich 12 bis 14 Tage. In dieser Phase wachsen nach der Periode die neuen Eizellen heran, die auf ihre Befruchtung warten. Die meisten fruchtbaren Tage hat eine Frau also vor dem Eisprung. Nach dem Eisprung ist die Eizelle 12 bis 24 Stunden fruchtbar. Die Phase danach wird als Lutealphase bezeichnet und dauert bis zum Einsetzen der nächsten Periode.

 

Verhütung durch Messung von Parametern

Während des weiblichen Zyklus verändern sich einige Parameter im Körper einer Frau. Dazu gehören:

  • Körpertemperatur
  • Hormonstatus
  • Beschaffenheit des vaginalen Schleims
  • Festigkeit des Muttermundes

Mit gutem Training und regelmäßigen Aufzeichnungen können Frauen lernen, ihren Körper selbst einzuschätzen und ihre fruchtbaren Tage sowie den Eisprung zu berechnen.

Bestimmte Verhütungscomputer berechnen basierend auf diesen Werten die fruchtbaren Tage und den Einsprung. Voraussetzung für den Erfolg der natürlichen Verhütung ist die konsequente tägliche Messung und Aufzeichnung unterschiedlicher körperlicher Parameter.

Gleichzeitig muss man bereit sein, die Abstinenzperioden von 10 bis 14 Tagen diszipliniert einzuhalten. Unter diesen Bedingungen gilt die natürliche Verhütung mit Kondomen als relativ sicher. Aber: In der Praxis birgt die Methode ein Risiko, ist fehleranfällig und führt immer wieder zu ungewollten Schwangerschaften.

Wie sicher ist die natürliche Verhütung?

Die Sicherheit von natürlichen Verhütungsmethoden ist sehr unterschiedlich. Frauen beziehungsweise Paare, die unter der Anleitung lernen, eine Kombinationsform aus Zykluskalender, Temperatur- und Hormonmessung durchzuführen, können unerwünschte Schwangerschaften sehr gut vermeiden. Also durch Routine in der Anwendung und Selbstdisziplin sowie zusätzliche Verhütung an den „gefährlichen“ Tagen vorausgesetzt.

Für Menschen vom spontanen Typ oder Frauen mit unregelmässigem Zyklus ist die natürliche Verhütung keine Option.

Wichtiger Hinweis: Falls du dich nicht in einer Beziehung mit einem festen Partner befindest, solltest du sowieso immer mit Kondomen verhüten – Stichwort: Geschlechtskrankheiten!

Socken- und Gemüseliebhaberin schreibt über alles mögliche, was sie beschäftigt. Angehende Internationale-Beziehungen-Studentin in Barcelona und gelernte Fachfrau Gesundheit auf der Jagd nach Glück und Wissen. Seit 2019 Model bei der Scoutmodel Agency in Zürich.

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Landei in Barcelona

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Ich, Mariska, bin letzten Donnerstag nach Barcelona gezogen. Zum ersten Mal in meinem Leben, habe ich mein Zuhause verlassen und lebe nun alleine. Ein Landei aus den Bergen zieht in eine 1,62 Mio. Stadt…

Barcelona, eine wunderschöne und vor allem riesige Stadt. Als Landei kennt man das Stadtleben gar nicht. Ich wohne relativ im Zentrum von Barcelona im obersten Stock einer kleinen Wohnung. Nein, im Altbau hat es keinen Lift = ich habe seit 2 Tagen Muskelkater in den Beinen und im Gesäss.

Ich bin überwältigt von dieser Stadt, fühle mich jedoch pudelwohl. Raul, der kleine, ältere Verkäufer gleich um die Ecke ruft mir jedes Mal «Hola Mari!» zu, wenn ich mit meinem Fahrrad vorbeifahre. Ja, Raul der Gute ist mein erster Freund hier.

Da mein Studium erst in einigen Tagen beginnt, habe ich noch etwas Zeit mich einzuleben. Irgendwie dachte ich, ich hätte viel mehr Zeit und mir würde langweilig werden, doch dem ist gar nicht so. Ich erkunde die Stadt, lerne überall neue Menschen kennen und mit den Menschen in meinem Viertel, versuche ich immer wieder kleine Smalltalks zu führen. Auf Märkten erkundige ich mich nach regionalen Rezepten und Lebensmittel und fühle mich auf den Bauernmärkten wie im siebten Himmel. Überall gibt es frisches Gemüse und Obst.

