Connect with us

Love

Slowsex als Gegenbewegung zu Leistungssex?

Published

on

Diesen Text hielt ich als Referat an der bereichernden interdisziplinären Konferenz „Verkörperte Musse. Interdisziplinäre Perspektiven auf das Verhältnis von Körper, Leib und Musse“ in Freiburg.

Im Folgenden möchte ich ein paar Fragen nachgehen, die ich im Zusammenhang mit Musse und Sexualität besonders interessant finde:

  1. Wie sind Sexualität und Bewusstsein überhaupt verknüpft?
  2. Welche Bedeutung hat der Orgasmus in Bezug auf unser Sex- und Triebleben?
  3. Können wir unser sexuelles Verhalten aufgrund von Einsichten einfach ändern?
  4. Muss Musse zwangsläufig mit Langsamkeit und Bewusstheit einhergehen, wie das vom Konzept des „Slowsex“ vorgeschlagen wird oder wären noch andere Möglichkeiten für Musse in Bezug auf Sexualität denkbar?
  1. Erst gehe ich nun auf den Zusammenhang von Sexualität und Bewusstsein ein:

 Wie die Geschichte zeigt, ist das Erleben sexueller Triebe oder sexueller Gelüste eine historisch geprägte Angelegenheit. Die Hysterie gilt als die älteste aller beschriebenen psychischen Störungen. In den antiken Beschreibungen der Hysterie, festgehalten etwa bei Platon (im Dialog Timaios, 91 a–d), wird die Ursache der (im Corpus Hippocraticum pniges hysterikai) Krankheit in der „erkrankten“ Gebärmutter gesehen. So ging man unter anderem davon aus, dass die Gebärmutter, wenn sie nicht regelmäßig mit Samen (Sperma) gefüttert werde, im Körper umherschweife, in gewissen Fällen sogar bis zum Herzen aufsteige und sich am Gehirn festbeisse. So wurde nebst weiteren Krankheitssymptomen das typisch „hysterische“ Verhalten erklärt.

Dieser Vorstellung entsprechend galten noch im frühen 20. Jahrhundert unter anderem der Rat, unverheiratete Hysterikerinnen zu verheiraten oder die Patientin zum hysterischen Paroxysmus, sprich zum Orgasmus, zu bringen und sie dadurch zu „beruhigen“ respektive durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr Schmerzen zu lindern. Man überlege einmal, was diese Auffassung für eine Auswirkung auf das Erleben von sexueller Lust gehabt haben muss! Anfangs wurde den Patientinnen von den behandelnden Ärzten mit manuellen Massagen des Genitalbereichs zur Entspannung verholfen, später wurden verschiedene mechanische Möglichkeiten wie der Vibrator entwickelt. Hollywood hat sich dem Thema im 2011 veröffentlichten Film „Hysteria“ oder in Deutsch „In guten Händen“ angenommen. Heute lachen wir darüber, aber im Grunde ist das eine ernste Angelegenheit, denn genauso geprägt sind wir auch heute von Vorstellungen, nur sind sie nicht mehr gleich wie damals. So wurde früher die sexuelle Lust der Frauen als krankhaft diagnostiziert und der Orgasmus als notwendiges Heilmittel für einen krankhaften Zustand betrachtet. Im Pornozeitalter wird die sexuelle Lust aller Menschen als etwas dargestellt, das möglichst immer da sein soll und Orgasmen sollen nicht mehr vom Übel der Lust befreien sondern diese eher beweisen und in möglichst grosser Wiederholung neu aufleben lassen. Heute ist es insofern fast eher so, dass eine Person, die KEINE sexuelle Lust verspürt, pathologisiert wird. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Menschen, die sich als asexuell outen und darauf aufmerksam machen, dass es in Diskussionen nur ständig um die Vielfalt der sexuellen Orientierungen geht, wobei Asexualität komplett ausserhalb des zur Diskussion stehenden Rahmens liegt. Die Beschäftigung mit dem Phänomen Asexualität kann verdeutlichen, wie sexualisiert das heutige Menschenbild ist.

 In der westlichen kapitalistischen Gesellschaft ist alles vom Leistungsdenken geprägt: auch das Sexualleben. Im digitalen Zeitalter ist der Fokus darauf gerichtet, den bestmöglichen Partner oder die bestmögliche Partnerin zu finden, was dazu führt, dass viele Menschen auf der ständigen Suche nach einem super Konglomerat online am suchen sind: alle positiven Eigenschaften, die sie sich vorstellen können, sollten in einer Super-Person vereint sein, was in der Realität natürlich unmöglich zu finden ist. (Sehr schön dargestellt in: Sven Hillenkamp: Das Ende der Liebe) Anstatt diese Ansprüche zu hinterfragen, geht die Entwicklung eher in die Richtung, dass die Industrie an der Kreation von Sexrobotern arbeitet, die keinerlei Irritation oder keinen Hang zu Eigenartigkeiten gewährleisten sollen. Heutige Beziehungen beginnen jedoch bislang  meistens noch sexuell. Dies hat die Soziologin Eva Illouz, die sich seit vielen Jahren zentral mit Liebesbeziehungen beschäftigt, in ihrem Buch „Warum Liebe endet“ sehr genau herausgearbeitet. So wird der Sex zu einem wesentlichen Kriterium, wenn es um die Bildung von neuen Beziehungen geht. Während noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein Sex vor der Ehe in Zentraleuropa ein Tabu war und insofern andere Kriterien bei der Partnerwahl ausschlaggebend waren – etwa ökonomische oder schichtspezifische Kriterien, wurde Sex mehr und mehr zu einem zentralen Moment im ersten Beziehungsaufbau.

 Der Einfluss der Pornografie auf die gelebte Sexualität ist nicht mehr wegzudenken. Ich möchte Pornografie hier nicht einfach als rein problematischen Einfluss werten. Tatsache ist aber, dass in der Mainstreampornografie das was wir sehen können, unter dem Aspekt des Leistungssexes gelesen werden kann: wir sehen unaufhörliche Orgasmen von unermüdlichen Protagonisten. Alles Menschliche, das daran erinnert, dass wir fragile unvollkommene Lebewesen sind, wird nicht gezeigt: so sieht man nicht, dass jemand einen Büstenhalter nicht öffnen kann, oder dass zwei Menschen plötzlich lachen müssen und den Sex nicht mehr ernst nehmen können. Niemand braucht eine Pinkelpause und die Kondomverpackung, die nur mit Mühe aufgerissen werden kann, ist auch kein Thema. Man sieht auch nicht, dass manchmal kein Orgasmus zustande kommt. Und vor allem sieht man keine Menschen, die nicht einmal das Ziel haben, einen Orgasmus zu produzieren.

Dies alles prägt unser Erleben in intimen Beziehungen oder Begegnungen. Wie oft wurden wohl schon Orgasmen vorgetäuscht, da sich Menschen lieber verstellten, als das peinliche Schweigen in Kauf zu nehmen, das entstehen kann, wenn zwei das Ziel hatten, einen Orgasmus zu erleben und dabei quasi scheiterten.

  1. Nun käme ich zur zweiten Frage, die mich interessiert, nämlich zur Bedeutung des Orgasmus in Bezug auf unser Triebleben.

 Welche Rolle Triebe für unsere Psyche spielen, ist eine psychoanalytisch umstrittene Frage. Interessant scheint mir die genaue Lektüre von Sigmund Freud’s anspruchsvollem Text „Triebe und Triebschicksale (1915). Er vergleicht darin den Trieb mit einem Reiz für das Psychische. Und dann präzisiert er folgendermassen: „Der Trieb hingegen wirkt nie wie eine momentane Stosskraft, sondern immer wie eine konstante Kraft. Da er nicht von aussen, sondern vom Körperinneren her angreift, kann auch keine Flucht gegen ihn nützen. Wir heissen den Triebreiz besser „Bedürfnis“; was dieses Bedürfnis aufhebt, ist die „Befriedigung“. Sie kann nur durch eine zielgerechte (adäquate) Veränderung der inneren Reizquelle gewonnen werden.“ (S. 2) Freud zufolge hat die Unlustempfindung die Steigerung des Reizes zur Folge und die Lustempfindung deren Herabsetzung. Für ihn ist der Trieb ein Grenzbegriff zwischen Seelischem (wobei Seelisch als psychisch verstanden wurde) und Somatischem: der Trieb ist demnach das Mass der Arbeitsanforderung, die dem Psychischen infolge seines Zusammenhanges mit dem Körperlichen auferlegt ist. Freud untersucht des Weiteren, welche verschiedenen Varianten möglich sind, er spricht hierbei von zielgehemmten Trieben, also solchen, die etwa eine Ablenkung erfahren. Eine weitere Möglichkeit wäre die Triebverschränkung oder eine besonders innige Bindung des Triebes an das Objekt, was in Freuds Jargon als Fixierung bezeichnet wird. Ganz grundsätzlich spricht er von Ich- und Selbsterhaltungstrieben und Sexualtrieben, wobei der eine auch dem anderen entgegengesetzt sein kann. In seinem späteren Text spielt der Destruktionstrieb eine ebenfalls grundsätzliche Rolle:

Wir nehmen an, daß die Triebe des Menschen nur von zweierlei Art sind, entweder solche, die erhalten und vereinigen wollen, – wir heißen sie erotische, ganz im Sinne des Eros im Symposion Platos, oder sexuelle mit bewußter Überdehnung des populären Begriffs von Sexualität, – und andere, die zerstören und töten wollen; wir fassen diese als Aggressionstrieb oder Destruktionstrieb zusammen. Sie sehen, das ist eigentlich nur die theoretische Verklärung des weltbekannten Gegensatzes von Lieben und Hassen, der vielleicht zu der Polarität von Anziehung und Abstoßung eine Urbeziehung unterhält, die auf Ihrem Gebiet eine Rolle spielt. Nun lassen Sie uns nicht zu rasch mit den Wertungen von Gut und Böse einsetzen. Der eine dieser Triebe ist ebenso unerläßlich wie der andere, aus dem Zusammen- und Gegeneinanderwirken der Beiden gehen die Erscheinungen des Lebens hervor. (Aus Sigmund Freud (1933b): Warum Krieg? GW XVI: 20)

Wieso interessieren mich nun aber diese Details im Zusammenhang mit Musse, Slowsex und Sexualität? Für mich muss die Frage geklärt werden, welche Auswirkungen es denn haben kann, wenn der Orgasmus nicht mehr zum Ziel des Sexes erklärt wird. Und ich schlage vor, nicht davon auszugehen, dass es überhaupt DEN Orgasmus gibt, so wie es auch nicht DIE Vagina, DEN Penis, DIE Klitoris und so weiter gibt. Ich verzichte aufgrund der zeitlichen Begrenztheit darauf, geschlechtsspezifische Unterschiede im orgasmischen Erleben herauszuarbeiten.

Ich stimme Freud grundsätzlich zu, dass wir Menschen getriebene Lebewesen sind. Wären wir allein vom Logos, oder Verstand geleitet, sähe diese Welt komplett anders aus. Was wir wissen, kann womöglich aus eigener Erfahrung hergeleitet werden: es macht einen Unterschied, ob ein Orgasmus zustande kommt oder nicht. Dies muss jedoch zunächst nicht gewertet werden. Vielleicht können wir das Phänomen unter einem energetischen Gesichtspunkt anschauen: man spricht nicht umsonst von Entladung. Wenn diese nicht stattfindet, verteilt sich die Energie anderweitig, sie löst sich nicht auf. So würde ich festhalten: Es ist nicht einfach egal, ob ein Orgasmus zustande kommt oder nicht, aber dieser Unterschied muss nicht positiv oder negativ bewertet werden, das ist dann eine kulturelle Angelegenheit oder auch eine individuelle: vielleicht fühlt sich jemand besonders wohl, nach orgasmischer Sexualität und jemand anderes sehr unwohl, das hängt auch wieder von jeder einzelnen Biografie und von der Prägung durch die jeweilige Sozialisierung ab und – wenn wir Freud berücksichtigen  – hängt das auch von den komplexen verschiedenen Möglichkeiten, getrieben zu sein, ab. Ausserdem ist jedes sexuelle Erlebnis wieder unterschiedlich, so wie sich Menschen auch physisch jeden Tag wieder ein wenig anders fühlen können.

  1. Können wir unser sexuelles Verhalten aufgrund von Einsichten einfach ändern?  

Meiner Meinung nach erfordert eine Änderung im Sexualleben eine gewisse Arbeit und eine Offenheit, denn bisweilen können solche Änderungen auch Frustrationen auslösen. Manchmal wird ausserdem ein Erlebnis, das erhofft oder gewünscht wird, unmöglich sein und bleiben. Zudem haben wir gerade im Bereich der Sexualität den unbewussten Anteil als dominanten Einfluss, was eine wesentliche Beschränkung darstellt. Doch Veränderungen sind auch möglich: so schlildert Dania Schiftan in ihrem Buch “Coming soon”, das sich insbesondere dem weiblichen Orgasmus widmet, wie es manchmal erst eine Phase von Frustration geben kann, wenn nicht mehr wie für viele Frauen gewohnt, ein Orgasmus durch die klitorale Stimulation angestrebt wird. Denn wenn diesbezüglich viel mehr Übung, Gewohnheit und auch mentale Verknüpfung eintrainiert wurde, kann es erst mal schwierig sein, über die Stimulation der G-Fläche oder anale Stimulation einen Höhepunkt zu erreichen. Aber wenn diese Änderung im Verhalten gar nicht erst angegangen wird, kann sich auch nichts ändern. So ähnlich würde ich den Wechsel von orgasmuskonzentrierter Sexualität zu einer anderen darlegen. Insbesondere bei eingespielten Sexualpartnerschaften gibt es, wenn ein Weg zur beidseitigen oder allseitigen Befriedigung gefunden wurde, sehr oft ein gewisses Wiederholungsverhalten. Dies zu verlassen, ist ein bewusster Akt, der nicht ohne gemeinsames Gespräch und ohne Bewusstsein möglich sein wird. Gewohnheiten zu verlassen, ist also nicht immer zunächst mit einem Lustgewinn verknüpft und dies ist natürlich gerade im Bereich Sexualität ein wichtiges Detail. Nun käme ich bereits zum letzten Punkt:

  1. Muss Musse zwangsläufig mit Langsamkeit und Bewusstheit einhergehen, wie das vom Konzept des „Slowsex“ vorgeschlagen wird oder wären noch andere Möglichkeiten für Musse in Bezug auf Sexualität denkbar?

