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Mühsame Haare…

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Hast du auch immer wieder solche Phasen, in denen deine Haare einfach machen was sie wollen? Sie sind fettig, obwohl du sie am Abend davor gewaschen hast. Egal wie oft du sie wäschst, sie sehen einfach ungepflegt aus…

Ursachen

Fettige Haare entstehen, wenn die Talgdrüsen in den Haarwurzeln zu viel Fett produzieren. Hinter der ungewöhnlich grossen Talgproduktion können unterschiedliche Ursachen stecken, zum Beispiel eine falsche Ernährung, Stress oder hormonelle Umstellungen, etwa in der Pubertät, beim Absetzen von hormonellen Verhütungsmitteln oder während einer Schwangerschaft. Auch genetische Faktoren können für fettiges Haar verantwortlich sein, so produzieren einige Menschen einfach mehr Talg als andere.

Zu häufiges waschen der Haare, führt ebenfalls dazu, dass die Talgdrüsen vermehrt fett produzieren, da die Kopfhaut durch das Shampoo austrocknet.

Was tun?

Die Haare sollten mit lauwarmem Wasser gewaschen werden. Auch das Shampoo kann ausschlaggebend sein, am besten sind Shampoos ohne Silikone und Parabene. So «natürlich» wie möglich eben. Gegen fettige Haare helfen auch Kräuterextrakte wie Rosmarin, Kamille, Schachtelhalm oder Schafgarbe. Diese reduzieren die Fettbildung und wirken beruhigend auf die Kopfhaut. Der Conditioner und die Haarmasken sollten nur in die Spitzen gegeben werden. Durch zu viel reiben und bürsten der Haare, wird die Talgproduktion angeregt, daher sollte man dies nicht zu häufig tun. Versuche die Haare zu trainieren, indem du sie nicht jeden Tag wäschst, sondern nur 1-2 Mal die Woche. Zu Beginn werden die Haare zwar fettig sein, jedoch werden sie sich daran gewöhnen.

Hausmittelchen die helfen

Soforthilfe leistet etwa Babypuder oder Reispulver, denn es saugt den überschüssigen Talg auf. Man kann einfach etwas Puder auf die Kopfhaut und den Haaransatz und klopfen es sanft einmassieren. Bürste danach der überschüssige Puder wieder aus dem Haar.

Auch wenn es unlogisch klingt, aber einigen hilft auch eine ölige Maske mit Olivenöl. Dazu einfach etwas Olivenöl in die Kopfhaut massieren und nach 10 Minuten wieder auswaschen. Dies kann die Talgdrüsen beruhigen.

Socken- und Gemüseliebhaberin schreibt über alles mögliche, was sie beschäftigt. Angehende Internationale-Beziehungen-Studentin in Barcelona und gelernte Fachfrau Gesundheit auf der Jagd nach Glück und Wissen. Seit 2019 Model bei der Scoutmodel Agency in Zürich.

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Landei in Barcelona

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Ich, Mariska, bin letzten Donnerstag nach Barcelona gezogen. Zum ersten Mal in meinem Leben, habe ich mein Zuhause verlassen und lebe nun alleine. Ein Landei aus den Bergen zieht in eine 1,62 Mio. Stadt…

Barcelona, eine wunderschöne und vor allem riesige Stadt. Als Landei kennt man das Stadtleben gar nicht. Ich wohne relativ im Zentrum von Barcelona im obersten Stock einer kleinen Wohnung. Nein, im Altbau hat es keinen Lift = ich habe seit 2 Tagen Muskelkater in den Beinen und im Gesäss.

Ich bin überwältigt von dieser Stadt, fühle mich jedoch pudelwohl. Raul, der kleine, ältere Verkäufer gleich um die Ecke ruft mir jedes Mal «Hola Mari!» zu, wenn ich mit meinem Fahrrad vorbeifahre. Ja, Raul der Gute ist mein erster Freund hier.

Da mein Studium erst in einigen Tagen beginnt, habe ich noch etwas Zeit mich einzuleben. Irgendwie dachte ich, ich hätte viel mehr Zeit und mir würde langweilig werden, doch dem ist gar nicht so. Ich erkunde die Stadt, lerne überall neue Menschen kennen und mit den Menschen in meinem Viertel, versuche ich immer wieder kleine Smalltalks zu führen. Auf Märkten erkundige ich mich nach regionalen Rezepten und Lebensmittel und fühle mich auf den Bauernmärkten wie im siebten Himmel. Überall gibt es frisches Gemüse und Obst.

