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Wirtschaft

Trump dominiert die Medienberichterstattung insbesondere in nicht vertrauenswürdigen Medien

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(Quelle: pressrelations GmbH)

US-Präsident Trump liegt in aktuellen Umfragen deutlich hinter seinem Herausforderer Biden, die Berichterstattung aber dominiert er nach wie vor. Insbesondere in nicht vertrauenswürdigen Medien wird positiv über Trump berichtet, wie eine aktuelle Studie der pressrelations GmbH zur Glaubwürdigkeit von Medien im US-Wahlkampf zeigt. Basis der qualitativen Analyse bilden über 25.000 manuell kodierte US-amerikanische sowie deutsche, österreichische und Schweizer Online-Artikel und TV-Beiträge zur US-Wahl sowie über 3.000 von den Präsidentschaftskandidaten veröffentlichte Tweets.

Die Analyse zeigt, dass die Zuverlässigkeit einer Quelle in deutlichem Zusammenhang zur Tonalität ihrer Artikel steht: Je vertrauenswürdiger ein Online-Medium, desto neutraler die Berichterstattung über Präsidentschaftskandidat Joe Biden und desto negativer über Präsident Donald Trump. Je geringer die Glaubwürdigkeit einer Quelle, desto negativer der Tenor zu Biden und desto positiver zu Trump. Medien mit hoher Glaubwürdigkeit setzen sich dabei auch wesentlich intensiver und komplexer mit Falschmeldungen auseinander. Weniger vertrauenswürdige Medien hingegen berichten eher einseitig und vermeiden Fakten-Checks von Trumps Aussagen. Insgesamt wird in US-Medien deutlich negativer über Biden berichtet als es in DACH-Medien der Fall ist. Länderübergreifend ist die Berichterstattung in den als besonders vertrauenswürdig eingestuften Medien zu Biden neutral bis positiv, zu Trump überwiegend negativ.

Binnen eines Monats schrumpft Joe Bidens Anteil an Exklusivbeiträgen von 15 auf nur noch 9 Prozent. Somit verbucht Donald Trump aktuell doppelt so viele exklusive TV- und Online-Artikel und mehr als doppelt so viel Reichweite für sich wie sein Herausforderer. Anders auf den eigenen Twitter-Kanälen: Mit seinen Tweets erzielt Präsidentschaftskandidat Biden durchschnittlich 36 Prozent mehr Interaktionen als der amtierende Präsident – und das mit weniger als einem Achtel der Followerschaft seines Konkurrenten Trump.

In der vorliegenden Studie kommt der in das Kunden-Analyseportal NewsRadar® integrierte NewsGuard-Score zur Bewertung der Vertrauenswürdigkeit von Medien erstmals zum Einsatz. Die entsprechenden Quellen werden von ausgebildeten Journalistinnen und Journalisten entlang eines Kriterienrasters auf Glaubwürdigkeit und Transparenz geprüft und nach einem Punktesystem von 0 bis 100 bewertet. Warnhinweise nach dem Ampelprinzip bieten Analysten und Endkunden eine schnelle Orientierung bei der Einordnung von Medien in einer zunehmend komplexer gewordenen Medienwelt.

“Die Quellen-Klassifizierung von NewsGuard ermöglicht uns die Entwicklung neuer Analyse-Metriken, die den großen Herausforderungen unseres Desinformationszeitalters gerecht werden und Reputationsrisiken für unsere Kunden schnell erkennbar machen”, stellt pressrelations-Geschäftsführer Jens Schmitz fest. “Darüber hinaus ist es für uns als transatlantischer Medienbeobachter ganz besonders interessant, die Unterschiede zwischen der amerikanischen und europäischen Wahlkampf-Berichterstattung aufzuzeigen. Wir sind gespannt, welche Erkenntnisse sich in der angebrochenen heißen Phase des Wahlkampfes noch gewinnen lassen.”

Die analysierten Beiträge der US-Wahl-Studie dienen außerdem als weitere Datengrundlage, um das KI-System zur Identifizierung potenzieller Falschmeldungen zu trainieren, welches pressrelations in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE entwickelt. Die aktuelle Studie steht zum Download unter https://pressrelations.news/uswahl bereit. Ein weiterer und finaler Bericht über den gesamten Erhebungszeitraum vom 01. August bis 03. November 2020 wird nach der Wahl veröffentlicht.

über pressrelations

Die 2001 gegründete pressrelations GmbH mit Hauptsitz in Düsseldorf und weiteren Standorten in Berlin, Hamburg, Leipzig, Austin (Texas), Dublin, Moskau, Singapur und Sofia ist ein Dienstleister für crossmediale Monitoring- und Analyse-Services. Das Unternehmen verbindet seine in-house entwickelte NewsRadar®-Technologie mit der Expertise seiner News Manager, Analysten und Berater. Auf dieser Basis liefert pressrelations über 500 Kunden praxisnahe Insights und Handlungsempfehlungen zur Planung, Steuerung und Evaluation ihrer Kommunikationsarbeit.