Ich sage euch, die Erdbeeren hier sind nicht zu vergleichen mit jeder Erdbeere, die ich bislang gegessen habe…

Heute hatte ich den ersten Gast in meiner Wohnung: eine Taube. Iiiiiiii, war das eklig. Irgendwie schaffte ich es, die Taube mit einem Handtuch zu fangen und liess sie auf der Terrasse frei. Anschliessend desinfizierte ich die ganze Wohnung. Naja, das war auf jeden Fall ein Erlebnis.

Eine wichtige Lektion, die ich gelernt habe in diesen Tagen: das Wasser aus dem Wasserhahn, kann man nicht trinken! (Ich musste es auf die harte Tour lernen.)

Ich liebe diese Stadt, alle lachen und suchen Kontakt, wenn du ein Lächeln schenkst, bekommst du ein doppeltes und ein «Hola, que tal?» zurück. Es ist einfach, neue Freunde zu finden, solange man aufgeschlossen und mutig ist.

 

PS: Ich konnte sogar schon einen Kauf auf spanisch abwickeln, ohne dass man mir auf englisch geantwortet hat! Wuhuuu!

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Chur: Die grösste offene Drogenszene in der Schweiz

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Drogensüchtige, Alkoholkranke und Randständige prägen das Bild des Churer Stadtparks. Die kürzlich veröffentliche Dokumentation von SRF über die Drogenszene in Chur sorgt für Gesprächsstoff. Die zentral gelegene Grünanlage ist seit Jahren Schauplatz der offenen Churer Drogenszene. Im Schnitt treffen sich hier täglich zwei Dutzend Menschen und konsumieren Drogen. Es sind Bilder, die an die offenen Drogenszenen der 90er-Jahre in Zürich und Bern erinnern.

Die Leiterin der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, Franziska Eckmann, sagt gegenüber SRF: «In dieser Grösse gibt es solche Szenen, wo öffentlich konsumiert wird, kaum mehr in der Schweiz.» In anderen Städten gebe es mehr Anlaufstellen für einen Konsum in sicherer Umgebung.

Politischer Druck brachte Stein ins Rollen

Zuständig für die Suchthilfe ist der Kanton. Die Zustände im Stadtpark führten 2018 zu einem politischen Vorstoss im Kantonsparlament. 80 Grossrätinnen und Grossräte verlangten von der Regierung, Anlaufstellen mit Konsumationsräumen zu schaffen. Das Parlament beauftragte dann die Regierung vor zwei Jahren, einen Bericht zur Drogenthematik in Graubünden zu erstellen.

Auf ein «Fixerstübli» warten die Süchtigen noch heute. Erst kürzlich berichtete die Wochenzeitung WOZ ausführlich über die Churer Drogenszene. Nun nimmt der zuständige Regierungsrat erstmals Stellung.

«Es ist nicht so, dass nichts passiert ist», sagt Marcus Caduff (CVP) gegenüber SRF. Man mache bereits heute viel im Drogenbereich. Der besagte Bericht, der vorhandene Lücken aufzeigen soll, liege seit Sommer 2020 vor. Sieben Massnahmen werden darin vorgeschlagen, «ein Konsumraum ist eine davon», erklärt Caduff. Das grösste Manko sei aber im betreuten Wohnbereich, man habe zu wenig Wohnungen für Menschen mit einem Suchtproblem. Insgesamt sieben Empfehlungen enthalte der bisher nicht öffentliche Bericht, darunter auch die Einführung von Gassenarbeit oder ein Monitoring, damit klar wird, wie gross das Drogenproblem ist.

Bis zur Umsetzung noch ein langer Weg

Klar sei, «ein Konsumraum allein löst das Problem noch nicht», gibt der Regierungsrat zu bedenken. Es brauche begleitende Massnahmen. Rund um den Konsumraum gebe es auch noch sehr viele Fragen, die zu klären seien. Wer darf in den Raum? Wie wird das kontrolliert? Wie geht man mit dem Drogenhandel in dieser Umgebung um? Das seien wesentliche Fragen, sagt Caduff. Weiter dürfe ein solcher Raum auch keine Sogwirkung entfalten, denn es gebe in der ganzen Ostschweiz bis jetzt nichts in dieser Art. Bald solle ein Entscheid zur Verbesserung der Situation gefällt werden: «Unser Ziel ist ein Regierungsentscheid noch vor den Sommerferien», stellt der Caduff in Aussicht.