Ich sage euch, die Erdbeeren hier sind nicht zu vergleichen mit jeder Erdbeere, die ich bislang gegessen habe…

Heute hatte ich den ersten Gast in meiner Wohnung: eine Taube. Iiiiiiii, war das eklig. Irgendwie schaffte ich es, die Taube mit einem Handtuch zu fangen und liess sie auf der Terrasse frei. Anschliessend desinfizierte ich die ganze Wohnung. Naja, das war auf jeden Fall ein Erlebnis.

Eine wichtige Lektion, die ich gelernt habe in diesen Tagen: das Wasser aus dem Wasserhahn, kann man nicht trinken! (Ich musste es auf die harte Tour lernen.)

Ich liebe diese Stadt, alle lachen und suchen Kontakt, wenn du ein Lächeln schenkst, bekommst du ein doppeltes und ein «Hola, que tal?» zurück. Es ist einfach, neue Freunde zu finden, solange man aufgeschlossen und mutig ist.

 

PS: Ich konnte sogar schon einen Kauf auf spanisch abwickeln, ohne dass man mir auf englisch geantwortet hat! Wuhuuu!

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Chur: Die grösste offene Drogenszene in der Schweiz

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Drogensüchtige, Alkoholkranke und Randständige prägen das Bild des Churer Stadtparks. Die kürzlich veröffentliche Dokumentation von SRF über die Drogenszene in Chur sorgt für Gesprächsstoff. Die zentral gelegene Grünanlage ist seit Jahren Schauplatz der offenen Churer Drogenszene. Im Schnitt treffen sich hier täglich zwei Dutzend Menschen und konsumieren Drogen. Es sind Bilder, die an die offenen Drogenszenen der 90er-Jahre in Zürich und Bern erinnern.

Die Leiterin der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, Franziska Eckmann, sagt gegenüber SRF: «In dieser Grösse gibt es solche Szenen, wo öffentlich konsumiert wird, kaum mehr in der Schweiz.» In anderen Städten gebe es mehr Anlaufstellen für einen Konsum in sicherer Umgebung.

Politischer Druck brachte Stein ins Rollen

Zuständig für die Suchthilfe ist der Kanton. Die Zustände im Stadtpark führten 2018 zu einem politischen Vorstoss im Kantonsparlament. 80 Grossrätinnen und Grossräte verlangten von der Regierung, Anlaufstellen mit Konsumationsräumen zu schaffen. Das Parlament beauftragte dann die Regierung vor zwei Jahren, einen Bericht zur Drogenthematik in Graubünden zu erstellen.

Auf ein «Fixerstübli» warten die Süchtigen noch heute. Erst kürzlich berichtete die Wochenzeitung WOZ ausführlich über die Churer Drogenszene. Nun nimmt der zuständige Regierungsrat erstmals Stellung.

«Es ist nicht so, dass nichts passiert ist», sagt Marcus Caduff (CVP) gegenüber SRF. Man mache bereits heute viel im Drogenbereich. Der besagte Bericht, der vorhandene Lücken aufzeigen soll, liege seit Sommer 2020 vor. Sieben Massnahmen werden darin vorgeschlagen, «ein Konsumraum ist eine davon», erklärt Caduff. Das grösste Manko sei aber im betreuten Wohnbereich, man habe zu wenig Wohnungen für Menschen mit einem Suchtproblem. Insgesamt sieben Empfehlungen enthalte der bisher nicht öffentliche Bericht, darunter auch die Einführung von Gassenarbeit oder ein Monitoring, damit klar wird, wie gross das Drogenproblem ist.

Bis zur Umsetzung noch ein langer Weg

Klar sei, «ein Konsumraum allein löst das Problem noch nicht», gibt der Regierungsrat zu bedenken. Es brauche begleitende Massnahmen. Rund um den Konsumraum gebe es auch noch sehr viele Fragen, die zu klären seien. Wer darf in den Raum? Wie wird das kontrolliert? Wie geht man mit dem Drogenhandel in dieser Umgebung um? Das seien wesentliche Fragen, sagt Caduff. Weiter dürfe ein solcher Raum auch keine Sogwirkung entfalten, denn es gebe in der ganzen Ostschweiz bis jetzt nichts in dieser Art. Bald solle ein Entscheid zur Verbesserung der Situation gefällt werden: «Unser Ziel ist ein Regierungsentscheid noch vor den Sommerferien», stellt der Caduff in Aussicht.

Dann starte aber erst der politische Prozess, «im besten Fall wird man das Thema Konsumraum im Dezember im Parlament behandeln können.» Ein Konsumationsraum in Chur bis Ende Jahr ist für den Bündner Regierungsrat deshalb «illusorisch».