Wie es oft bei gesellschaftlichen einseitigen Entwicklungen ist, gibt es mittlerweile auch zum Leistungssex eine Gegenbewegung: solche Strömungen finden wir etwa im Neotantra oder auch unter dem Stichwort „Slowsex“. Gemein ist diesen Angeboten und Anweisungen, dass der heilsame Aspekt von Sexualität betont wird und dass Sex und Massage sowie ein hohes Bewusstsein für die Wichtigkeit des Atmens nicht getrennt werden. Ausserdem wird eben nicht auf einen Orgasmus hingearbeitet, wie das in weniger kultivierten oder bewussten Sexpraktiken oft der Fall ist. So gibt es mehr Raum, um emotional echt berührt zu werden und nicht auf einer Schnellspur einem Ziel entgegen zu rasen, das dann auch gleich wieder vorbei und vergessen ist. Manche dieser Techniken werden ganz unabhängig von romantischen Konzepten praktiziert, andere bleiben solchen und auch heteronormativen Vorstellungen verhaftet.

So kreierte etwa Diana Richardson ein grosses Angebot in Form von Büchern und DVD’s und bietet auch Kurse an, die einen tieferen Einblick in Slow Sex ermöglichen. Wie sie betont, beeinflussen das beschleunigte Lebenstempo sowie die sichtbare Inszenierung von Sexualität den konkreten Sex, die Zweisamkeit und Liebe. Darum konkretisiert sie: „Slow Sex ist bewusster Sex“ und plädiert für die Verlangsamung für ein erfüllendes Sexualleben. Bei ihr wird Sexualität letztlich zum spirituellen Akt, der uns mit dem Göttlichen verbindet. Ich würde sagen, das ist eine mögliche Anschauungsweise, aber unter Musse und Sex kann ich mir eine gelebte Sexualität vorstellen, die nicht zwingend spirituell begründet sein muss. Schliesslich gibt es viele Menschen, die keinerlei Zugang zur Idee eines Göttlichen haben, die aber durchaus offen wären für ein neues Sexualitätsbewusstsein, wenn es ihnen über Bilder zugänglich gemacht wird, die sie nachvollziehen können. Wo ich Diana Richardson aber zustimme, ist die Tatsache, dass ein anstrengender Weg zum Orgas-Muss naheliegendermassen keine energetisch erbauliche Sache ist. Sie präzisiert das so: “Muss sie (die Frau) aber für einen Orgasmus hart “arbeiten” und sich anstrengen, verliert sie an Präsenz, und wird abwesend sein, weil sie sich auf das Ziel konzentriert.(…) Die körperliche Spannung, die sich aufbaut, löst sich zwar zu einem kleinen Teil im Orgasmus, die restliche Spannung aber bleibt im energetischen System der Frau hängen. Die Spannungen können sich später negativ auswirken: entweder auf der körperlichen Ebene (etwa als Reizung der Vagina oder in Menstruationsbeschwerden) oder auf der emotionalen Ebene (Gefühle der Unsicherheit, der Ungeliebtseins, der Verlassenheit). Die Frau verliert – genau wie der Mann – viel Energie durch die Spannung, die durch die grosse Anstrengung hervorgerufen wird.

Ich behaupte, dass das Ich viel mehr im Zentrum steht, wenn es um die Erlangung des Orgasmus und um Entladung geht und wenn dem nicht mehr so ist, gibt es mehr Platz fürs Gegenüber, für Eros, für Entfaltung oder für die anderen Beteiligten, wenn mehr als Zwei im Spiel sind. Und dies hat lediglich mit Bewusstsein und damit verknüpftem Handeln zu tun.

Dann käme ich zur Frage, ob Langsamkeit überhaupt zwingend Teil der Musse sein muss. Wenn wir mit Musse ein Handeln annehmen, das nicht zielorientiert, im Falle von Sexualität also nicht orgasmusfixiert ist, könnte man aus meiner Sicht auch die Langsamkeit als etwas beschreiben, das vielleicht entstehen kann (denn es gibt ja eben kein Ziel zu erreichen), aber auch nicht zwingend entstehen muss. Wir können hier auch weiter fragen: ist mit Langsamkeit ein Verweilen gemeint? Oder langsame Bewegungen? Vielleicht kommt es zu einer Dynamik, die ganz bewusst, intensiv und sehr bewegt ist. So wie ich sagen würde: auch wenn der Orgasmus als Ziel wegfällt, kann es doch geschehen, dass die Lust auf einen Orgasmus entsteht oder dass es dazu kommt, dass jemand einen Orgasmus hat. Aber da dies nicht zum Hauptziel erklärt wird, gibt es viel mehr Platz für alle Lust, die entstehen kann, in der Berührung und im Spiel. Vielleicht wird man sich ganz auf den Genuss des Gegenübers konzentrieren oder man wird eigene erogene Zonen entdecken, die in der Konzentration auf den Orgasmus gar nicht beachtet worden wären. Denn wenn man nur spürt und alle Erfahrung vergisst, würde ich auch in diesem Zusammenhang von Leiberfahrung sprechen und weniger von körperlichen Aktionen und Reaktionen. Leib passt hier besser als Begriff, da auch das Bewusstsein einbezogen ist, während man einen Körper einfach hat. In diesem Sinne wird Musse in der Sexualität – oder mehr noch im Eros – zur Erfahrung unter im besten Sinne des Wortes Leibeigenen. Dies schliesst also die Möglichkeit von Orgasmen nicht aus, räumt aber dem Bewusstsein einen wichtigeren Stellenwert ein. Um diese Möglichkeit zu entfalten, braucht es wohl meistens Vorarbeit, nämlich, das Verlassen eingespielter und eingepflanzter Pfade. Die Loslösung von gelernten Konzepten. Wobei ich nun wieder eine Sexualität skizziert habe, die auf Lust abzielt, einfach nicht mehr zwingend auf orgasmische Lust. Vielleicht könnte man hier nochmals ansetzen und noch radikaler werden: wenn auch nicht mehr die Lust und der Genuss die dominierenden Ziele der gelebten Sexualität sind, kann womöglich noch mehr Musse entfaltet werden. Dann steht einfach die Begegnung im Vordergrund, die Sexualität nicht ausschliesst und alles, was sonst zum Menschsein gehört auch nicht: Freude, Trauer, Verbindung, Einsamkeit, Verlorenheit, Sinnlichkeit, mit anderen Worten: sich einlassen, auf alles, was entsteht und da ist. Denn sonst bauen wir aus der Musse im Zusammenhang mit Sexualität wieder ein Muss, nämlich wo vorher der Orgasmus zum Orgas-Muss wurde, würde nun die Musse als Ersatz für ein neues Müssen implementiert, das auch wieder zum höchsten Genuss führen soll. Somit hätten wir ein neues starres Konzept gebastelt, das dem transformativen Charakter menschlicher Beziehungen und Begegnungen nicht gerecht werden könnte. Letztlich bleibt vielleicht nur ein Plädoyer für die Offenheit, einem oder auch mehreren Anderen, als fragile und eigenwillige Andere, tatsächlich zu begegnen, sexuell, erotisch oder auch keines von beiden.

 Literatur:

Barbara Carrellas: Alltägliche Ekstase. Tantra-Rituale für alle Leidenschaften, 2011.
Sigmund Freud: Triebe und Triebschicksale (1915).
Sigmund Freud: Warum Krieg? (1933)
Sven Hillenkamp: Das Ende der Liebe, 2012.
Eva Illouz: Warum Liebe endet, 2018.
Diana Richardson: Slow Sex. Wie Sex glücklich macht. Der neue Stil des Liebens, 2012.
Dania Schiftan: Coming soon, 2018.

Advertisement

Leben

5 Fakten über Sex und Behinderung, die jeder wissen sollte

Published

on

By

Hamburg (ots)

 

  • LELO klärt über 5 Fakten in Bezug auf Sex und Behinderung auf.
  • Das Thema Sexualität ist mit lauter Vorurteilen behaftet.
  • 49 % der Befragten mit Behinderung haben den Wunsch, die falsche Vorstellung zu entkräften, sie seien asexuell.
  • Sex ist nicht schwarzweiß zu denken – es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sexuelle Gefühle auszudrücken.
  • Bei allen Menschen ist es von großer Bedeutung, dass sie sexuell aufgeklärt sind und stets Zugang zu wichtigen Informationen haben.

Menschen mit Behinderung haben es aufgrund von häufig fehlender Barrierefreiheit und Mangel von Integrationsmöglichkeiten in vielen Bereichen schwerer als Menschen ohne Behinderung. So fühlen sich laut einer Umfrage von LELO in Zusammenarbeit mit Censuswide 10% der Menschen mit Behinderung an den Rand gedrängt. Diese Umfrage wurde im Frühjahr unter rund 1.000 Erwachsenen in Deutschland in Auftrag gegeben, bei der die Hälfte der Befragten Menschen mit Behinderung sind. Ob auf dem Weg zur Bahn oder auf der Suche nach einem Beruf – oft wird Inklusion in vielen Lebensbereichen nicht genügend berücksichtigt. Zudem sehen sie sich Vorurteilen und Missverständnissen gegenüber.

Diese Annahmen machen auch beim Thema Sex nicht halt und so sehen sich viele Menschen mit Behinderung in Sachen Sex und Sexualität mit Stigmata konfrontiert. Der schwedische Sextoy-Hersteller LELO hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Aufklärung zu leisten und entschieden, gegen das Vorherrschen dieser Vorurteile anzugehen.

Denn für LELO sind Inklusion und Diversität bei der Frage Sex besonders wichtig. Das fängt bereits damit an, dass bei Produkten und ihrer Vermarktung darauf geachtet wird, alle Menschen zu inkludieren. Bei der LELO Umfrage kam außerdem auch heraus, dass 49 % der Befragten mit Behinderung den Wunsch haben, die falsche Vorstellung zu entkräften, sie seien asexuell. Ein ähnlicher Prozentsatz war außerdem der Meinung, dass ihre Sexualität aufgrund ihrer Behinderung oft falsch eingeschätzt wird (48 %).

Für LELO ist klar: Mit diesen falschen Vorstellungen muss endlich Schluss sein und jeder Einzelne kann durch gezielte Aufklärung dazu beitragen. Um einen kleinen Schritt in Richtung Veränderung zu gehen, hat LELO die folgenden 5 Fakten aufbereitet, die jeder in Bezug auf Sex, Sexualität und Behinderung wissen muss.

Fakt 1: Menschen mit Behinderung können Sex haben und diesen genießen

Eine der größten Hürden, die Menschen mit Behinderung überkommen müssen, ist die ständige Annahme, dass sie nicht sexuell seien. Das stimmt natürlich nicht! Auch sie können sexuelle Bedürfnisse haben, Sex haben und wenn sie möchten auch auf eine abenteuerliche Art. Am Ende des Tages kann jeder für sich selbst entscheiden, ob er intime Beziehungen eingehen möchte.

Fakt 2: Menschen mit Behinderung können Sex haben

Die Möglichkeit “traditionellen” Sex zu haben, kann von der Behinderung einer Person abhängen. Sex ist jedoch nicht schwarzweiß zu denken – es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sexuelle Gefühle auszudrücken. Für jemanden mit einer Behinderung ist vielleicht nur ein wenig Vorausplanung, Kreativität, Unterstützung und Ausprobieren erforderlich, um eine angenehme Stellung zu finden. Es gibt außerdem keine “richtige” Art und Weise Sex zu haben, sondern es kommt nur darauf an sich wohlzufühlen.

Fakt 3: Menschen mit Behinderung haben nicht nur miteinander Sex

Die Einstellung, dass Menschen mit Behinderung nur miteinander sexuelle Beziehungen eingehen, schränkt die Möglichkeit ein, liebevolle Beziehungen zu entwickeln. Außerdem definiert diese Denkweise jemanden zuerst als Mensch mit Behinderung und erst danach als Mensch. Solange alle Partner glücklich und sicher sind, können sie ein gesundes Sexualleben eingehen. Außerdem stellt eine Beziehung zu einem Menschen mit Behinderung keine Belastung dar! Alle Beziehungen erfordern harte Arbeit und Kompromisse, und mit einer Behinderung zu leben, bedeutet nicht, dass man weniger zu einer Beziehung beiträgt.

Fakt 4: Beim Sex geht es nicht nur um die Intimbereiche

Nur weil jemand keine Erektion oder keinen Orgasmus im “traditionellen” Sinne bekommen kann, heißt es noch lange nicht, dass er Sex nicht genießen kann. So haben beispielsweise Menschen mit Rückenmarksverletzungen berichtet, dass sie bei der Stimulation von Bereichen wie Armen, Ohrläppchen, Nacken, Wangen und Brustwarzen großes Vergnügen empfinden – so sehr, dass es sogar zum Orgasmus führen kann! Es geht nur darum, herauszufinden, was einem persönlich gefällt und was nicht – und das geht am besten mit einem liebevollen Partner, dem man vertraut!

Fakt 5: Alle Menschen müssen Sex lernen und verstehen

Bei allen Menschen ist es von großer Bedeutung, dass sie sexuell aufgeklärt sind und stets Zugang zu wichtigen Informationen haben. Die Themen Consent, Geschlechtskrankheiten, Verhütung, Schwangerschaft und Safe Sex sind ein wichtiger Teil dieser Aufklärung. Nicht nur Menschen mit Behinderung müssen eine angenehme Umgebung vorfinden, in der sie offen über ihre Erfahrungen sprechen können. Wenn Beschwerden benannt werden, müssen diese ernst genommen und angemessen beantwortet werden.