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

Aktuell

Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Aktuell

Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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© Messe Berlin GmbH

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Aktuell

Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Screenshot ab-in-den-urlaub.ch

Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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Trump dominiert die Medienberichterstattung insbesondere in nicht vertrauenswürdigen Medien

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(Quelle: pressrelations GmbH)

US-Präsident Trump liegt in aktuellen Umfragen deutlich hinter seinem Herausforderer Biden, die Berichterstattung aber dominiert er nach wie vor. Insbesondere in nicht vertrauenswürdigen Medien wird positiv über Trump berichtet, wie eine aktuelle Studie der pressrelations GmbH zur Glaubwürdigkeit von Medien im US-Wahlkampf zeigt. Basis der qualitativen Analyse bilden über 25.000 manuell kodierte US-amerikanische sowie deutsche, österreichische und Schweizer Online-Artikel und TV-Beiträge zur US-Wahl sowie über 3.000 von den Präsidentschaftskandidaten veröffentlichte Tweets.

Die Analyse zeigt, dass die Zuverlässigkeit einer Quelle in deutlichem Zusammenhang zur Tonalität ihrer Artikel steht: Je vertrauenswürdiger ein Online-Medium, desto neutraler die Berichterstattung über Präsidentschaftskandidat Joe Biden und desto negativer über Präsident Donald Trump. Je geringer die Glaubwürdigkeit einer Quelle, desto negativer der Tenor zu Biden und desto positiver zu Trump. Medien mit hoher Glaubwürdigkeit setzen sich dabei auch wesentlich intensiver und komplexer mit Falschmeldungen auseinander. Weniger vertrauenswürdige Medien hingegen berichten eher einseitig und vermeiden Fakten-Checks von Trumps Aussagen. Insgesamt wird in US-Medien deutlich negativer über Biden berichtet als es in DACH-Medien der Fall ist. Länderübergreifend ist die Berichterstattung in den als besonders vertrauenswürdig eingestuften Medien zu Biden neutral bis positiv, zu Trump überwiegend negativ.

Binnen eines Monats schrumpft Joe Bidens Anteil an Exklusivbeiträgen von 15 auf nur noch 9 Prozent. Somit verbucht Donald Trump aktuell doppelt so viele exklusive TV- und Online-Artikel und mehr als doppelt so viel Reichweite für sich wie sein Herausforderer. Anders auf den eigenen Twitter-Kanälen: Mit seinen Tweets erzielt Präsidentschaftskandidat Biden durchschnittlich 36 Prozent mehr Interaktionen als der amtierende Präsident – und das mit weniger als einem Achtel der Followerschaft seines Konkurrenten Trump.

In der vorliegenden Studie kommt der in das Kunden-Analyseportal NewsRadar® integrierte NewsGuard-Score zur Bewertung der Vertrauenswürdigkeit von Medien erstmals zum Einsatz. Die entsprechenden Quellen werden von ausgebildeten Journalistinnen und Journalisten entlang eines Kriterienrasters auf Glaubwürdigkeit und Transparenz geprüft und nach einem Punktesystem von 0 bis 100 bewertet. Warnhinweise nach dem Ampelprinzip bieten Analysten und Endkunden eine schnelle Orientierung bei der Einordnung von Medien in einer zunehmend komplexer gewordenen Medienwelt.

“Die Quellen-Klassifizierung von NewsGuard ermöglicht uns die Entwicklung neuer Analyse-Metriken, die den großen Herausforderungen unseres Desinformationszeitalters gerecht werden und Reputationsrisiken für unsere Kunden schnell erkennbar machen”, stellt pressrelations-Geschäftsführer Jens Schmitz fest. “Darüber hinaus ist es für uns als transatlantischer Medienbeobachter ganz besonders interessant, die Unterschiede zwischen der amerikanischen und europäischen Wahlkampf-Berichterstattung aufzuzeigen. Wir sind gespannt, welche Erkenntnisse sich in der angebrochenen heißen Phase des Wahlkampfes noch gewinnen lassen.”

Die analysierten Beiträge der US-Wahl-Studie dienen außerdem als weitere Datengrundlage, um das KI-System zur Identifizierung potenzieller Falschmeldungen zu trainieren, welches pressrelations in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE entwickelt. Die aktuelle Studie steht zum Download unter https://pressrelations.news/uswahl bereit. Ein weiterer und finaler Bericht über den gesamten Erhebungszeitraum vom 01. August bis 03. November 2020 wird nach der Wahl veröffentlicht.

über pressrelations

Die 2001 gegründete pressrelations GmbH mit Hauptsitz in Düsseldorf und weiteren Standorten in Berlin, Hamburg, Leipzig, Austin (Texas), Dublin, Moskau, Singapur und Sofia ist ein Dienstleister für crossmediale Monitoring- und Analyse-Services. Das Unternehmen verbindet seine in-house entwickelte NewsRadar®-Technologie mit der Expertise seiner News Manager, Analysten und Berater. Auf dieser Basis liefert pressrelations über 500 Kunden praxisnahe Insights und Handlungsempfehlungen zur Planung, Steuerung und Evaluation ihrer Kommunikationsarbeit.

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

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Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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© Messe Berlin GmbH

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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