Quelle: SRF

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Geoinformationen – unverzichtbar für Wirtschaft und Verwaltung

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Im März 2021 wurde das Geographische Informationssystem (GIS) des Kantons Graubünden 30‑jährig. Es beinhaltet wesentliche Geoinformationen, welche als Grundlage für Entscheidungen und Massnahmen in Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und im privaten Umfeld verwendet werden.

Das Erheben und Verbreiten von Geoinformationen auf elektronischem Weg sind heute nicht mehr wegzudenken. Der Kanton Graubünden hat bereits früh die Bedeutung von Geodaten erkannt und im Mai 1987 für den koordinierten Aufbau eines Geoinformationssystems (GIS) in der Verwaltung gesorgt. Zwei Jahre später genehmigte die Regierung die Schaffung eines GIS-Zentrums beim Meliorations- und Vermessungsamt. Die für die Datenerhebung erforderlichen Systeme wurden über die Jahre bedarfsgerecht ausgebaut. Heute ist das GIS ein wichtiger Teil der nationalen Geodateninfrastruktur und bildet in vielen Bereichen ein unverzichtbares Werkzeug.

Gesetzliche Grundlagen zugunsten einer breiten Nutzung

Im Oktober 2007 wurden das Bundesgesetz über Geoinformation und im Juni 2011 das kantonale Geoinformationsgesetz erlassen. Diese Gesetze bezwecken, dass Geodaten den Behörden sowie der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Wissenschaft für eine breite Nutzung einfach und zu angemessenen Kosten zur Verfügung gestellt werden. Die rechtlichen Grundlagen sehen ausserdem vor, dass die öffentlich zugänglichen Geodaten kostenlos genutzt werden können.

Geodatendrehscheibe Graubünden

Seit 2007 betreibt die GeoGR AG im Auftrag des Kantons die kantonale Geodatendrehscheibe. Geodaten können via www.geogr.ch eingesehen und nach einer einmaligen Registrierung einfach und kostenlos bezogen werden. Zudem stehen der Öffentlichkeit weitere interaktive Karten der Verwaltung zu rund 115 Themen zur Verfügung. Eine Übersicht zu den publizierten Geodaten, interaktiven Karten und Geodiensten sind unter geo.gr.ch abrufbar.

Weiteres Produkt zur Verfügung

Mit dem Grundstückverzeichnis über die öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster) steht neu unter oereb.geo.gr.ch das nächste Produkt für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Damit werden die räumlich abgegrenzten öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen zentral, einfach und für jede Liegenschaft öffentlich zugänglich gemacht.

Quelle: Amt für Landwirtschaft und Geoinformation

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Mühsame Haare…

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Hast du auch immer wieder solche Phasen, in denen deine Haare einfach machen was sie wollen? Sie sind fettig, obwohl du sie am Abend davor gewaschen hast. Egal wie oft du sie wäschst, sie sehen einfach ungepflegt aus…

Ursachen

Fettige Haare entstehen, wenn die Talgdrüsen in den Haarwurzeln zu viel Fett produzieren. Hinter der ungewöhnlich grossen Talgproduktion können unterschiedliche Ursachen stecken, zum Beispiel eine falsche Ernährung, Stress oder hormonelle Umstellungen, etwa in der Pubertät, beim Absetzen von hormonellen Verhütungsmitteln oder während einer Schwangerschaft. Auch genetische Faktoren können für fettiges Haar verantwortlich sein, so produzieren einige Menschen einfach mehr Talg als andere.

Zu häufiges waschen der Haare, führt ebenfalls dazu, dass die Talgdrüsen vermehrt fett produzieren, da die Kopfhaut durch das Shampoo austrocknet.

Was tun?

Die Haare sollten mit lauwarmem Wasser gewaschen werden. Auch das Shampoo kann ausschlaggebend sein, am besten sind Shampoos ohne Silikone und Parabene. So «natürlich» wie möglich eben. Gegen fettige Haare helfen auch Kräuterextrakte wie Rosmarin, Kamille, Schachtelhalm oder Schafgarbe. Diese reduzieren die Fettbildung und wirken beruhigend auf die Kopfhaut. Der Conditioner und die Haarmasken sollten nur in die Spitzen gegeben werden. Durch zu viel reiben und bürsten der Haare, wird die Talgproduktion angeregt, daher sollte man dies nicht zu häufig tun. Versuche die Haare zu trainieren, indem du sie nicht jeden Tag wäschst, sondern nur 1-2 Mal die Woche. Zu Beginn werden die Haare zwar fettig sein, jedoch werden sie sich daran gewöhnen.