Continue Reading

Love

“MAKRO”-Doku in 3sat über den Milliardenmarkt Online Dating

Published

on

By

ZDF/Jasper Engel

Mainz (ots)

 

Dienstag, 22. Februar 2022, 22.25 Uhr
Erstausstrahlung 

Immer mehr Menschen suchen die große Liebe online. Für die virtuellen Partnervermittlungen ein lukratives Geschäft. Die “MAKRO”-Wirtschaftsdokumentation “Liebe auf den ersten Klick – Milliardenmarkt Online Dating” von Patrick Zeilhofer, am Dienstag, 22. Februar 2022, 22.25 Uhr in 3sat, klärt auf, wie die Online-Partnersuche funktioniert, welche Rolle dabei Algorithmen spielen und worin die Tücken liegen.

Dating-Portale sind mittlerweile eine ganz normale Möglichkeit, die Partnerin oder den Partner fürs Leben zu finden. Seit 2015 hat sich die Zahl der registrierten Menschen etwa verfünffacht. Seit dem Ausbruch der Coronapandemie haben sich knapp sieben von zehn Suchenden bei Anbietern zur Online-Partnersuche angemeldet.

Das Onlinedating zählt zu den lukrativsten Geschäftsmodellen des E-Commerce. Der Markt ist hart umkämpft, mehr als 1500 Kennenlern-Webseiten und Apps werben um Nutzerinnen und Nutzer. Darunter auch Parship – Teil der Hamburger ParshipMeet Group, dem deutschen Marktführer, zu dem unter anderem auch die Dating-Plattformen ElitePartner, eHarmony und Lovoo zählen. Das Unternehmen soll bald an die Börse gehen. Vorbild ist der US-Branchenprimus MatchGroup zu dem unter anderen auch Tinder, Match.com und Meetic gehören. Dessen Aktienkurs ist seit dem Börsengang im November 2015 um mehr als 1000 Prozent gestiegen – auf 45 Milliarden US-Dollar.

Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon: 06131 – 70-16478;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/makro

Die Dokumentation “MAKRO: Liebe auf den ersten Klick – Milliardenmarkt Online Dating” als Video-Stream: https://pressetreff.3sat.de/programm/dossier/mappe/zeige/Special/makro-liebe-auf-den-ersten-klick-milliardenmarkt-online-dating/

Mehr Informationen zum Programm gibt es im 3sat-Pressetreff: https://pressetreff.3sat.de.

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

Continue Reading

Leben

Was tun bei Liebeskummer? 10 Tipps gegen Liebeskummer

Published

on

By

Liebeskummer-Blog

Wetter (ots)

Die Geschichte vom Liebeskummer – dem gebrochenen Herzen – ist so lang wie die Menschheitsgeschichte. Eine Medizin dagegen gibt es noch immer nicht. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über Liebeskummer und erhalten hilfreiche Tipps zum Thema “Was tun bei Liebeskummer”

Am Ende des Artikels gibt es noch ein ganz besonderes Bonbon, für alle diejenigen, die es überhaupt nicht aushalten können und ihren Ex zurück gewinnen wollen. Es wird eine Strategie vorgestellt, mit der man allerbeste Aussichten auf einen erfolgreichen Neustart mit dem Ex hat.

Was ist Liebeskummer?

Liebeskummer ist ein Zusammenspiel von Hormonen, genau darunter leidet der Körper. Es kann auch zu Schlaflosigkeit, verändertem Appetit oder erhöhter Anspannung kommen. Vielen fällt es in dieser quälenden Situation schwer nach vorn zu blicken. Doch es gibt noch mehr Aspekte zu betrachten und vor allem gibt es viele Möglichkeiten die Symptome zu bekämpfen.

Fast jeder hat schon einmal den Schmerz eines gebrochenen Herzens erlebt, sei es als Folge einer unerwiderten Liebe, einer Trennung, obwohl man noch sehr verliebt war, oder dem Ende einer langen Verlobung. Liebeskummer ist der medizinische Begriff für diese Krankheit.

Wenn wir erfahren, dass unsere Liebe nicht erwidert wird oder dass eine erfüllte Beziehung zu Ende gegangen ist, fühlen wir uns deprimiert und allein. Es ist ein tiefes Gefühl der Verlassenheit und Einsamkeit, wenn wir zurückgewiesen werden. Die Dinge haben sich seit den Tagen, an denen die Erde noch warm und schön war, drastisch verändert. Alles ist auf einmal grau und steril geworden.

Wie lange dauert Liebeskummer?

Unzählige Lieder und Gedichte wurden dem Thema Liebeskummer gewidmet. Und jeder, der sich in dieser misslichen Lage wiederfindet, will an erster Stelle nur eins wissen: Wie lange dauert der Liebeskummer? Wann hört der Schmerz endlich auf?

Eine repräsentative, anonyme Umfrage unter über 7.000 Deutschen hat ergeben, dass Liebeskummer knapp über ein Jahr anhält. Sehr interessant ist, das Frauen deutlich öfter einen Schlussstrich unter eine Beziehung setzen als Männer. Das nur so ganz am Rande bemerkt.

Was allerdings einleuchtet: Der Verlassene leidet länger und zwar durchschnittlich rund 14 Monate.

Trennung trotz Liebe macht es besonders schwer

Auch wenn sich beide Partner lieben, gibt es zahlreiche Gründe für eine Trennung trotz Liebe. Und der Liebeskummer wird umso schlimmer. Oftmals basieren die Gründe, für eine Trennung trotz Liebe auf diesen Ursachen:

  • Trennung trotz Liebe auf Grund von Gewalt
  • Sucht oder Abhängigkeit eines Partners
  • Eifersucht
  • Gestörtes Vertrauensverhältnis
  • Verschiedene Lebenseinstellungen
  • Kinderwunsch
  • Fernbeziehung

Was tun bei Liebeskummer?

Trauer, Traurigkeit und Leid wirken sich auf jeden Menschen anders aus, weil wir alle einzigartig sind. Es gibt kein Allheilmittel gegen Liebeskummer. Es ist ein Problem, das von jedem Menschen individuell gelöst werden muss. Die folgenden zehn Ratschläge können Ihnen dabei helfen, Ihren Schmerz zu bewältigen und zu überwinden:

10 Blitztipps gegen Liebeskummer

  • Absolut kein Kontakt zum Ex
  • Kummer annehmen und nach vorn blicken
  • Sprechen Sie über Ihre Gefühle
  • Entdecken Sie neue und alte Interessen
  • Verwöhnen Sie sich selbst
  • Treiben Sie Sport
  • Bringen Sie Gefühle und Gedanken zu Papier
  • Werden Sie negative Gedanken los
  • Treffen Sie sich mit Freunden und Familie
  • Selbstreflexion und Selbsterkenntnis

Nun nehmen wir die 10 Blitztipps genauer unter die Lupe:

Tipp 1: Absolut kein Kontakt zu Ihrem Ex

Den Liebeskummer überwinden trotz Kontakt funktioniert nicht: Es ist wichtig, den Ex-Partner nach einer Trennung so weit wie möglich zu meiden, vor allem in der ersten Zeit, da dies zu noch mehr Liebeskummer führt. Dies wird Ihnen helfen, den Schmerz der Trennung zu überwinden. Wenn Sie Ihren Ex-Partner wiedersehen, werden Sie voller Optimismus sein, aber Sie werden auch Anspannung und Angst empfinden. Je mehr Zeit Sie in der Vergangenheit verbringen, desto mehr Zeit verbringen Sie damit, auf eine Versöhnung zu hoffen, die aber nur selten eintritt.

Die Akzeptanz der Trennung und der Abschluss der ersten Phase der Trauer brauchen Zeit. Deshalb müssen wir eine längere Zeit aushalten. Behalten Sie den Kopf oben und widerstehen Sie dem Drang, wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen, Ihren Ex zu kontaktieren, nur um seine Stimme zu hören. Die Zeit wird Ihnen beiden helfen, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Wenn die Narben verheilt sind, kann ein Kontakt oder sogar eine Freundschaft möglich sein. Dazu ist jedoch eine Pause auf beiden Seiten erforderlich.

Subliminals sind eine optimale Unterstützung in dieser Phase, um Traumata vollständig aufzulösen und so die Liebe zurück in unser Leben zu lassen. So können wir unser Herz wirklich wieder öffnen……mehr erfahren über Subliminals

Tipp 2: Nehmen Sie Ihren Kummer an und schreiten Sie voran

Wir müssen unseren Liebeskummer erst einmal anerkennen, wenn wir ihn überwinden wollen. Bestimmte Gefühle einfach zu ignorieren oder zu verdrängen, wird Ihre Probleme nicht lösen. Denn wenn man den Schmerz weg wünscht, wird er nicht verschwinden. Daher ist es völlig in Ordnung, in den Tagen und Wochen nach der Trennung etwas Herzschmerz und Kummer zu empfinden. Es ist nichts Falsches daran, sich zu erlauben, eine Zeit lang traurig oder deprimiert zu sein. Es ist wichtig, dass wir unsere Gefühle ausdrücken. Denn nur so können wir die Trennung richtig verarbeiten.

Tipp 3: Es ist gut, darüber zu sprechen

Viele Menschen, vor allem in der Anfangsphase des Liebeskummers, wollen nicht über die Trennung sprechen und ziehen es vor, sich zu isolieren. Mit Freunden und Verwandten über Ihren Unmut und Ihren Kummer zu sprechen, kann sehr hilfreich sein. Wenn Sie merken, dass Ihnen jemand Aufmerksamkeit schenkt, reicht das in der Regel aus, um Ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Tipp 4: Entdecken Sie neue Interessen und Leidenschaften

Beide Partner in einer Beziehung müssen bereit sein, Kompromisse einzugehen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Sie haben nicht uneingeschränkt freie Zeit, um alles zu tun, was sie wollen. Positiv ist, dass Sie jetzt mehr freie Zeit haben, um die Dinge zu tun, die Sie vorher tun wollten, aber nicht tun konnten, weil Ihr Partner da war.

Jetzt haben Sie mehr freie Zeit, um Dinge zu tun, die Sie aufgeschoben haben, oder neue Interessen zu entdecken. Sie können sich ablenken, Spaß haben und Ihr Selbstvertrauen stärken – alles zur gleichen Zeit.

Was stand auf Ihrer Liste der langfristigen Ziele? Wie wäre es mit einem Kochabend für Frauen? Wie wäre es mit einem Abend in der Stadt mit Ihrer besten Freundin? Wie wäre es, einen Tanzkurs zu besuchen oder einem Online Pilates Kurs? Ist es an der Zeit, eine zweite Sprache zu lernen? Oder wie wäre es mit einer Kanufahrt oder einem Erlebniswochenende? Zögern Sie nicht – machen Sie es einfach!

Tipp 5: Nehmen Sie sich Zeit zum Entspannen und verwöhnen Sie sich selbst

All die positiven Dinge in unserem Leben sind plötzlich ganz oben auf unserer Prioritätenliste gelandet. Tun Sie sich etwas Gutes und nehmen Sie sich etwas Zeit für sich selbst. Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, die Sie nutzen können. Sauna, Massagen, Friseur- und Kosmetikbesuche sind ebenso möglich wie ein Einkaufsbummel oder ein Abendessen in einem schönen Restaurant. Gönnen Sie sich etwas! Die Verwöhnung von Körper und Geist baut Stress ab und fördert die Erholung. Genau das, was wir jetzt brauchen!

Tipp 6: Sport treiben

Wenn Sie sich durch körperliche Betätigung von Ihren Beschwerden ablenken, kann das helfen, Ihren Geist zu befreien. Lassen Sie einen Seufzer der Erleichterung los. Welche Sportart Sie mögen, ist unwichtig. Nur Ihr Aktivitätsniveau ist wichtig. Sie hat antidepressive Eigenschaften, und nach einer gewissen Zeit produziert das Gehirn Chemikalien, die mit Freude verbunden sind.

Tipp 7: Machen Sie eine Liste Ihrer Gefühle und Gedanken.

Das Aufschreiben Ihrer Gedanken und Gefühle ist hilfreich. Schreiben Sie in Ihrem Tagebuch über die Dinge, die Sie traurig machen. Das Führen eines Tagebuchs ist gut für die Gesundheit unseres Geistes. Das Ergebnis ist, dass wir uns von negativen Gedanken befreien. Die Dinge aus einem neuen Blickwinkel zu sehen, wird dadurch einfacher. In den Momenten, in denen unsere Gedanken wirbeln, kann uns das Schreiben helfen, einen Sinn in all dem zu finden.

Tipp 8: Negative Gedanken und Gefühle loswerden

Eine weitere hilfreiche Strategie, um das Ende einer Beziehung zu bewältigen, besteht darin, die gemeinsame Zeit zu vergessen. Trennen Sie sich von allen Erinnerungsstücken an Ihren Ex-Partner, einschließlich Bildern, Karten und Geschenken von Jahrestagen oder Geburtstagen. Alles, was Sie an die Beziehung denken lässt, sollten Sie in eine große Kiste packen und auf dem Dachboden oder im Keller aufbewahren. Wenn Sie weniger Dinge im Haus haben, die Sie an Ihren Ex erinnern, wird es Ihnen viel leichter fallen, sich von Ihrem Liebeskummer abzulenken.

Tipp 9: Machen Sie einen Ausflug mit Ihren Freunden

Ablenkung ist gut. Außerdem sind unsere Freunde und Hobbys eine tolle Ablenkung. Wie wäre es, einfach mal Urlaub zu machen? Sie können mit Ihrem besten Freund an den Strand fahren und ein paar Tage in der Sonne entspannen. Bergsteigen oder Skifahren sind andere Möglichkeiten. Ein Tapetenwechsel kann Wunder für unsere geistige Gesundheit bewirken, indem er uns von düsteren Gedanken ablenkt. Sitzen Sie nicht einfach zu Hause herum, sondern gehen Sie raus und unternehmen Sie etwas!

Und wenn Ihre Freunde keine Zeit haben, dann sind organisierte Single-Reisen eine tolle Alternative. Sie lernen definitiv neue Leute kennen und vielleicht sogar Mr. Right, wer weiß?