Dann starte aber erst der politische Prozess, «im besten Fall wird man das Thema Konsumraum im Dezember im Parlament behandeln können.» Ein Konsumationsraum in Chur bis Ende Jahr ist für den Bündner Regierungsrat deshalb «illusorisch».

Quelle: SRF

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Geoinformationen – unverzichtbar für Wirtschaft und Verwaltung

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Im März 2021 wurde das Geographische Informationssystem (GIS) des Kantons Graubünden 30‑jährig. Es beinhaltet wesentliche Geoinformationen, welche als Grundlage für Entscheidungen und Massnahmen in Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und im privaten Umfeld verwendet werden.

Das Erheben und Verbreiten von Geoinformationen auf elektronischem Weg sind heute nicht mehr wegzudenken. Der Kanton Graubünden hat bereits früh die Bedeutung von Geodaten erkannt und im Mai 1987 für den koordinierten Aufbau eines Geoinformationssystems (GIS) in der Verwaltung gesorgt. Zwei Jahre später genehmigte die Regierung die Schaffung eines GIS-Zentrums beim Meliorations- und Vermessungsamt. Die für die Datenerhebung erforderlichen Systeme wurden über die Jahre bedarfsgerecht ausgebaut. Heute ist das GIS ein wichtiger Teil der nationalen Geodateninfrastruktur und bildet in vielen Bereichen ein unverzichtbares Werkzeug.

Gesetzliche Grundlagen zugunsten einer breiten Nutzung

Im Oktober 2007 wurden das Bundesgesetz über Geoinformation und im Juni 2011 das kantonale Geoinformationsgesetz erlassen. Diese Gesetze bezwecken, dass Geodaten den Behörden sowie der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Wissenschaft für eine breite Nutzung einfach und zu angemessenen Kosten zur Verfügung gestellt werden. Die rechtlichen Grundlagen sehen ausserdem vor, dass die öffentlich zugänglichen Geodaten kostenlos genutzt werden können.

Geodatendrehscheibe Graubünden

Seit 2007 betreibt die GeoGR AG im Auftrag des Kantons die kantonale Geodatendrehscheibe. Geodaten können via www.geogr.ch eingesehen und nach einer einmaligen Registrierung einfach und kostenlos bezogen werden. Zudem stehen der Öffentlichkeit weitere interaktive Karten der Verwaltung zu rund 115 Themen zur Verfügung. Eine Übersicht zu den publizierten Geodaten, interaktiven Karten und Geodiensten sind unter geo.gr.ch abrufbar.

Weiteres Produkt zur Verfügung

Mit dem Grundstückverzeichnis über die öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster) steht neu unter oereb.geo.gr.ch das nächste Produkt für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Damit werden die räumlich abgegrenzten öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen zentral, einfach und für jede Liegenschaft öffentlich zugänglich gemacht.

Quelle: Amt für Landwirtschaft und Geoinformation

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Verhütung geht auch ohne Hormone!

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Vor einigen Wochen habe ich (Mariska) im Artikel «Diese scheiss Verhütungsmittel!» über meine Erfahrungen mit hormonellen Verhütungsmitteln berichtet. Da die Verhütung trotzdem wichtig ist, habe ich nun einige hormonfreie Verhütungsmethoden recherchiert und zusammengefasst. Es geht auch ohne diese «scheiss» Hormone!

Damit das schon einmal klar ist: Der Schutz von natürlichen Verhütungsmethoden ist nur gegeben, wenn eine Vielzahl von Regeln befolgt wird.

Welche Verhütungsmethoden gibt es?

Das Angebot an Verhütungsmitteln ist gross. Als nicht-hormonelle Alternative, die auch Männer aktiv in die Verhütung einbezieht, gibt es das Kondom. Viele Paare empfinden es aber als unangenehm und greifen daher lieber auf natürliche Verhütungsmethoden zurück.

