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Wirtschaft

Trotz Corona-Krise: Die dpa steigert Umsatz und Gewinn leicht

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Marcus Brandt/dpa

Hamburg (ots) Deutschlands größte Nachrichtenagentur dpa hat das Geschäftsjahr 2020 erfolgreich abgeschlossen. In einem coronabedingt schwierigen Marktumfeld ist es der Kerngesellschaft Deutsche Presse-Agentur GmbH gelungen, den Umsatz auf 93,9 Millionen Euro zu s teigern (2019: 93,0 Millionen). Der Gewinn beträgt 1,6 Millionen Euro (2019: 1,3 Millionen). Auch die dpa-Unternehmensgruppe mit ihren Töchtern und Beteiligungen weist für 2020 eine positive Entwicklung auf. Der Konzernumsatz wuchs demnach auf 143,9 Millionen Euro (2019: 142,5 Millionen). Diese Zahlen gab die dpa heute bei ihrer 72. Gesellschafterversammlung in Hamburg bekannt.

“Es macht mich stolz, dass es uns gemeinsam mit unseren Beschäftigten gelungen ist, die dpa während der Corona-Krise in sicherem Fahrwasser zu halten”, sagt Peter Kropsch, Vorsitzender der dpa-Geschäftsführung. “Die Monate der Pandemie waren erfüllt vom Geist der Zusammenarbeit. Insbesondere auch im Hinblick auf unsere Gesellschafter und Kunden. Das unterstreicht den hohen Stellenwert des Gemeinschaftsunternehmens dpa in Krisenzeiten”, so Peter Kropsch weiter.

Im Mittelpunkt der strategischen Aktivitäten der Agentur stand der Ausbau des dpa-Marktplatzes und die zunehmende Verbreitung der dpa-ID. Agentur und Kunden sind in diesem Prozess stetig enger zusammengerückt. Die dpa investiert im Rahmen ihrer Marktplatzstrategie intensiv in die Bereiche Vernetzung, Kooperationen und Dateninformiertheit als die wesentlichen Treiber der digitalen Transformation. Bereits rund 17000 Medienschaffende und Kommunikationsfachleute nutzen mittlerweile die übergreifende dpa-ID, um mit den Services der Agentur und ihrer Partnerunternehmen zu arbeiten.

Der dpa ist es im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, den Medienwandel in ihrem neuen zeitgemäßen Preismodell abzubilden und ein erfolgreiches Verrechnungsmodell für digitale Reichweiten aufzubauen. Der Kundenkreis, der dieses Modell in Anspruch nimmt, wächst stetig. Damit passt sich die Agentur der fortschreitenden Transformation auf Seiten der Kunden an, deren digitale Erlöse einen immer größeren Anteil am Gesamtgeschäft einnehmen.

“Die dpa ist in den Monaten der Pandemie zu jeder Zeit ihrer Kernaufgabe gerecht geworden: der zuverlässigen Versorgung der Medien mit unabhängigen und verifizierten Nachrichten”, so Chefredakteur Sven Gösmann. “Wir haben zudem Innovations-Projekte auf den Weg gebracht. Dazu zählen unsere neuen Podcast-Angebote für Spotify und OMS oder der dpa-Audio Hub, unser neues Audioarchiv für die Kunden. Und wir haben mit der Integration von TeleNewsNetwork als Video-Unit der dpa unser Angebot mit TV-fähigem Bewegtbild komplettiert”, so Sven Gösmann weiter.

Wesentliche Aufmerksamkeit richtet die Agentur auf die Entwicklung ihrer neuen multimedialen und modular aufgebauten Produktionsplattform Rubix. Mit ihrer Hilfe können neue Produkte hergestellt, miteinander vernetzt und an andere Systeme angebunden werden. Rubix, dessen Prototyp im Herbst starten soll, ermöglicht die Kollaboration der dpa-Journalistinnen und -Journalisten und stellt dateninformiertes Arbeiten sowie die schnellere Auslieferung von Produkten sicher.

Die Deutsche Presse-Agentur sieht sich in ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung aufgerufen, einen starken Beitrag zur Eindämmung von Falschinformationen zu leisten. So hat die Agentur ihre Faktencheck- und Verifikations-Teams ausgebaut. Mittlerweile werden Faktenchecks in sechs europäischen Ländern produziert (Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien und Luxemburg). Außerdem gibt die Agentur ihr Know-how im Rahmen des Projekts “Faktencheck 21” an Journalistinnen und Journalisten aus zahlreichen Medienhäusern weiter und hat mit “dpa factify” eine eigene Schulungs-Datenbank aufgesetzt.

Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der dpa Gruppe haben erneut die Tochtergesellschaften und Beteiligungen geleistet. So konnte die news aktuell GmbH mit ihren Services für PR und Kommunikation ihren Umsatz auch in Corona-Zeiten spürbar steigern. Auch die Digitaltochter dpa-infocom GmbH hat ihre positive Entwicklung bestätigt und erneut einen höheren Umsatz zum Gesamterfolg der Gruppe beigesteuert. Stabil abgeschlossen hat außerdem die Bildtochter dpa Picture-Alliance GmbH, die trotz coronabedingter Umsatzausfälle aufgrund von abgesagten Sportgroßereignissen und Kulturveranstaltungen auf ein insgesamt gutes Geschäftsjahr zurückblicken kann.

Der Geschäftsbericht 2020 trägt den Titel “Transformation. dpa im Wandel”. Im Mittelpunkt des Berichts steht der hohe Veränderungsdruck, den die Pandemie auf die Beschäftigten von Deutschlands größter Nachrichtenagentur ausübt. Der Change-Prozess der vergangenen Monate kann aber auch als Chance begriffen werden, frischen Gedanken und Plänen freie Bahn zu verschaffen. Zum Beispiel bei Innovationen, bei Workflows oder auch im Kundendialog.

Über dpa

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wurde 1949 gegründet und gehört zu den weltweit führenden unabhängigen Nachrichtenagenturen. dpa beliefert Medien, Unternehmen und Organisationen mit redaktionellen Angeboten. Dazu zählen Texte, Fotos, Videos, Grafiken, Hörfunkbeiträge und andere Formate. Als international tätige Agentur berichtet dpa in sieben Sprachen. Rund 1000 Journalistinnen und Journalisten arbeiten von etwa 150 Standorten im In- und Ausland aus. Gesellschafter der dpa sind 174 deutsche Medienunternehmen. Die dpa-Redaktion arbeitet nach den im dpa-Statut festgelegten Grundsätzen: unabhängig von Weltanschauungen, Wirtschaftsunternehmen oder Regierungen. Die Zentralredaktion unter der Leitung von Chefredakteur Sven Gösmann befindet sich in Berlin. Die Geschäftsführung um ihren Vorsitzenden Peter Kropsch ist am Unternehmenssitz in Hamburg tätig. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist David Brandstätter (Main-Post GmbH, Würzburg).

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

Aktuell

Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Aktuell

Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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© Messe Berlin GmbH

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Screenshot ab-in-den-urlaub.ch

Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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Trotz Corona-Krise: Die dpa steigert Umsatz und Gewinn leicht

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Marcus Brandt/dpa

Hamburg (ots) Deutschlands größte Nachrichtenagentur dpa hat das Geschäftsjahr 2020 erfolgreich abgeschlossen. In einem coronabedingt schwierigen Marktumfeld ist es der Kerngesellschaft Deutsche Presse-Agentur GmbH gelungen, den Umsatz auf 93,9 Millionen Euro zu s teigern (2019: 93,0 Millionen). Der Gewinn beträgt 1,6 Millionen Euro (2019: 1,3 Millionen). Auch die dpa-Unternehmensgruppe mit ihren Töchtern und Beteiligungen weist für 2020 eine positive Entwicklung auf. Der Konzernumsatz wuchs demnach auf 143,9 Millionen Euro (2019: 142,5 Millionen). Diese Zahlen gab die dpa heute bei ihrer 72. Gesellschafterversammlung in Hamburg bekannt.

“Es macht mich stolz, dass es uns gemeinsam mit unseren Beschäftigten gelungen ist, die dpa während der Corona-Krise in sicherem Fahrwasser zu halten”, sagt Peter Kropsch, Vorsitzender der dpa-Geschäftsführung. “Die Monate der Pandemie waren erfüllt vom Geist der Zusammenarbeit. Insbesondere auch im Hinblick auf unsere Gesellschafter und Kunden. Das unterstreicht den hohen Stellenwert des Gemeinschaftsunternehmens dpa in Krisenzeiten”, so Peter Kropsch weiter.

Im Mittelpunkt der strategischen Aktivitäten der Agentur stand der Ausbau des dpa-Marktplatzes und die zunehmende Verbreitung der dpa-ID. Agentur und Kunden sind in diesem Prozess stetig enger zusammengerückt. Die dpa investiert im Rahmen ihrer Marktplatzstrategie intensiv in die Bereiche Vernetzung, Kooperationen und Dateninformiertheit als die wesentlichen Treiber der digitalen Transformation. Bereits rund 17000 Medienschaffende und Kommunikationsfachleute nutzen mittlerweile die übergreifende dpa-ID, um mit den Services der Agentur und ihrer Partnerunternehmen zu arbeiten.