Tipp 10: Selbstreflexion und Selbsterkenntnis

Um glücklich zu sein, müssen wir zuerst mit uns selbst im Reinen sein. Daher ist es wichtig, dass wir unser Selbstwertgefühl wiederentdecken. Selbstreflexion kann hilfreich sein, um unsere Handlungen zu verstehen. Vielleicht können wir sogar etwas aus der Beziehung lernen, wenn der Schmerz abgeklungen ist und wir sie rational und objektiv analysieren können. Überprüfen Sie Ihre letzte Beziehung noch einmal, um herauszufinden, wie Sie sich zukünftige Beziehungen wünschen.

Die folgenden Absätze beschäftigen sich intensiv mit der Liebe. Was bedeutet sie für Frauen und wie wichtig ist sie für unser Leben. Dies sollen Ihnen helfen, Ihre jetzige Situation und die vergangene Beziehung besser analysieren zu können und Ihnen ein Stück weit die Augen öffnen für zukünftige Beziehungen.

Liebesbeziehungen sind vor allem in den ersten Lebensphasen sehr bedeutsam

Obgleich viele junge Frauen denken, dass Liebesbeziehungen grundsätzlich nicht vollkommen sind und auch ihre Nachteile haben, ist es für sie dessen ungeachtet offensichtlich, dass eine Liebesbeziehung mehr Vorzüge hat als alle anderen Herausforderungen zusammen, mit denen das Pärchen in einer Verbindung konfrontiert wird.

Es ist wahr, dass Liebesbeziehungen, egal wie mühsam es zuweilen mit dem Lebensgefährten ist, etliche unbestreitbare Vorteile mit sich bringen, die man nirgendwo anders bekommen kann. Im Folgenden werden daher 19 Gründe beleuchtet, wie elementar eine Liebesbeziehung für Frauen sein kann:

Die Liebe hilft uns, verständnisvoller zu werden

Viele Frauen bleiben in missbräuchlichen Beziehungen, da sie nicht verstehen, was falsch gelaufen ist oder warum ihnen bestimmte Dinge zugestoßen sind. Genau dies macht es dem Missbraucher leicht, sein Opfer davon zu überzeugen, dass der ganze Missbrauch stinknormal ist und dass es so fortfahren muss, auch wenn es innerlich verwundet ist.

Falls sich diese Frau allerdings verliebt, wird sie zu einer Person, die sehr verständnisvoll mit ihrem Partner umgeht, ohne ihn zu verurteilen. Dies erlaubt ihr nämlich, sich emotional zu heilen.

Die Liebe verschafft uns Zugang zu besserer Gesundheit

Jede Menge Frauen werden zustimmen, dass es nur ein paar wenige Dinge gibt, die das Leben heller erscheinen lassen, als eine Liebesbeziehung, die ihnen jemanden gibt, der sich wahrlich um ihr Wohlbehagen kümmert. In einer hervorragenden Partnerschaft ernähren sich die Menschen gesünder und gehen turnusmäßig zum Arzt, was ihnen hilft, gesund zu bleiben und nicht mehr so oft krank zu werden wie vor der Verbindung zu ihrem neuen Lebenspartner.

Die Liebe hilft uns, Akzeptanz zu finden

Für Frauen, die Vergewaltigung, Inzest oder andere Formen von sexuellem Missbrauch und Verwundung erfahren haben, ist es womöglich nicht einfach, ihre Geschichte zu erzählen, weil sie Angst haben, von anderen nachteilig bewertet zu werden, obgleich sie nur bedingungslose Liebe und Hilfe von den Menschen in ihrer Nähe nötig haben.

Gesetzt den Fall, dass man sich in eine solche Frau verliebt und ihr zuhört ohne zu urteilen, hilft ihr das selber zu erkennen, dass das, was ihr widerfahren ist, nicht ihre Schuld war. Sie realisiert, dass es an der Zeit ist, sich selbst zu vergeben und im Leben einen Schritt nach vorn zu machen.

Die Liebe macht glücklich

Der allergrößte Vorteil einer Partnerschaft mit jemandem, der einen wahrlich liebt, ist der Fakt, dass man seine Gefühle und Kämpfe mit ihm teilen kann. Das offeriert die Option, sich auszudrücken, ohne dass man sich in irgendeiner Form verurteilt oder von negativer Energie umgeben fühlt. Denn die meisten Menschen fühlen sich gezwungen, zuzuhören, wenn sie eine schwierige Periode in ihrer Beziehung durchmachen. Das hilft ihnen, mehr über sich selber zu erfahren, was ihre Möglichkeiten erhöht, jedes Mal ein besserer Mensch zu werden, wenn sie sich darauf einlassen.

Auf diese Weise kann man an dem Wissen wachsen, das beide Personen unter einander teilen, und es wird für den anderen einfacher, Dispute zu lösen, wenn sie auftreten.

Die Liebe stärkt unser Ego

Zahlreiche Menschen glauben, dass sie ihre Identität verlieren, wenn sie sich verlieben, aber das hängt davon ab, wie man es anstellt. Wenn man in einen Mann verliebt ist, tendiert man dazu, diese Person in sein Leben zu lassen, ohne sich Zeit zu nehmen, sich selbst kennenzulernen.

Das erscheint nicht richtig zu sein, da man sich infolgedessen selber verliert, wenn man nachhaltig jemanden trifft, dem es egal ist, wie viel man für ihn opfert. Andererseits, wenn man sich selber wirklich liebt und exakt weiß, wer man ist, kann man sich durch überhaupt nichts unsicher oder gefährdet fühlen, da man weiß, dass man ein massives Selbstwertgefühl hat, das einen davor bewahrt, von einer anderen Person verletzt zu werden.

Die Liebe lässt einen gut aussehen

Einer der größten Vorteile ist die Vorfreude auf das Verliebtsein, denn das treibt uns dazu, uns mehr um uns selbst zu kümmern, als wir es in einer unglücklichen Beziehung getan haben, indem wir z. B. unsere Frisur ändern oder Kleider tragen, in denen wir uns wohl fühlen. Genau dies erhöht unsere Chancen, attraktiv auszusehen, wenn wir unterwegs sind, und so von möglichen “neuen Partnern” registriert zu werden.

Die Liebe hilft uns, schlauere Entscheidungen zu treffen

Gesetzt den Fall, dass man sich in jemanden verliebt hat, der einen so annimmt, wie man ist, ohne die eigene Sichtweise oder Persönlichkeit verändern zu wollen, gibt das einer Frau die Chance, sich mehr auf sich selber zu fokussieren. Dies ermöglicht es ihr, mit Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zu interagieren und bessere Entscheidungen zu treffen, insbesondere in Bezug auf Dinge, die ihre Gesundheit oder Familie betreffen.

Die Liebe verleiht Selbstwertgefühl

Ein maßgeblicher Vorteil, wenn man sich in jemanden verliebt, ist, dass man etwas über sich selber lernt, dadurch, dass man bewertet, wie man sich fühlt, wenn man mit dieser Person zusammen ist. Wenn man sich in der Nähe des Lebensgefährten nicht wohlfühlt, ist es einfacher zu durchleuchten, was falsch läuft, und die erforderlichen Änderungen vorzunehmen, um das emotionale Wohlbehagen zu verbessern. Dies ist ein bedeutender Step zur Verstärkung des Selbstwertgefühls, der die allermeisten Frauen von missbräuchlichen Beziehungen fernhält, die ihr Selbstwertgefühl immer weiter senken.

Die Liebe inspiriert uns

Eine Frau, die sich in eine andere Person verliebt, von dem sie Neuartiges lernen kann, z. B. wie er sich in gewissen Situationen verhält, wird mit dem wertvollem Wissen ausgestattet, wie das Leben gelebt werden sollte, und wird auf diese Weise zu einem motivierten Menschen, der sich nicht mehr mit weniger zufrieden gibt oder sich in eine schlechte Beziehung hineinziehen lässt, nur weil die Zeiten mühsam sind.

Die Liebe hilft uns, das Leben gemeinsam zu erkunden

Sobald sie sich in eine andere Person verliebt haben, beginnen die überwiegende Zahl der Menschen, ihr Leben außerhalb ihrer Wohlfühl-Umgebung zu sondieren. Sie sind bereit, originelle Nahrungsmittel zu probieren, andere Orte zu besuchen und stets Zeit für ihren neuen Lebensgefährten zu finden, sogar falls das bedeutet, dass sie ihre tagtäglichen Gewohnheiten verändern müssen, weil die Beziehung das verlangt.

Dies ist ein wegweisender Step in der eigenen Entfaltung, der einem klar macht, dass es auch anderweitige Möglichkeiten gibt, Dinge zu tun und so sein volles Potenzial zu entfalten.

Die Liebe hilft uns, Selbstvertrauen aufzubauen

Die meisten Frauen, die eine missbräuchliche Partnerschaft eingehen, sind deprimiert, da ihnen das Selbstvertrauen fehlt, sich auszudrücken. Besonders, wenn ihr Partner sie bei Meinungsverschiedenheiten oder Missverständnissen der Untreue beschuldigt. Das verwundet ihr Selbstwertgefühl und zwingt sie dazu, vieles hinzunehmen, nur weil sie Angst haben und nicht wissen, was als Nächstes passiert, wenn sie entscheiden, eine solche Partnerschaft zu verlassen.

Wenn diese Frau sich jedoch in jemanden verliebt, der an ihre Befähigung glaubt und sie motiviert, in allem, was sie tut, besser zu werden, empfängt sie hierdurch den unbedingt benötigten Vertrauensschub und wird zu einer Person, die bereit ist, für sich selber einzustehen, wann immer es nötig ist.

Die Liebe hilft uns, uns zu öffnen

Einer der bedeutsamsten Vorteile einer Liebesbeziehung im Vergleich zu einer Kameradschaft ist, dass man dem Geliebten sein wahres Ich zeigen kann, ohne befürchten zu müssen, von der Person, der man all seine Schwächen anvertrauen soll, schädlich beurteilt zu werden. Jede Menge Frauen bleiben mit ihren Ex-Partnern befreundet, öffnen sich aber trotzdem nie wirklich und teilen sich nicht vollständig mit, was es kompliziert macht, wenn sie sie in schweren Zeiten am meisten brauchen.

Bei einem Liebhaber kann Frau sich sicher sein, dass er sie nie verurteilt, statt dessen ihr hilft, sich zu kurieren und eine bessere Version von sich selbst zu werden, ganz egal, wie viel sie im Leben mit ihm erlebt hat.

Die Liebe lässt uns unabhängiger werden

Auch wenn dies nicht immerzu der Fall ist, so ist doch zu erkennen, dass die meisten Männer, die missbräuchlich handeln, ihre Partnerinnen für alles verantwortlich machen, da sie sich weigern, die Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen, die zu Schwierigkeiten in ihrer Beziehung geführt haben könnten.

Diese Tatsache macht Frauen, die sich neu verlieben, zu glücklicheren Individuen und gestattet es ihnen, bessere Entscheidungen zu treffen, wenn sie in Zukunft mit analogen Szenarien konfrontiert werden, ohne Angst haben zu müssen, von ihrem Lebensgefährten beschuldigt zu werden, weil sie die wirklichen Gründe für das, was zwischen ihnen passiert ist, kennen, und erlaubt es ihnen, finanziell und emotional für sich selbst zu sorgen, anstatt permanent von jemand anderem abhängig zu sein.

Die Liebe ist ein Segen

Die allermeisten Frauen werden gestehen, dass sie, wenn sie in eine Person verknallt sind, dazu neigen, dankbarer für alles zu werden, was ihnen gegeben ist, da es einfach ist, das Leben zu würdigen, wenn etwas Gutes in ihrem Leben geschieht.

Das verbessert die Kompetenz die Dinge so zu akzeptieren wie sie sind, besonders in schwierigen Zeiten, wenn jemand versucht, ihren Beziehungen zu schaden oder sie auszunutzen, was sie im Umgang mit den anstehenden Problemen stärker macht.

Liebe lässt einen entspannen

Es mag komisch klingen, aber wenn Menschen sich verlieben, nimmt der Stress, der ihr Leben beeinflusst, drastisch ab, da sie zu sehr damit beschäftigt sind, die gemeinschaftliche Zukunft zu planen, hauptsächlich, wenn es darum geht, Nachwuchs zu bekommen.

Dies gibt ihnen Zeit, sich auszuspannen und das Leben zu genießen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was Andere sagen oder denken werden, denn das ist nur für sie selbst wichtig, und so finden sie ihr Glück in ihren Partnerschaften.

Die Liebe hilft uns, autonomer zu werden

Die armselige Wahrheit ist, dass zahlreiche Frauen ihrem Partner ausgeliefert sind, gerade wenn es um ihre persönliche Entwicklung geht. Sie werden abhängig von ihm, wenn es um emotionale Unterstützung und finanzielle Bedürfnisse geht, und sind vornehmlich unterwürfig, was sie daran hindert, ihre Talente oder Kompetenzen einzusetzen, um ihr Leben zu verbessern.

Falls sich eine Frau jedoch in eine andere Person verliebt, die sie dazu ermutigt, besser zu werden, wird sie zu einem Menschen, der sich nicht vor Möglichkeiten scheut, aber stattdessen immer sein Bestes gibt, um ebenfalls eine Inspiration zu werden, anstatt darauf zu warten, dass eine andere Person die Dinge für ihn erledigt.

Liebe lässt einen das Leben genießen

Sie werden es nie bedauern, in einer Liebesbeziehung zu sein, denn abgesehen von all dem, was oben genannt wurde, ist es wichtig herauszustellen, dass die überwiegende Zahl der Frauen angemerkt haben, dass der signifikanteste Vorteil, mit jemandem zusammen zu sein, der sie liebt, die Tatsache ist, dass ihre Partner ihnen helfen, alle Traurigkeit und Depressionen zu vergessen, die durch Komplikationen in anderen Gebieten ihres Lebens wie Ex-Beziehungen, Arbeitsplatz oder Bekannte verursacht werden, was sie dazu führt, Glück und Freude im Leben zu finden.