Natürliche Verhütungsmethoden ohne Eingriff, Hormone oder Kondom:

  • Kalendermethode
  • Verhütung via Computer oder App
  • Temperaturmethode
  • Hormonmessung

Grundlagen der natürlichen Verhütung

Um natürliche Verhütungsmethoden anzuwenden, muss der Zyklus über einen längeren Zeitraum genau dokumentiert werden, du musst deinen Zyklus also kennen.

Grundlage der natürlichen Verhütung ist es, die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage der Frau zu ermitteln (z.B. durch Temperatur messen oder das Messen von Hormonen im Urin).

Die Grundregel: Wenn kein Babys erwünscht sind, sollte an den fruchtbaren Tagen kein ungeschützter Sex stattfinden. Ebenso sollte bereits eine Woche vor dem Eisprung verhütet werden, da die Spermien einige Tage in der Gebärmutter überleben können. In dieser fruchtbaren Phase und eine Woche davor muss auf Kondome zurückgegriffen werden.

Der Zyklus

Der weibliche Zyklus dauert im Schnitt 28 Tage. Er beginnt mit dem ersten Tag der Periode. Die erste Hälfte wird dabei Follikelphase genannt und dauert bis zum Tag des Eisprungs (Ovulation) durchschnittlich 12 bis 14 Tage. In dieser Phase wachsen nach der Periode die neuen Eizellen heran, die auf ihre Befruchtung warten. Die meisten fruchtbaren Tage hat eine Frau also vor dem Eisprung. Nach dem Eisprung ist die Eizelle 12 bis 24 Stunden fruchtbar. Die Phase danach wird als Lutealphase bezeichnet und dauert bis zum Einsetzen der nächsten Periode.

 

Verhütung durch Messung von Parametern

Während des weiblichen Zyklus verändern sich einige Parameter im Körper einer Frau. Dazu gehören:

  • Körpertemperatur
  • Hormonstatus
  • Beschaffenheit des vaginalen Schleims
  • Festigkeit des Muttermundes

Mit gutem Training und regelmäßigen Aufzeichnungen können Frauen lernen, ihren Körper selbst einzuschätzen und ihre fruchtbaren Tage sowie den Eisprung zu berechnen.

Bestimmte Verhütungscomputer berechnen basierend auf diesen Werten die fruchtbaren Tage und den Einsprung. Voraussetzung für den Erfolg der natürlichen Verhütung ist die konsequente tägliche Messung und Aufzeichnung unterschiedlicher körperlicher Parameter.

Gleichzeitig muss man bereit sein, die Abstinenzperioden von 10 bis 14 Tagen diszipliniert einzuhalten. Unter diesen Bedingungen gilt die natürliche Verhütung mit Kondomen als relativ sicher. Aber: In der Praxis birgt die Methode ein Risiko, ist fehleranfällig und führt immer wieder zu ungewollten Schwangerschaften.

Wie sicher ist die natürliche Verhütung?

Die Sicherheit von natürlichen Verhütungsmethoden ist sehr unterschiedlich. Frauen beziehungsweise Paare, die unter der Anleitung lernen, eine Kombinationsform aus Zykluskalender, Temperatur- und Hormonmessung durchzuführen, können unerwünschte Schwangerschaften sehr gut vermeiden. Also durch Routine in der Anwendung und Selbstdisziplin sowie zusätzliche Verhütung an den „gefährlichen“ Tagen vorausgesetzt.

Für Menschen vom spontanen Typ oder Frauen mit unregelmässigem Zyklus ist die natürliche Verhütung keine Option.

Wichtiger Hinweis: Falls du dich nicht in einer Beziehung mit einem festen Partner befindest, solltest du sowieso immer mit Kondomen verhüten – Stichwort: Geschlechtskrankheiten!

Socken- und Gemüseliebhaberin schreibt über alles mögliche, was sie beschäftigt. Angehende Internationale-Beziehungen-Studentin in Barcelona und gelernte Fachfrau Gesundheit auf der Jagd nach Glück und Wissen. Seit 2019 Model bei der Scoutmodel Agency in Zürich.

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Landei in Barcelona

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Ich, Mariska, bin letzten Donnerstag nach Barcelona gezogen. Zum ersten Mal in meinem Leben, habe ich mein Zuhause verlassen und lebe nun alleine. Ein Landei aus den Bergen zieht in eine 1,62 Mio. Stadt…

Barcelona, eine wunderschöne und vor allem riesige Stadt. Als Landei kennt man das Stadtleben gar nicht. Ich wohne relativ im Zentrum von Barcelona im obersten Stock einer kleinen Wohnung. Nein, im Altbau hat es keinen Lift = ich habe seit 2 Tagen Muskelkater in den Beinen und im Gesäss.