Der dpa ist es im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, den Medienwandel in ihrem neuen zeitgemäßen Preismodell abzubilden und ein erfolgreiches Verrechnungsmodell für digitale Reichweiten aufzubauen. Der Kundenkreis, der dieses Modell in Anspruch nimmt, wächst stetig. Damit passt sich die Agentur der fortschreitenden Transformation auf Seiten der Kunden an, deren digitale Erlöse einen immer größeren Anteil am Gesamtgeschäft einnehmen.

“Die dpa ist in den Monaten der Pandemie zu jeder Zeit ihrer Kernaufgabe gerecht geworden: der zuverlässigen Versorgung der Medien mit unabhängigen und verifizierten Nachrichten”, so Chefredakteur Sven Gösmann. “Wir haben zudem Innovations-Projekte auf den Weg gebracht. Dazu zählen unsere neuen Podcast-Angebote für Spotify und OMS oder der dpa-Audio Hub, unser neues Audioarchiv für die Kunden. Und wir haben mit der Integration von TeleNewsNetwork als Video-Unit der dpa unser Angebot mit TV-fähigem Bewegtbild komplettiert”, so Sven Gösmann weiter.

Wesentliche Aufmerksamkeit richtet die Agentur auf die Entwicklung ihrer neuen multimedialen und modular aufgebauten Produktionsplattform Rubix. Mit ihrer Hilfe können neue Produkte hergestellt, miteinander vernetzt und an andere Systeme angebunden werden. Rubix, dessen Prototyp im Herbst starten soll, ermöglicht die Kollaboration der dpa-Journalistinnen und -Journalisten und stellt dateninformiertes Arbeiten sowie die schnellere Auslieferung von Produkten sicher.

Die Deutsche Presse-Agentur sieht sich in ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung aufgerufen, einen starken Beitrag zur Eindämmung von Falschinformationen zu leisten. So hat die Agentur ihre Faktencheck- und Verifikations-Teams ausgebaut. Mittlerweile werden Faktenchecks in sechs europäischen Ländern produziert (Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien und Luxemburg). Außerdem gibt die Agentur ihr Know-how im Rahmen des Projekts “Faktencheck 21” an Journalistinnen und Journalisten aus zahlreichen Medienhäusern weiter und hat mit “dpa factify” eine eigene Schulungs-Datenbank aufgesetzt.

Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der dpa Gruppe haben erneut die Tochtergesellschaften und Beteiligungen geleistet. So konnte die news aktuell GmbH mit ihren Services für PR und Kommunikation ihren Umsatz auch in Corona-Zeiten spürbar steigern. Auch die Digitaltochter dpa-infocom GmbH hat ihre positive Entwicklung bestätigt und erneut einen höheren Umsatz zum Gesamterfolg der Gruppe beigesteuert. Stabil abgeschlossen hat außerdem die Bildtochter dpa Picture-Alliance GmbH, die trotz coronabedingter Umsatzausfälle aufgrund von abgesagten Sportgroßereignissen und Kulturveranstaltungen auf ein insgesamt gutes Geschäftsjahr zurückblicken kann.

Der Geschäftsbericht 2020 trägt den Titel “Transformation. dpa im Wandel”. Im Mittelpunkt des Berichts steht der hohe Veränderungsdruck, den die Pandemie auf die Beschäftigten von Deutschlands größter Nachrichtenagentur ausübt. Der Change-Prozess der vergangenen Monate kann aber auch als Chance begriffen werden, frischen Gedanken und Plänen freie Bahn zu verschaffen. Zum Beispiel bei Innovationen, bei Workflows oder auch im Kundendialog.

Über dpa

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wurde 1949 gegründet und gehört zu den weltweit führenden unabhängigen Nachrichtenagenturen. dpa beliefert Medien, Unternehmen und Organisationen mit redaktionellen Angeboten. Dazu zählen Texte, Fotos, Videos, Grafiken, Hörfunkbeiträge und andere Formate. Als international tätige Agentur berichtet dpa in sieben Sprachen. Rund 1000 Journalistinnen und Journalisten arbeiten von etwa 150 Standorten im In- und Ausland aus. Gesellschafter der dpa sind 174 deutsche Medienunternehmen. Die dpa-Redaktion arbeitet nach den im dpa-Statut festgelegten Grundsätzen: unabhängig von Weltanschauungen, Wirtschaftsunternehmen oder Regierungen. Die Zentralredaktion unter der Leitung von Chefredakteur Sven Gösmann befindet sich in Berlin. Die Geschäftsführung um ihren Vorsitzenden Peter Kropsch ist am Unternehmenssitz in Hamburg tätig. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist David Brandstätter (Main-Post GmbH, Würzburg).

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

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Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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