Continue Reading

Trending

Love

Slowsex als Gegenbewegung zu Leistungssex?

Published

on

Diesen Text hielt ich als Referat an der bereichernden interdisziplinären Konferenz „Verkörperte Musse. Interdisziplinäre Perspektiven auf das Verhältnis von Körper, Leib und Musse“ in Freiburg.

Im Folgenden möchte ich ein paar Fragen nachgehen, die ich im Zusammenhang mit Musse und Sexualität besonders interessant finde:

  1. Wie sind Sexualität und Bewusstsein überhaupt verknüpft?
  2. Welche Bedeutung hat der Orgasmus in Bezug auf unser Sex- und Triebleben?
  3. Können wir unser sexuelles Verhalten aufgrund von Einsichten einfach ändern?
  4. Muss Musse zwangsläufig mit Langsamkeit und Bewusstheit einhergehen, wie das vom Konzept des „Slowsex“ vorgeschlagen wird oder wären noch andere Möglichkeiten für Musse in Bezug auf Sexualität denkbar?
  1. Erst gehe ich nun auf den Zusammenhang von Sexualität und Bewusstsein ein:

 Wie die Geschichte zeigt, ist das Erleben sexueller Triebe oder sexueller Gelüste eine historisch geprägte Angelegenheit. Die Hysterie gilt als die älteste aller beschriebenen psychischen Störungen. In den antiken Beschreibungen der Hysterie, festgehalten etwa bei Platon (im Dialog Timaios, 91 a–d), wird die Ursache der (im Corpus Hippocraticum pniges hysterikai) Krankheit in der „erkrankten“ Gebärmutter gesehen. So ging man unter anderem davon aus, dass die Gebärmutter, wenn sie nicht regelmäßig mit Samen (Sperma) gefüttert werde, im Körper umherschweife, in gewissen Fällen sogar bis zum Herzen aufsteige und sich am Gehirn festbeisse. So wurde nebst weiteren Krankheitssymptomen das typisch „hysterische“ Verhalten erklärt.

Dieser Vorstellung entsprechend galten noch im frühen 20. Jahrhundert unter anderem der Rat, unverheiratete Hysterikerinnen zu verheiraten oder die Patientin zum hysterischen Paroxysmus, sprich zum Orgasmus, zu bringen und sie dadurch zu „beruhigen“ respektive durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr Schmerzen zu lindern. Man überlege einmal, was diese Auffassung für eine Auswirkung auf das Erleben von sexueller Lust gehabt haben muss! Anfangs wurde den Patientinnen von den behandelnden Ärzten mit manuellen Massagen des Genitalbereichs zur Entspannung verholfen, später wurden verschiedene mechanische Möglichkeiten wie der Vibrator entwickelt. Hollywood hat sich dem Thema im 2011 veröffentlichten Film „Hysteria“ oder in Deutsch „In guten Händen“ angenommen. Heute lachen wir darüber, aber im Grunde ist das eine ernste Angelegenheit, denn genauso geprägt sind wir auch heute von Vorstellungen, nur sind sie nicht mehr gleich wie damals. So wurde früher die sexuelle Lust der Frauen als krankhaft diagnostiziert und der Orgasmus als notwendiges Heilmittel für einen krankhaften Zustand betrachtet. Im Pornozeitalter wird die sexuelle Lust aller Menschen als etwas dargestellt, das möglichst immer da sein soll und Orgasmen sollen nicht mehr vom Übel der Lust befreien sondern diese eher beweisen und in möglichst grosser Wiederholung neu aufleben lassen. Heute ist es insofern fast eher so, dass eine Person, die KEINE sexuelle Lust verspürt, pathologisiert wird. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Menschen, die sich als asexuell outen und darauf aufmerksam machen, dass es in Diskussionen nur ständig um die Vielfalt der sexuellen Orientierungen geht, wobei Asexualität komplett ausserhalb des zur Diskussion stehenden Rahmens liegt. Die Beschäftigung mit dem Phänomen Asexualität kann verdeutlichen, wie sexualisiert das heutige Menschenbild ist.

 In der westlichen kapitalistischen Gesellschaft ist alles vom Leistungsdenken geprägt: auch das Sexualleben. Im digitalen Zeitalter ist der Fokus darauf gerichtet, den bestmöglichen Partner oder die bestmögliche Partnerin zu finden, was dazu führt, dass viele Menschen auf der ständigen Suche nach einem super Konglomerat online am suchen sind: alle positiven Eigenschaften, die sie sich vorstellen können, sollten in einer Super-Person vereint sein, was in der Realität natürlich unmöglich zu finden ist. (Sehr schön dargestellt in: Sven Hillenkamp: Das Ende der Liebe) Anstatt diese Ansprüche zu hinterfragen, geht die Entwicklung eher in die Richtung, dass die Industrie an der Kreation von Sexrobotern arbeitet, die keinerlei Irritation oder keinen Hang zu Eigenartigkeiten gewährleisten sollen. Heutige Beziehungen beginnen jedoch bislang  meistens noch sexuell. Dies hat die Soziologin Eva Illouz, die sich seit vielen Jahren zentral mit Liebesbeziehungen beschäftigt, in ihrem Buch „Warum Liebe endet“ sehr genau herausgearbeitet. So wird der Sex zu einem wesentlichen Kriterium, wenn es um die Bildung von neuen Beziehungen geht. Während noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein Sex vor der Ehe in Zentraleuropa ein Tabu war und insofern andere Kriterien bei der Partnerwahl ausschlaggebend waren – etwa ökonomische oder schichtspezifische Kriterien, wurde Sex mehr und mehr zu einem zentralen Moment im ersten Beziehungsaufbau.

 Der Einfluss der Pornografie auf die gelebte Sexualität ist nicht mehr wegzudenken. Ich möchte Pornografie hier nicht einfach als rein problematischen Einfluss werten. Tatsache ist aber, dass in der Mainstreampornografie das was wir sehen können, unter dem Aspekt des Leistungssexes gelesen werden kann: wir sehen unaufhörliche Orgasmen von unermüdlichen Protagonisten. Alles Menschliche, das daran erinnert, dass wir fragile unvollkommene Lebewesen sind, wird nicht gezeigt: so sieht man nicht, dass jemand einen Büstenhalter nicht öffnen kann, oder dass zwei Menschen plötzlich lachen müssen und den Sex nicht mehr ernst nehmen können. Niemand braucht eine Pinkelpause und die Kondomverpackung, die nur mit Mühe aufgerissen werden kann, ist auch kein Thema. Man sieht auch nicht, dass manchmal kein Orgasmus zustande kommt. Und vor allem sieht man keine Menschen, die nicht einmal das Ziel haben, einen Orgasmus zu produzieren.

Dies alles prägt unser Erleben in intimen Beziehungen oder Begegnungen. Wie oft wurden wohl schon Orgasmen vorgetäuscht, da sich Menschen lieber verstellten, als das peinliche Schweigen in Kauf zu nehmen, das entstehen kann, wenn zwei das Ziel hatten, einen Orgasmus zu erleben und dabei quasi scheiterten.

  1. Nun käme ich zur zweiten Frage, die mich interessiert, nämlich zur Bedeutung des Orgasmus in Bezug auf unser Triebleben.

 Welche Rolle Triebe für unsere Psyche spielen, ist eine psychoanalytisch umstrittene Frage. Interessant scheint mir die genaue Lektüre von Sigmund Freud’s anspruchsvollem Text „Triebe und Triebschicksale (1915). Er vergleicht darin den Trieb mit einem Reiz für das Psychische. Und dann präzisiert er folgendermassen: „Der Trieb hingegen wirkt nie wie eine momentane Stosskraft, sondern immer wie eine konstante Kraft. Da er nicht von aussen, sondern vom Körperinneren her angreift, kann auch keine Flucht gegen ihn nützen. Wir heissen den Triebreiz besser „Bedürfnis“; was dieses Bedürfnis aufhebt, ist die „Befriedigung“. Sie kann nur durch eine zielgerechte (adäquate) Veränderung der inneren Reizquelle gewonnen werden.“ (S. 2) Freud zufolge hat die Unlustempfindung die Steigerung des Reizes zur Folge und die Lustempfindung deren Herabsetzung. Für ihn ist der Trieb ein Grenzbegriff zwischen Seelischem (wobei Seelisch als psychisch verstanden wurde) und Somatischem: der Trieb ist demnach das Mass der Arbeitsanforderung, die dem Psychischen infolge seines Zusammenhanges mit dem Körperlichen auferlegt ist. Freud untersucht des Weiteren, welche verschiedenen Varianten möglich sind, er spricht hierbei von zielgehemmten Trieben, also solchen, die etwa eine Ablenkung erfahren. Eine weitere Möglichkeit wäre die Triebverschränkung oder eine besonders innige Bindung des Triebes an das Objekt, was in Freuds Jargon als Fixierung bezeichnet wird. Ganz grundsätzlich spricht er von Ich- und Selbsterhaltungstrieben und Sexualtrieben, wobei der eine auch dem anderen entgegengesetzt sein kann. In seinem späteren Text spielt der Destruktionstrieb eine ebenfalls grundsätzliche Rolle:

Wir nehmen an, daß die Triebe des Menschen nur von zweierlei Art sind, entweder solche, die erhalten und vereinigen wollen, – wir heißen sie erotische, ganz im Sinne des Eros im Symposion Platos, oder sexuelle mit bewußter Überdehnung des populären Begriffs von Sexualität, – und andere, die zerstören und töten wollen; wir fassen diese als Aggressionstrieb oder Destruktionstrieb zusammen. Sie sehen, das ist eigentlich nur die theoretische Verklärung des weltbekannten Gegensatzes von Lieben und Hassen, der vielleicht zu der Polarität von Anziehung und Abstoßung eine Urbeziehung unterhält, die auf Ihrem Gebiet eine Rolle spielt. Nun lassen Sie uns nicht zu rasch mit den Wertungen von Gut und Böse einsetzen. Der eine dieser Triebe ist ebenso unerläßlich wie der andere, aus dem Zusammen- und Gegeneinanderwirken der Beiden gehen die Erscheinungen des Lebens hervor. (Aus Sigmund Freud (1933b): Warum Krieg? GW XVI: 20)

Wieso interessieren mich nun aber diese Details im Zusammenhang mit Musse, Slowsex und Sexualität? Für mich muss die Frage geklärt werden, welche Auswirkungen es denn haben kann, wenn der Orgasmus nicht mehr zum Ziel des Sexes erklärt wird. Und ich schlage vor, nicht davon auszugehen, dass es überhaupt DEN Orgasmus gibt, so wie es auch nicht DIE Vagina, DEN Penis, DIE Klitoris und so weiter gibt. Ich verzichte aufgrund der zeitlichen Begrenztheit darauf, geschlechtsspezifische Unterschiede im orgasmischen Erleben herauszuarbeiten.

Ich stimme Freud grundsätzlich zu, dass wir Menschen getriebene Lebewesen sind. Wären wir allein vom Logos, oder Verstand geleitet, sähe diese Welt komplett anders aus. Was wir wissen, kann womöglich aus eigener Erfahrung hergeleitet werden: es macht einen Unterschied, ob ein Orgasmus zustande kommt oder nicht. Dies muss jedoch zunächst nicht gewertet werden. Vielleicht können wir das Phänomen unter einem energetischen Gesichtspunkt anschauen: man spricht nicht umsonst von Entladung. Wenn diese nicht stattfindet, verteilt sich die Energie anderweitig, sie löst sich nicht auf. So würde ich festhalten: Es ist nicht einfach egal, ob ein Orgasmus zustande kommt oder nicht, aber dieser Unterschied muss nicht positiv oder negativ bewertet werden, das ist dann eine kulturelle Angelegenheit oder auch eine individuelle: vielleicht fühlt sich jemand besonders wohl, nach orgasmischer Sexualität und jemand anderes sehr unwohl, das hängt auch wieder von jeder einzelnen Biografie und von der Prägung durch die jeweilige Sozialisierung ab und – wenn wir Freud berücksichtigen  – hängt das auch von den komplexen verschiedenen Möglichkeiten, getrieben zu sein, ab. Ausserdem ist jedes sexuelle Erlebnis wieder unterschiedlich, so wie sich Menschen auch physisch jeden Tag wieder ein wenig anders fühlen können.

  1. Können wir unser sexuelles Verhalten aufgrund von Einsichten einfach ändern?  

Meiner Meinung nach erfordert eine Änderung im Sexualleben eine gewisse Arbeit und eine Offenheit, denn bisweilen können solche Änderungen auch Frustrationen auslösen. Manchmal wird ausserdem ein Erlebnis, das erhofft oder gewünscht wird, unmöglich sein und bleiben. Zudem haben wir gerade im Bereich der Sexualität den unbewussten Anteil als dominanten Einfluss, was eine wesentliche Beschränkung darstellt. Doch Veränderungen sind auch möglich: so schlildert Dania Schiftan in ihrem Buch “Coming soon”, das sich insbesondere dem weiblichen Orgasmus widmet, wie es manchmal erst eine Phase von Frustration geben kann, wenn nicht mehr wie für viele Frauen gewohnt, ein Orgasmus durch die klitorale Stimulation angestrebt wird. Denn wenn diesbezüglich viel mehr Übung, Gewohnheit und auch mentale Verknüpfung eintrainiert wurde, kann es erst mal schwierig sein, über die Stimulation der G-Fläche oder anale Stimulation einen Höhepunkt zu erreichen. Aber wenn diese Änderung im Verhalten gar nicht erst angegangen wird, kann sich auch nichts ändern. So ähnlich würde ich den Wechsel von orgasmuskonzentrierter Sexualität zu einer anderen darlegen. Insbesondere bei eingespielten Sexualpartnerschaften gibt es, wenn ein Weg zur beidseitigen oder allseitigen Befriedigung gefunden wurde, sehr oft ein gewisses Wiederholungsverhalten. Dies zu verlassen, ist ein bewusster Akt, der nicht ohne gemeinsames Gespräch und ohne Bewusstsein möglich sein wird. Gewohnheiten zu verlassen, ist also nicht immer zunächst mit einem Lustgewinn verknüpft und dies ist natürlich gerade im Bereich Sexualität ein wichtiges Detail. Nun käme ich bereits zum letzten Punkt:

  1. Muss Musse zwangsläufig mit Langsamkeit und Bewusstheit einhergehen, wie das vom Konzept des „Slowsex“ vorgeschlagen wird oder wären noch andere Möglichkeiten für Musse in Bezug auf Sexualität denkbar?