Ich bin überwältigt von dieser Stadt, fühle mich jedoch pudelwohl. Raul, der kleine, ältere Verkäufer gleich um die Ecke ruft mir jedes Mal «Hola Mari!» zu, wenn ich mit meinem Fahrrad vorbeifahre. Ja, Raul der Gute ist mein erster Freund hier.

Da mein Studium erst in einigen Tagen beginnt, habe ich noch etwas Zeit mich einzuleben. Irgendwie dachte ich, ich hätte viel mehr Zeit und mir würde langweilig werden, doch dem ist gar nicht so. Ich erkunde die Stadt, lerne überall neue Menschen kennen und mit den Menschen in meinem Viertel, versuche ich immer wieder kleine Smalltalks zu führen. Auf Märkten erkundige ich mich nach regionalen Rezepten und Lebensmittel und fühle mich auf den Bauernmärkten wie im siebten Himmel. Überall gibt es frisches Gemüse und Obst.

Ich sage euch, die Erdbeeren hier sind nicht zu vergleichen mit jeder Erdbeere, die ich bislang gegessen habe…

Heute hatte ich den ersten Gast in meiner Wohnung: eine Taube. Iiiiiiii, war das eklig. Irgendwie schaffte ich es, die Taube mit einem Handtuch zu fangen und liess sie auf der Terrasse frei. Anschliessend desinfizierte ich die ganze Wohnung. Naja, das war auf jeden Fall ein Erlebnis.

Eine wichtige Lektion, die ich gelernt habe in diesen Tagen: das Wasser aus dem Wasserhahn, kann man nicht trinken! (Ich musste es auf die harte Tour lernen.)

Ich liebe diese Stadt, alle lachen und suchen Kontakt, wenn du ein Lächeln schenkst, bekommst du ein doppeltes und ein «Hola, que tal?» zurück. Es ist einfach, neue Freunde zu finden, solange man aufgeschlossen und mutig ist.

 

PS: Ich konnte sogar schon einen Kauf auf spanisch abwickeln, ohne dass man mir auf englisch geantwortet hat! Wuhuuu!

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Chur: Die grösste offene Drogenszene in der Schweiz

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Drogensüchtige, Alkoholkranke und Randständige prägen das Bild des Churer Stadtparks. Die kürzlich veröffentliche Dokumentation von SRF über die Drogenszene in Chur sorgt für Gesprächsstoff. Die zentral gelegene Grünanlage ist seit Jahren Schauplatz der offenen Churer Drogenszene. Im Schnitt treffen sich hier täglich zwei Dutzend Menschen und konsumieren Drogen. Es sind Bilder, die an die offenen Drogenszenen der 90er-Jahre in Zürich und Bern erinnern.

Die Leiterin der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, Franziska Eckmann, sagt gegenüber SRF: «In dieser Grösse gibt es solche Szenen, wo öffentlich konsumiert wird, kaum mehr in der Schweiz.» In anderen Städten gebe es mehr Anlaufstellen für einen Konsum in sicherer Umgebung.

Politischer Druck brachte Stein ins Rollen

Zuständig für die Suchthilfe ist der Kanton. Die Zustände im Stadtpark führten 2018 zu einem politischen Vorstoss im Kantonsparlament. 80 Grossrätinnen und Grossräte verlangten von der Regierung, Anlaufstellen mit Konsumationsräumen zu schaffen. Das Parlament beauftragte dann die Regierung vor zwei Jahren, einen Bericht zur Drogenthematik in Graubünden zu erstellen.

Auf ein «Fixerstübli» warten die Süchtigen noch heute. Erst kürzlich berichtete die Wochenzeitung WOZ ausführlich über die Churer Drogenszene. Nun nimmt der zuständige Regierungsrat erstmals Stellung.