Wie es oft bei gesellschaftlichen einseitigen Entwicklungen ist, gibt es mittlerweile auch zum Leistungssex eine Gegenbewegung: solche Strömungen finden wir etwa im Neotantra oder auch unter dem Stichwort „Slowsex“. Gemein ist diesen Angeboten und Anweisungen, dass der heilsame Aspekt von Sexualität betont wird und dass Sex und Massage sowie ein hohes Bewusstsein für die Wichtigkeit des Atmens nicht getrennt werden. Ausserdem wird eben nicht auf einen Orgasmus hingearbeitet, wie das in weniger kultivierten oder bewussten Sexpraktiken oft der Fall ist. So gibt es mehr Raum, um emotional echt berührt zu werden und nicht auf einer Schnellspur einem Ziel entgegen zu rasen, das dann auch gleich wieder vorbei und vergessen ist. Manche dieser Techniken werden ganz unabhängig von romantischen Konzepten praktiziert, andere bleiben solchen und auch heteronormativen Vorstellungen verhaftet.

So kreierte etwa Diana Richardson ein grosses Angebot in Form von Büchern und DVD’s und bietet auch Kurse an, die einen tieferen Einblick in Slow Sex ermöglichen. Wie sie betont, beeinflussen das beschleunigte Lebenstempo sowie die sichtbare Inszenierung von Sexualität den konkreten Sex, die Zweisamkeit und Liebe. Darum konkretisiert sie: „Slow Sex ist bewusster Sex“ und plädiert für die Verlangsamung für ein erfüllendes Sexualleben. Bei ihr wird Sexualität letztlich zum spirituellen Akt, der uns mit dem Göttlichen verbindet. Ich würde sagen, das ist eine mögliche Anschauungsweise, aber unter Musse und Sex kann ich mir eine gelebte Sexualität vorstellen, die nicht zwingend spirituell begründet sein muss. Schliesslich gibt es viele Menschen, die keinerlei Zugang zur Idee eines Göttlichen haben, die aber durchaus offen wären für ein neues Sexualitätsbewusstsein, wenn es ihnen über Bilder zugänglich gemacht wird, die sie nachvollziehen können. Wo ich Diana Richardson aber zustimme, ist die Tatsache, dass ein anstrengender Weg zum Orgas-Muss naheliegendermassen keine energetisch erbauliche Sache ist. Sie präzisiert das so: “Muss sie (die Frau) aber für einen Orgasmus hart “arbeiten” und sich anstrengen, verliert sie an Präsenz, und wird abwesend sein, weil sie sich auf das Ziel konzentriert.(…) Die körperliche Spannung, die sich aufbaut, löst sich zwar zu einem kleinen Teil im Orgasmus, die restliche Spannung aber bleibt im energetischen System der Frau hängen. Die Spannungen können sich später negativ auswirken: entweder auf der körperlichen Ebene (etwa als Reizung der Vagina oder in Menstruationsbeschwerden) oder auf der emotionalen Ebene (Gefühle der Unsicherheit, der Ungeliebtseins, der Verlassenheit). Die Frau verliert – genau wie der Mann – viel Energie durch die Spannung, die durch die grosse Anstrengung hervorgerufen wird.

Ich behaupte, dass das Ich viel mehr im Zentrum steht, wenn es um die Erlangung des Orgasmus und um Entladung geht und wenn dem nicht mehr so ist, gibt es mehr Platz fürs Gegenüber, für Eros, für Entfaltung oder für die anderen Beteiligten, wenn mehr als Zwei im Spiel sind. Und dies hat lediglich mit Bewusstsein und damit verknüpftem Handeln zu tun.

Dann käme ich zur Frage, ob Langsamkeit überhaupt zwingend Teil der Musse sein muss. Wenn wir mit Musse ein Handeln annehmen, das nicht zielorientiert, im Falle von Sexualität also nicht orgasmusfixiert ist, könnte man aus meiner Sicht auch die Langsamkeit als etwas beschreiben, das vielleicht entstehen kann (denn es gibt ja eben kein Ziel zu erreichen), aber auch nicht zwingend entstehen muss. Wir können hier auch weiter fragen: ist mit Langsamkeit ein Verweilen gemeint? Oder langsame Bewegungen? Vielleicht kommt es zu einer Dynamik, die ganz bewusst, intensiv und sehr bewegt ist. So wie ich sagen würde: auch wenn der Orgasmus als Ziel wegfällt, kann es doch geschehen, dass die Lust auf einen Orgasmus entsteht oder dass es dazu kommt, dass jemand einen Orgasmus hat. Aber da dies nicht zum Hauptziel erklärt wird, gibt es viel mehr Platz für alle Lust, die entstehen kann, in der Berührung und im Spiel. Vielleicht wird man sich ganz auf den Genuss des Gegenübers konzentrieren oder man wird eigene erogene Zonen entdecken, die in der Konzentration auf den Orgasmus gar nicht beachtet worden wären. Denn wenn man nur spürt und alle Erfahrung vergisst, würde ich auch in diesem Zusammenhang von Leiberfahrung sprechen und weniger von körperlichen Aktionen und Reaktionen. Leib passt hier besser als Begriff, da auch das Bewusstsein einbezogen ist, während man einen Körper einfach hat. In diesem Sinne wird Musse in der Sexualität – oder mehr noch im Eros – zur Erfahrung unter im besten Sinne des Wortes Leibeigenen. Dies schliesst also die Möglichkeit von Orgasmen nicht aus, räumt aber dem Bewusstsein einen wichtigeren Stellenwert ein. Um diese Möglichkeit zu entfalten, braucht es wohl meistens Vorarbeit, nämlich, das Verlassen eingespielter und eingepflanzter Pfade. Die Loslösung von gelernten Konzepten. Wobei ich nun wieder eine Sexualität skizziert habe, die auf Lust abzielt, einfach nicht mehr zwingend auf orgasmische Lust. Vielleicht könnte man hier nochmals ansetzen und noch radikaler werden: wenn auch nicht mehr die Lust und der Genuss die dominierenden Ziele der gelebten Sexualität sind, kann womöglich noch mehr Musse entfaltet werden. Dann steht einfach die Begegnung im Vordergrund, die Sexualität nicht ausschliesst und alles, was sonst zum Menschsein gehört auch nicht: Freude, Trauer, Verbindung, Einsamkeit, Verlorenheit, Sinnlichkeit, mit anderen Worten: sich einlassen, auf alles, was entsteht und da ist. Denn sonst bauen wir aus der Musse im Zusammenhang mit Sexualität wieder ein Muss, nämlich wo vorher der Orgasmus zum Orgas-Muss wurde, würde nun die Musse als Ersatz für ein neues Müssen implementiert, das auch wieder zum höchsten Genuss führen soll. Somit hätten wir ein neues starres Konzept gebastelt, das dem transformativen Charakter menschlicher Beziehungen und Begegnungen nicht gerecht werden könnte. Letztlich bleibt vielleicht nur ein Plädoyer für die Offenheit, einem oder auch mehreren Anderen, als fragile und eigenwillige Andere, tatsächlich zu begegnen, sexuell, erotisch oder auch keines von beiden.

 Literatur:

Barbara Carrellas: Alltägliche Ekstase. Tantra-Rituale für alle Leidenschaften, 2011.
Sigmund Freud: Triebe und Triebschicksale (1915).
Sigmund Freud: Warum Krieg? (1933)
Sven Hillenkamp: Das Ende der Liebe, 2012.
Eva Illouz: Warum Liebe endet, 2018.
Diana Richardson: Slow Sex. Wie Sex glücklich macht. Der neue Stil des Liebens, 2012.
Dania Schiftan: Coming soon, 2018.

Advertisement

Leben

5 Fakten über Sex und Behinderung, die jeder wissen sollte

Published

on

By

Hamburg (ots)

 

  • LELO klärt über 5 Fakten in Bezug auf Sex und Behinderung auf.
  • Das Thema Sexualität ist mit lauter Vorurteilen behaftet.
  • 49 % der Befragten mit Behinderung haben den Wunsch, die falsche Vorstellung zu entkräften, sie seien asexuell.
  • Sex ist nicht schwarzweiß zu denken – es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sexuelle Gefühle auszudrücken.
  • Bei allen Menschen ist es von großer Bedeutung, dass sie sexuell aufgeklärt sind und stets Zugang zu wichtigen Informationen haben.

Menschen mit Behinderung haben es aufgrund von häufig fehlender Barrierefreiheit und Mangel von Integrationsmöglichkeiten in vielen Bereichen schwerer als Menschen ohne Behinderung. So fühlen sich laut einer Umfrage von LELO in Zusammenarbeit mit Censuswide 10% der Menschen mit Behinderung an den Rand gedrängt. Diese Umfrage wurde im Frühjahr unter rund 1.000 Erwachsenen in Deutschland in Auftrag gegeben, bei der die Hälfte der Befragten Menschen mit Behinderung sind. Ob auf dem Weg zur Bahn oder auf der Suche nach einem Beruf – oft wird Inklusion in vielen Lebensbereichen nicht genügend berücksichtigt. Zudem sehen sie sich Vorurteilen und Missverständnissen gegenüber.

Diese Annahmen machen auch beim Thema Sex nicht halt und so sehen sich viele Menschen mit Behinderung in Sachen Sex und Sexualität mit Stigmata konfrontiert. Der schwedische Sextoy-Hersteller LELO hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Aufklärung zu leisten und entschieden, gegen das Vorherrschen dieser Vorurteile anzugehen.

Denn für LELO sind Inklusion und Diversität bei der Frage Sex besonders wichtig. Das fängt bereits damit an, dass bei Produkten und ihrer Vermarktung darauf geachtet wird, alle Menschen zu inkludieren. Bei der LELO Umfrage kam außerdem auch heraus, dass 49 % der Befragten mit Behinderung den Wunsch haben, die falsche Vorstellung zu entkräften, sie seien asexuell. Ein ähnlicher Prozentsatz war außerdem der Meinung, dass ihre Sexualität aufgrund ihrer Behinderung oft falsch eingeschätzt wird (48 %).

Für LELO ist klar: Mit diesen falschen Vorstellungen muss endlich Schluss sein und jeder Einzelne kann durch gezielte Aufklärung dazu beitragen. Um einen kleinen Schritt in Richtung Veränderung zu gehen, hat LELO die folgenden 5 Fakten aufbereitet, die jeder in Bezug auf Sex, Sexualität und Behinderung wissen muss.

Fakt 1: Menschen mit Behinderung können Sex haben und diesen genießen

Eine der größten Hürden, die Menschen mit Behinderung überkommen müssen, ist die ständige Annahme, dass sie nicht sexuell seien. Das stimmt natürlich nicht! Auch sie können sexuelle Bedürfnisse haben, Sex haben und wenn sie möchten auch auf eine abenteuerliche Art. Am Ende des Tages kann jeder für sich selbst entscheiden, ob er intime Beziehungen eingehen möchte.

Fakt 2: Menschen mit Behinderung können Sex haben

Die Möglichkeit “traditionellen” Sex zu haben, kann von der Behinderung einer Person abhängen. Sex ist jedoch nicht schwarzweiß zu denken – es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sexuelle Gefühle auszudrücken. Für jemanden mit einer Behinderung ist vielleicht nur ein wenig Vorausplanung, Kreativität, Unterstützung und Ausprobieren erforderlich, um eine angenehme Stellung zu finden. Es gibt außerdem keine “richtige” Art und Weise Sex zu haben, sondern es kommt nur darauf an sich wohlzufühlen.

Fakt 3: Menschen mit Behinderung haben nicht nur miteinander Sex

Die Einstellung, dass Menschen mit Behinderung nur miteinander sexuelle Beziehungen eingehen, schränkt die Möglichkeit ein, liebevolle Beziehungen zu entwickeln. Außerdem definiert diese Denkweise jemanden zuerst als Mensch mit Behinderung und erst danach als Mensch. Solange alle Partner glücklich und sicher sind, können sie ein gesundes Sexualleben eingehen. Außerdem stellt eine Beziehung zu einem Menschen mit Behinderung keine Belastung dar! Alle Beziehungen erfordern harte Arbeit und Kompromisse, und mit einer Behinderung zu leben, bedeutet nicht, dass man weniger zu einer Beziehung beiträgt.

Fakt 4: Beim Sex geht es nicht nur um die Intimbereiche

Nur weil jemand keine Erektion oder keinen Orgasmus im “traditionellen” Sinne bekommen kann, heißt es noch lange nicht, dass er Sex nicht genießen kann. So haben beispielsweise Menschen mit Rückenmarksverletzungen berichtet, dass sie bei der Stimulation von Bereichen wie Armen, Ohrläppchen, Nacken, Wangen und Brustwarzen großes Vergnügen empfinden – so sehr, dass es sogar zum Orgasmus führen kann! Es geht nur darum, herauszufinden, was einem persönlich gefällt und was nicht – und das geht am besten mit einem liebevollen Partner, dem man vertraut!

Fakt 5: Alle Menschen müssen Sex lernen und verstehen

Bei allen Menschen ist es von großer Bedeutung, dass sie sexuell aufgeklärt sind und stets Zugang zu wichtigen Informationen haben. Die Themen Consent, Geschlechtskrankheiten, Verhütung, Schwangerschaft und Safe Sex sind ein wichtiger Teil dieser Aufklärung. Nicht nur Menschen mit Behinderung müssen eine angenehme Umgebung vorfinden, in der sie offen über ihre Erfahrungen sprechen können. Wenn Beschwerden benannt werden, müssen diese ernst genommen und angemessen beantwortet werden.

Continue Reading

Love

“MAKRO”-Doku in 3sat über den Milliardenmarkt Online Dating

Published

on

By

ZDF/Jasper Engel

Mainz (ots)

 

Dienstag, 22. Februar 2022, 22.25 Uhr
Erstausstrahlung 

Immer mehr Menschen suchen die große Liebe online. Für die virtuellen Partnervermittlungen ein lukratives Geschäft. Die “MAKRO”-Wirtschaftsdokumentation “Liebe auf den ersten Klick – Milliardenmarkt Online Dating” von Patrick Zeilhofer, am Dienstag, 22. Februar 2022, 22.25 Uhr in 3sat, klärt auf, wie die Online-Partnersuche funktioniert, welche Rolle dabei Algorithmen spielen und worin die Tücken liegen.

Dating-Portale sind mittlerweile eine ganz normale Möglichkeit, die Partnerin oder den Partner fürs Leben zu finden. Seit 2015 hat sich die Zahl der registrierten Menschen etwa verfünffacht. Seit dem Ausbruch der Coronapandemie haben sich knapp sieben von zehn Suchenden bei Anbietern zur Online-Partnersuche angemeldet.

Das Onlinedating zählt zu den lukrativsten Geschäftsmodellen des E-Commerce. Der Markt ist hart umkämpft, mehr als 1500 Kennenlern-Webseiten und Apps werben um Nutzerinnen und Nutzer. Darunter auch Parship – Teil der Hamburger ParshipMeet Group, dem deutschen Marktführer, zu dem unter anderem auch die Dating-Plattformen ElitePartner, eHarmony und Lovoo zählen. Das Unternehmen soll bald an die Börse gehen. Vorbild ist der US-Branchenprimus MatchGroup zu dem unter anderen auch Tinder, Match.com und Meetic gehören. Dessen Aktienkurs ist seit dem Börsengang im November 2015 um mehr als 1000 Prozent gestiegen – auf 45 Milliarden US-Dollar.

Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon: 06131 – 70-16478;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/makro

Die Dokumentation “MAKRO: Liebe auf den ersten Klick – Milliardenmarkt Online Dating” als Video-Stream: https://pressetreff.3sat.de/programm/dossier/mappe/zeige/Special/makro-liebe-auf-den-ersten-klick-milliardenmarkt-online-dating/

Mehr Informationen zum Programm gibt es im 3sat-Pressetreff: https://pressetreff.3sat.de.

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

Continue Reading

Leben

Was tun bei Liebeskummer? 10 Tipps gegen Liebeskummer

Published

on

By

Liebeskummer-Blog

Wetter (ots)

Die Geschichte vom Liebeskummer – dem gebrochenen Herzen – ist so lang wie die Menschheitsgeschichte. Eine Medizin dagegen gibt es noch immer nicht. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über Liebeskummer und erhalten hilfreiche Tipps zum Thema “Was tun bei Liebeskummer”

Am Ende des Artikels gibt es noch ein ganz besonderes Bonbon, für alle diejenigen, die es überhaupt nicht aushalten können und ihren Ex zurück gewinnen wollen. Es wird eine Strategie vorgestellt, mit der man allerbeste Aussichten auf einen erfolgreichen Neustart mit dem Ex hat.

Was ist Liebeskummer?

Liebeskummer ist ein Zusammenspiel von Hormonen, genau darunter leidet der Körper. Es kann auch zu Schlaflosigkeit, verändertem Appetit oder erhöhter Anspannung kommen. Vielen fällt es in dieser quälenden Situation schwer nach vorn zu blicken. Doch es gibt noch mehr Aspekte zu betrachten und vor allem gibt es viele Möglichkeiten die Symptome zu bekämpfen.

Fast jeder hat schon einmal den Schmerz eines gebrochenen Herzens erlebt, sei es als Folge einer unerwiderten Liebe, einer Trennung, obwohl man noch sehr verliebt war, oder dem Ende einer langen Verlobung. Liebeskummer ist der medizinische Begriff für diese Krankheit.

Wenn wir erfahren, dass unsere Liebe nicht erwidert wird oder dass eine erfüllte Beziehung zu Ende gegangen ist, fühlen wir uns deprimiert und allein. Es ist ein tiefes Gefühl der Verlassenheit und Einsamkeit, wenn wir zurückgewiesen werden. Die Dinge haben sich seit den Tagen, an denen die Erde noch warm und schön war, drastisch verändert. Alles ist auf einmal grau und steril geworden.

Wie lange dauert Liebeskummer?

Unzählige Lieder und Gedichte wurden dem Thema Liebeskummer gewidmet. Und jeder, der sich in dieser misslichen Lage wiederfindet, will an erster Stelle nur eins wissen: Wie lange dauert der Liebeskummer? Wann hört der Schmerz endlich auf?

Eine repräsentative, anonyme Umfrage unter über 7.000 Deutschen hat ergeben, dass Liebeskummer knapp über ein Jahr anhält. Sehr interessant ist, das Frauen deutlich öfter einen Schlussstrich unter eine Beziehung setzen als Männer. Das nur so ganz am Rande bemerkt.

Was allerdings einleuchtet: Der Verlassene leidet länger und zwar durchschnittlich rund 14 Monate.

Trennung trotz Liebe macht es besonders schwer

Auch wenn sich beide Partner lieben, gibt es zahlreiche Gründe für eine Trennung trotz Liebe. Und der Liebeskummer wird umso schlimmer. Oftmals basieren die Gründe, für eine Trennung trotz Liebe auf diesen Ursachen:

  • Trennung trotz Liebe auf Grund von Gewalt
  • Sucht oder Abhängigkeit eines Partners
  • Eifersucht
  • Gestörtes Vertrauensverhältnis
  • Verschiedene Lebenseinstellungen
  • Kinderwunsch
  • Fernbeziehung

Was tun bei Liebeskummer?

Trauer, Traurigkeit und Leid wirken sich auf jeden Menschen anders aus, weil wir alle einzigartig sind. Es gibt kein Allheilmittel gegen Liebeskummer. Es ist ein Problem, das von jedem Menschen individuell gelöst werden muss. Die folgenden zehn Ratschläge können Ihnen dabei helfen, Ihren Schmerz zu bewältigen und zu überwinden:

10 Blitztipps gegen Liebeskummer

  • Absolut kein Kontakt zum Ex
  • Kummer annehmen und nach vorn blicken
  • Sprechen Sie über Ihre Gefühle
  • Entdecken Sie neue und alte Interessen
  • Verwöhnen Sie sich selbst
  • Treiben Sie Sport
  • Bringen Sie Gefühle und Gedanken zu Papier
  • Werden Sie negative Gedanken los
  • Treffen Sie sich mit Freunden und Familie
  • Selbstreflexion und Selbsterkenntnis

Nun nehmen wir die 10 Blitztipps genauer unter die Lupe:

Tipp 1: Absolut kein Kontakt zu Ihrem Ex

Den Liebeskummer überwinden trotz Kontakt funktioniert nicht: Es ist wichtig, den Ex-Partner nach einer Trennung so weit wie möglich zu meiden, vor allem in der ersten Zeit, da dies zu noch mehr Liebeskummer führt. Dies wird Ihnen helfen, den Schmerz der Trennung zu überwinden. Wenn Sie Ihren Ex-Partner wiedersehen, werden Sie voller Optimismus sein, aber Sie werden auch Anspannung und Angst empfinden. Je mehr Zeit Sie in der Vergangenheit verbringen, desto mehr Zeit verbringen Sie damit, auf eine Versöhnung zu hoffen, die aber nur selten eintritt.

Die Akzeptanz der Trennung und der Abschluss der ersten Phase der Trauer brauchen Zeit. Deshalb müssen wir eine längere Zeit aushalten. Behalten Sie den Kopf oben und widerstehen Sie dem Drang, wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen, Ihren Ex zu kontaktieren, nur um seine Stimme zu hören. Die Zeit wird Ihnen beiden helfen, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Wenn die Narben verheilt sind, kann ein Kontakt oder sogar eine Freundschaft möglich sein. Dazu ist jedoch eine Pause auf beiden Seiten erforderlich.

Subliminals sind eine optimale Unterstützung in dieser Phase, um Traumata vollständig aufzulösen und so die Liebe zurück in unser Leben zu lassen. So können wir unser Herz wirklich wieder öffnen……mehr erfahren über Subliminals

Tipp 2: Nehmen Sie Ihren Kummer an und schreiten Sie voran

Wir müssen unseren Liebeskummer erst einmal anerkennen, wenn wir ihn überwinden wollen. Bestimmte Gefühle einfach zu ignorieren oder zu verdrängen, wird Ihre Probleme nicht lösen. Denn wenn man den Schmerz weg wünscht, wird er nicht verschwinden. Daher ist es völlig in Ordnung, in den Tagen und Wochen nach der Trennung etwas Herzschmerz und Kummer zu empfinden. Es ist nichts Falsches daran, sich zu erlauben, eine Zeit lang traurig oder deprimiert zu sein. Es ist wichtig, dass wir unsere Gefühle ausdrücken. Denn nur so können wir die Trennung richtig verarbeiten.

Tipp 3: Es ist gut, darüber zu sprechen

Viele Menschen, vor allem in der Anfangsphase des Liebeskummers, wollen nicht über die Trennung sprechen und ziehen es vor, sich zu isolieren. Mit Freunden und Verwandten über Ihren Unmut und Ihren Kummer zu sprechen, kann sehr hilfreich sein. Wenn Sie merken, dass Ihnen jemand Aufmerksamkeit schenkt, reicht das in der Regel aus, um Ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Tipp 4: Entdecken Sie neue Interessen und Leidenschaften

Beide Partner in einer Beziehung müssen bereit sein, Kompromisse einzugehen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Sie haben nicht uneingeschränkt freie Zeit, um alles zu tun, was sie wollen. Positiv ist, dass Sie jetzt mehr freie Zeit haben, um die Dinge zu tun, die Sie vorher tun wollten, aber nicht tun konnten, weil Ihr Partner da war.

Jetzt haben Sie mehr freie Zeit, um Dinge zu tun, die Sie aufgeschoben haben, oder neue Interessen zu entdecken. Sie können sich ablenken, Spaß haben und Ihr Selbstvertrauen stärken – alles zur gleichen Zeit.

Was stand auf Ihrer Liste der langfristigen Ziele? Wie wäre es mit einem Kochabend für Frauen? Wie wäre es mit einem Abend in der Stadt mit Ihrer besten Freundin? Wie wäre es, einen Tanzkurs zu besuchen oder einem Online Pilates Kurs? Ist es an der Zeit, eine zweite Sprache zu lernen? Oder wie wäre es mit einer Kanufahrt oder einem Erlebniswochenende? Zögern Sie nicht – machen Sie es einfach!

Tipp 5: Nehmen Sie sich Zeit zum Entspannen und verwöhnen Sie sich selbst

All die positiven Dinge in unserem Leben sind plötzlich ganz oben auf unserer Prioritätenliste gelandet. Tun Sie sich etwas Gutes und nehmen Sie sich etwas Zeit für sich selbst. Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, die Sie nutzen können. Sauna, Massagen, Friseur- und Kosmetikbesuche sind ebenso möglich wie ein Einkaufsbummel oder ein Abendessen in einem schönen Restaurant. Gönnen Sie sich etwas! Die Verwöhnung von Körper und Geist baut Stress ab und fördert die Erholung. Genau das, was wir jetzt brauchen!

Tipp 6: Sport treiben

Wenn Sie sich durch körperliche Betätigung von Ihren Beschwerden ablenken, kann das helfen, Ihren Geist zu befreien. Lassen Sie einen Seufzer der Erleichterung los. Welche Sportart Sie mögen, ist unwichtig. Nur Ihr Aktivitätsniveau ist wichtig. Sie hat antidepressive Eigenschaften, und nach einer gewissen Zeit produziert das Gehirn Chemikalien, die mit Freude verbunden sind.

Tipp 7: Machen Sie eine Liste Ihrer Gefühle und Gedanken.

Das Aufschreiben Ihrer Gedanken und Gefühle ist hilfreich. Schreiben Sie in Ihrem Tagebuch über die Dinge, die Sie traurig machen. Das Führen eines Tagebuchs ist gut für die Gesundheit unseres Geistes. Das Ergebnis ist, dass wir uns von negativen Gedanken befreien. Die Dinge aus einem neuen Blickwinkel zu sehen, wird dadurch einfacher. In den Momenten, in denen unsere Gedanken wirbeln, kann uns das Schreiben helfen, einen Sinn in all dem zu finden.

Tipp 8: Negative Gedanken und Gefühle loswerden

Eine weitere hilfreiche Strategie, um das Ende einer Beziehung zu bewältigen, besteht darin, die gemeinsame Zeit zu vergessen. Trennen Sie sich von allen Erinnerungsstücken an Ihren Ex-Partner, einschließlich Bildern, Karten und Geschenken von Jahrestagen oder Geburtstagen. Alles, was Sie an die Beziehung denken lässt, sollten Sie in eine große Kiste packen und auf dem Dachboden oder im Keller aufbewahren. Wenn Sie weniger Dinge im Haus haben, die Sie an Ihren Ex erinnern, wird es Ihnen viel leichter fallen, sich von Ihrem Liebeskummer abzulenken.

Tipp 9: Machen Sie einen Ausflug mit Ihren Freunden

Ablenkung ist gut. Außerdem sind unsere Freunde und Hobbys eine tolle Ablenkung. Wie wäre es, einfach mal Urlaub zu machen? Sie können mit Ihrem besten Freund an den Strand fahren und ein paar Tage in der Sonne entspannen. Bergsteigen oder Skifahren sind andere Möglichkeiten. Ein Tapetenwechsel kann Wunder für unsere geistige Gesundheit bewirken, indem er uns von düsteren Gedanken ablenkt. Sitzen Sie nicht einfach zu Hause herum, sondern gehen Sie raus und unternehmen Sie etwas!

Und wenn Ihre Freunde keine Zeit haben, dann sind organisierte Single-Reisen eine tolle Alternative. Sie lernen definitiv neue Leute kennen und vielleicht sogar Mr. Right, wer weiß?