«Es ist nicht so, dass nichts passiert ist», sagt Marcus Caduff (CVP) gegenüber SRF. Man mache bereits heute viel im Drogenbereich. Der besagte Bericht, der vorhandene Lücken aufzeigen soll, liege seit Sommer 2020 vor. Sieben Massnahmen werden darin vorgeschlagen, «ein Konsumraum ist eine davon», erklärt Caduff. Das grösste Manko sei aber im betreuten Wohnbereich, man habe zu wenig Wohnungen für Menschen mit einem Suchtproblem. Insgesamt sieben Empfehlungen enthalte der bisher nicht öffentliche Bericht, darunter auch die Einführung von Gassenarbeit oder ein Monitoring, damit klar wird, wie gross das Drogenproblem ist.

Bis zur Umsetzung noch ein langer Weg

Klar sei, «ein Konsumraum allein löst das Problem noch nicht», gibt der Regierungsrat zu bedenken. Es brauche begleitende Massnahmen. Rund um den Konsumraum gebe es auch noch sehr viele Fragen, die zu klären seien. Wer darf in den Raum? Wie wird das kontrolliert? Wie geht man mit dem Drogenhandel in dieser Umgebung um? Das seien wesentliche Fragen, sagt Caduff. Weiter dürfe ein solcher Raum auch keine Sogwirkung entfalten, denn es gebe in der ganzen Ostschweiz bis jetzt nichts in dieser Art. Bald solle ein Entscheid zur Verbesserung der Situation gefällt werden: «Unser Ziel ist ein Regierungsentscheid noch vor den Sommerferien», stellt der Caduff in Aussicht.

Dann starte aber erst der politische Prozess, «im besten Fall wird man das Thema Konsumraum im Dezember im Parlament behandeln können.» Ein Konsumationsraum in Chur bis Ende Jahr ist für den Bündner Regierungsrat deshalb «illusorisch».

Quelle: SRF

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Geoinformationen – unverzichtbar für Wirtschaft und Verwaltung

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Im März 2021 wurde das Geographische Informationssystem (GIS) des Kantons Graubünden 30‑jährig. Es beinhaltet wesentliche Geoinformationen, welche als Grundlage für Entscheidungen und Massnahmen in Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und im privaten Umfeld verwendet werden.

Das Erheben und Verbreiten von Geoinformationen auf elektronischem Weg sind heute nicht mehr wegzudenken. Der Kanton Graubünden hat bereits früh die Bedeutung von Geodaten erkannt und im Mai 1987 für den koordinierten Aufbau eines Geoinformationssystems (GIS) in der Verwaltung gesorgt. Zwei Jahre später genehmigte die Regierung die Schaffung eines GIS-Zentrums beim Meliorations- und Vermessungsamt. Die für die Datenerhebung erforderlichen Systeme wurden über die Jahre bedarfsgerecht ausgebaut. Heute ist das GIS ein wichtiger Teil der nationalen Geodateninfrastruktur und bildet in vielen Bereichen ein unverzichtbares Werkzeug.

Gesetzliche Grundlagen zugunsten einer breiten Nutzung

Im Oktober 2007 wurden das Bundesgesetz über Geoinformation und im Juni 2011 das kantonale Geoinformationsgesetz erlassen. Diese Gesetze bezwecken, dass Geodaten den Behörden sowie der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Wissenschaft für eine breite Nutzung einfach und zu angemessenen Kosten zur Verfügung gestellt werden. Die rechtlichen Grundlagen sehen ausserdem vor, dass die öffentlich zugänglichen Geodaten kostenlos genutzt werden können.

Geodatendrehscheibe Graubünden

Seit 2007 betreibt die GeoGR AG im Auftrag des Kantons die kantonale Geodatendrehscheibe. Geodaten können via www.geogr.ch eingesehen und nach einer einmaligen Registrierung einfach und kostenlos bezogen werden. Zudem stehen der Öffentlichkeit weitere interaktive Karten der Verwaltung zu rund 115 Themen zur Verfügung. Eine Übersicht zu den publizierten Geodaten, interaktiven Karten und Geodiensten sind unter geo.gr.ch abrufbar.

Weiteres Produkt zur Verfügung

Mit dem Grundstückverzeichnis über die öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster) steht neu unter oereb.geo.gr.ch das nächste Produkt für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Damit werden die räumlich abgegrenzten öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen zentral, einfach und für jede Liegenschaft öffentlich zugänglich gemacht.

Quelle: Amt für Landwirtschaft und Geoinformation

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