Tipp 10: Selbstreflexion und Selbsterkenntnis

Um glücklich zu sein, müssen wir zuerst mit uns selbst im Reinen sein. Daher ist es wichtig, dass wir unser Selbstwertgefühl wiederentdecken. Selbstreflexion kann hilfreich sein, um unsere Handlungen zu verstehen. Vielleicht können wir sogar etwas aus der Beziehung lernen, wenn der Schmerz abgeklungen ist und wir sie rational und objektiv analysieren können. Überprüfen Sie Ihre letzte Beziehung noch einmal, um herauszufinden, wie Sie sich zukünftige Beziehungen wünschen.

Die folgenden Absätze beschäftigen sich intensiv mit der Liebe. Was bedeutet sie für Frauen und wie wichtig ist sie für unser Leben. Dies sollen Ihnen helfen, Ihre jetzige Situation und die vergangene Beziehung besser analysieren zu können und Ihnen ein Stück weit die Augen öffnen für zukünftige Beziehungen.

Liebesbeziehungen sind vor allem in den ersten Lebensphasen sehr bedeutsam

Obgleich viele junge Frauen denken, dass Liebesbeziehungen grundsätzlich nicht vollkommen sind und auch ihre Nachteile haben, ist es für sie dessen ungeachtet offensichtlich, dass eine Liebesbeziehung mehr Vorzüge hat als alle anderen Herausforderungen zusammen, mit denen das Pärchen in einer Verbindung konfrontiert wird.

Es ist wahr, dass Liebesbeziehungen, egal wie mühsam es zuweilen mit dem Lebensgefährten ist, etliche unbestreitbare Vorteile mit sich bringen, die man nirgendwo anders bekommen kann. Im Folgenden werden daher 19 Gründe beleuchtet, wie elementar eine Liebesbeziehung für Frauen sein kann:

Die Liebe hilft uns, verständnisvoller zu werden

Viele Frauen bleiben in missbräuchlichen Beziehungen, da sie nicht verstehen, was falsch gelaufen ist oder warum ihnen bestimmte Dinge zugestoßen sind. Genau dies macht es dem Missbraucher leicht, sein Opfer davon zu überzeugen, dass der ganze Missbrauch stinknormal ist und dass es so fortfahren muss, auch wenn es innerlich verwundet ist.

Falls sich diese Frau allerdings verliebt, wird sie zu einer Person, die sehr verständnisvoll mit ihrem Partner umgeht, ohne ihn zu verurteilen. Dies erlaubt ihr nämlich, sich emotional zu heilen.

Die Liebe verschafft uns Zugang zu besserer Gesundheit

Jede Menge Frauen werden zustimmen, dass es nur ein paar wenige Dinge gibt, die das Leben heller erscheinen lassen, als eine Liebesbeziehung, die ihnen jemanden gibt, der sich wahrlich um ihr Wohlbehagen kümmert. In einer hervorragenden Partnerschaft ernähren sich die Menschen gesünder und gehen turnusmäßig zum Arzt, was ihnen hilft, gesund zu bleiben und nicht mehr so oft krank zu werden wie vor der Verbindung zu ihrem neuen Lebenspartner.

Die Liebe hilft uns, Akzeptanz zu finden

Für Frauen, die Vergewaltigung, Inzest oder andere Formen von sexuellem Missbrauch und Verwundung erfahren haben, ist es womöglich nicht einfach, ihre Geschichte zu erzählen, weil sie Angst haben, von anderen nachteilig bewertet zu werden, obgleich sie nur bedingungslose Liebe und Hilfe von den Menschen in ihrer Nähe nötig haben.

Gesetzt den Fall, dass man sich in eine solche Frau verliebt und ihr zuhört ohne zu urteilen, hilft ihr das selber zu erkennen, dass das, was ihr widerfahren ist, nicht ihre Schuld war. Sie realisiert, dass es an der Zeit ist, sich selbst zu vergeben und im Leben einen Schritt nach vorn zu machen.

Die Liebe macht glücklich

Der allergrößte Vorteil einer Partnerschaft mit jemandem, der einen wahrlich liebt, ist der Fakt, dass man seine Gefühle und Kämpfe mit ihm teilen kann. Das offeriert die Option, sich auszudrücken, ohne dass man sich in irgendeiner Form verurteilt oder von negativer Energie umgeben fühlt. Denn die meisten Menschen fühlen sich gezwungen, zuzuhören, wenn sie eine schwierige Periode in ihrer Beziehung durchmachen. Das hilft ihnen, mehr über sich selber zu erfahren, was ihre Möglichkeiten erhöht, jedes Mal ein besserer Mensch zu werden, wenn sie sich darauf einlassen.

Auf diese Weise kann man an dem Wissen wachsen, das beide Personen unter einander teilen, und es wird für den anderen einfacher, Dispute zu lösen, wenn sie auftreten.

Die Liebe stärkt unser Ego

Zahlreiche Menschen glauben, dass sie ihre Identität verlieren, wenn sie sich verlieben, aber das hängt davon ab, wie man es anstellt. Wenn man in einen Mann verliebt ist, tendiert man dazu, diese Person in sein Leben zu lassen, ohne sich Zeit zu nehmen, sich selbst kennenzulernen.

Das erscheint nicht richtig zu sein, da man sich infolgedessen selber verliert, wenn man nachhaltig jemanden trifft, dem es egal ist, wie viel man für ihn opfert. Andererseits, wenn man sich selber wirklich liebt und exakt weiß, wer man ist, kann man sich durch überhaupt nichts unsicher oder gefährdet fühlen, da man weiß, dass man ein massives Selbstwertgefühl hat, das einen davor bewahrt, von einer anderen Person verletzt zu werden.

Die Liebe lässt einen gut aussehen

Einer der größten Vorteile ist die Vorfreude auf das Verliebtsein, denn das treibt uns dazu, uns mehr um uns selbst zu kümmern, als wir es in einer unglücklichen Beziehung getan haben, indem wir z. B. unsere Frisur ändern oder Kleider tragen, in denen wir uns wohl fühlen. Genau dies erhöht unsere Chancen, attraktiv auszusehen, wenn wir unterwegs sind, und so von möglichen “neuen Partnern” registriert zu werden.

Die Liebe hilft uns, schlauere Entscheidungen zu treffen

Gesetzt den Fall, dass man sich in jemanden verliebt hat, der einen so annimmt, wie man ist, ohne die eigene Sichtweise oder Persönlichkeit verändern zu wollen, gibt das einer Frau die Chance, sich mehr auf sich selber zu fokussieren. Dies ermöglicht es ihr, mit Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zu interagieren und bessere Entscheidungen zu treffen, insbesondere in Bezug auf Dinge, die ihre Gesundheit oder Familie betreffen.

Die Liebe verleiht Selbstwertgefühl

Ein maßgeblicher Vorteil, wenn man sich in jemanden verliebt, ist, dass man etwas über sich selber lernt, dadurch, dass man bewertet, wie man sich fühlt, wenn man mit dieser Person zusammen ist. Wenn man sich in der Nähe des Lebensgefährten nicht wohlfühlt, ist es einfacher zu durchleuchten, was falsch läuft, und die erforderlichen Änderungen vorzunehmen, um das emotionale Wohlbehagen zu verbessern. Dies ist ein bedeutender Step zur Verstärkung des Selbstwertgefühls, der die allermeisten Frauen von missbräuchlichen Beziehungen fernhält, die ihr Selbstwertgefühl immer weiter senken.

Die Liebe inspiriert uns

Eine Frau, die sich in eine andere Person verliebt, von dem sie Neuartiges lernen kann, z. B. wie er sich in gewissen Situationen verhält, wird mit dem wertvollem Wissen ausgestattet, wie das Leben gelebt werden sollte, und wird auf diese Weise zu einem motivierten Menschen, der sich nicht mehr mit weniger zufrieden gibt oder sich in eine schlechte Beziehung hineinziehen lässt, nur weil die Zeiten mühsam sind.

Die Liebe hilft uns, das Leben gemeinsam zu erkunden

Sobald sie sich in eine andere Person verliebt haben, beginnen die überwiegende Zahl der Menschen, ihr Leben außerhalb ihrer Wohlfühl-Umgebung zu sondieren. Sie sind bereit, originelle Nahrungsmittel zu probieren, andere Orte zu besuchen und stets Zeit für ihren neuen Lebensgefährten zu finden, sogar falls das bedeutet, dass sie ihre tagtäglichen Gewohnheiten verändern müssen, weil die Beziehung das verlangt.

Dies ist ein wegweisender Step in der eigenen Entfaltung, der einem klar macht, dass es auch anderweitige Möglichkeiten gibt, Dinge zu tun und so sein volles Potenzial zu entfalten.

Die Liebe hilft uns, Selbstvertrauen aufzubauen

Die meisten Frauen, die eine missbräuchliche Partnerschaft eingehen, sind deprimiert, da ihnen das Selbstvertrauen fehlt, sich auszudrücken. Besonders, wenn ihr Partner sie bei Meinungsverschiedenheiten oder Missverständnissen der Untreue beschuldigt. Das verwundet ihr Selbstwertgefühl und zwingt sie dazu, vieles hinzunehmen, nur weil sie Angst haben und nicht wissen, was als Nächstes passiert, wenn sie entscheiden, eine solche Partnerschaft zu verlassen.

Wenn diese Frau sich jedoch in jemanden verliebt, der an ihre Befähigung glaubt und sie motiviert, in allem, was sie tut, besser zu werden, empfängt sie hierdurch den unbedingt benötigten Vertrauensschub und wird zu einer Person, die bereit ist, für sich selber einzustehen, wann immer es nötig ist.

Die Liebe hilft uns, uns zu öffnen

Einer der bedeutsamsten Vorteile einer Liebesbeziehung im Vergleich zu einer Kameradschaft ist, dass man dem Geliebten sein wahres Ich zeigen kann, ohne befürchten zu müssen, von der Person, der man all seine Schwächen anvertrauen soll, schädlich beurteilt zu werden. Jede Menge Frauen bleiben mit ihren Ex-Partnern befreundet, öffnen sich aber trotzdem nie wirklich und teilen sich nicht vollständig mit, was es kompliziert macht, wenn sie sie in schweren Zeiten am meisten brauchen.

Bei einem Liebhaber kann Frau sich sicher sein, dass er sie nie verurteilt, statt dessen ihr hilft, sich zu kurieren und eine bessere Version von sich selbst zu werden, ganz egal, wie viel sie im Leben mit ihm erlebt hat.

Die Liebe lässt uns unabhängiger werden

Auch wenn dies nicht immerzu der Fall ist, so ist doch zu erkennen, dass die meisten Männer, die missbräuchlich handeln, ihre Partnerinnen für alles verantwortlich machen, da sie sich weigern, die Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen, die zu Schwierigkeiten in ihrer Beziehung geführt haben könnten.

Diese Tatsache macht Frauen, die sich neu verlieben, zu glücklicheren Individuen und gestattet es ihnen, bessere Entscheidungen zu treffen, wenn sie in Zukunft mit analogen Szenarien konfrontiert werden, ohne Angst haben zu müssen, von ihrem Lebensgefährten beschuldigt zu werden, weil sie die wirklichen Gründe für das, was zwischen ihnen passiert ist, kennen, und erlaubt es ihnen, finanziell und emotional für sich selbst zu sorgen, anstatt permanent von jemand anderem abhängig zu sein.

Die Liebe ist ein Segen

Die allermeisten Frauen werden gestehen, dass sie, wenn sie in eine Person verknallt sind, dazu neigen, dankbarer für alles zu werden, was ihnen gegeben ist, da es einfach ist, das Leben zu würdigen, wenn etwas Gutes in ihrem Leben geschieht.

Das verbessert die Kompetenz die Dinge so zu akzeptieren wie sie sind, besonders in schwierigen Zeiten, wenn jemand versucht, ihren Beziehungen zu schaden oder sie auszunutzen, was sie im Umgang mit den anstehenden Problemen stärker macht.

Liebe lässt einen entspannen

Es mag komisch klingen, aber wenn Menschen sich verlieben, nimmt der Stress, der ihr Leben beeinflusst, drastisch ab, da sie zu sehr damit beschäftigt sind, die gemeinschaftliche Zukunft zu planen, hauptsächlich, wenn es darum geht, Nachwuchs zu bekommen.

Dies gibt ihnen Zeit, sich auszuspannen und das Leben zu genießen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was Andere sagen oder denken werden, denn das ist nur für sie selbst wichtig, und so finden sie ihr Glück in ihren Partnerschaften.

Die Liebe hilft uns, autonomer zu werden

Die armselige Wahrheit ist, dass zahlreiche Frauen ihrem Partner ausgeliefert sind, gerade wenn es um ihre persönliche Entwicklung geht. Sie werden abhängig von ihm, wenn es um emotionale Unterstützung und finanzielle Bedürfnisse geht, und sind vornehmlich unterwürfig, was sie daran hindert, ihre Talente oder Kompetenzen einzusetzen, um ihr Leben zu verbessern.

Falls sich eine Frau jedoch in eine andere Person verliebt, die sie dazu ermutigt, besser zu werden, wird sie zu einem Menschen, der sich nicht vor Möglichkeiten scheut, aber stattdessen immer sein Bestes gibt, um ebenfalls eine Inspiration zu werden, anstatt darauf zu warten, dass eine andere Person die Dinge für ihn erledigt.

Liebe lässt einen das Leben genießen

Sie werden es nie bedauern, in einer Liebesbeziehung zu sein, denn abgesehen von all dem, was oben genannt wurde, ist es wichtig herauszustellen, dass die überwiegende Zahl der Frauen angemerkt haben, dass der signifikanteste Vorteil, mit jemandem zusammen zu sein, der sie liebt, die Tatsache ist, dass ihre Partner ihnen helfen, alle Traurigkeit und Depressionen zu vergessen, die durch Komplikationen in anderen Gebieten ihres Lebens wie Ex-Beziehungen, Arbeitsplatz oder Bekannte verursacht werden, was sie dazu führt, Glück und Freude im Leben zu finden.

Continue Reading

Trending

Loading...

DasKomma

FREE
VIEW