Hausmittelchen die helfen

Soforthilfe leistet etwa Babypuder oder Reispulver, denn es saugt den überschüssigen Talg auf. Man kann einfach etwas Puder auf die Kopfhaut und den Haaransatz und klopfen es sanft einmassieren. Bürste danach der überschüssige Puder wieder aus dem Haar.

Auch wenn es unlogisch klingt, aber einigen hilft auch eine ölige Maske mit Olivenöl. Dazu einfach etwas Olivenöl in die Kopfhaut massieren und nach 10 Minuten wieder auswaschen. Dies kann die Talgdrüsen beruhigen.

Socken- und Gemüseliebhaberin schreibt über alles mögliche, was sie beschäftigt. Angehende Internationale-Beziehungen-Studentin in Barcelona und gelernte Fachfrau Gesundheit auf der Jagd nach Glück und Wissen. Seit 2019 Model bei der Scoutmodel Agency in Zürich.

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Landei in Barcelona

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Ich, Mariska, bin letzten Donnerstag nach Barcelona gezogen. Zum ersten Mal in meinem Leben, habe ich mein Zuhause verlassen und lebe nun alleine. Ein Landei aus den Bergen zieht in eine 1,62 Mio. Stadt…

Barcelona, eine wunderschöne und vor allem riesige Stadt. Als Landei kennt man das Stadtleben gar nicht. Ich wohne relativ im Zentrum von Barcelona im obersten Stock einer kleinen Wohnung. Nein, im Altbau hat es keinen Lift = ich habe seit 2 Tagen Muskelkater in den Beinen und im Gesäss.

Ich bin überwältigt von dieser Stadt, fühle mich jedoch pudelwohl. Raul, der kleine, ältere Verkäufer gleich um die Ecke ruft mir jedes Mal «Hola Mari!» zu, wenn ich mit meinem Fahrrad vorbeifahre. Ja, Raul der Gute ist mein erster Freund hier.

Da mein Studium erst in einigen Tagen beginnt, habe ich noch etwas Zeit mich einzuleben. Irgendwie dachte ich, ich hätte viel mehr Zeit und mir würde langweilig werden, doch dem ist gar nicht so. Ich erkunde die Stadt, lerne überall neue Menschen kennen und mit den Menschen in meinem Viertel, versuche ich immer wieder kleine Smalltalks zu führen. Auf Märkten erkundige ich mich nach regionalen Rezepten und Lebensmittel und fühle mich auf den Bauernmärkten wie im siebten Himmel. Überall gibt es frisches Gemüse und Obst.

Ich sage euch, die Erdbeeren hier sind nicht zu vergleichen mit jeder Erdbeere, die ich bislang gegessen habe…

Heute hatte ich den ersten Gast in meiner Wohnung: eine Taube. Iiiiiiii, war das eklig. Irgendwie schaffte ich es, die Taube mit einem Handtuch zu fangen und liess sie auf der Terrasse frei. Anschliessend desinfizierte ich die ganze Wohnung. Naja, das war auf jeden Fall ein Erlebnis.

Eine wichtige Lektion, die ich gelernt habe in diesen Tagen: das Wasser aus dem Wasserhahn, kann man nicht trinken! (Ich musste es auf die harte Tour lernen.)

Ich liebe diese Stadt, alle lachen und suchen Kontakt, wenn du ein Lächeln schenkst, bekommst du ein doppeltes und ein «Hola, que tal?» zurück. Es ist einfach, neue Freunde zu finden, solange man aufgeschlossen und mutig ist.

 

PS: Ich konnte sogar schon einen Kauf auf spanisch abwickeln, ohne dass man mir auf englisch geantwortet hat! Wuhuuu!

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Chur: Die grösste offene Drogenszene in der Schweiz

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Drogensüchtige, Alkoholkranke und Randständige prägen das Bild des Churer Stadtparks. Die kürzlich veröffentliche Dokumentation von SRF über die Drogenszene in Chur sorgt für Gesprächsstoff. Die zentral gelegene Grünanlage ist seit Jahren Schauplatz der offenen Churer Drogenszene. Im Schnitt treffen sich hier täglich zwei Dutzend Menschen und konsumieren Drogen. Es sind Bilder, die an die offenen Drogenszenen der 90er-Jahre in Zürich und Bern erinnern.

Die Leiterin der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, Franziska Eckmann, sagt gegenüber SRF: «In dieser Grösse gibt es solche Szenen, wo öffentlich konsumiert wird, kaum mehr in der Schweiz.» In anderen Städten gebe es mehr Anlaufstellen für einen Konsum in sicherer Umgebung.

Politischer Druck brachte Stein ins Rollen

Zuständig für die Suchthilfe ist der Kanton. Die Zustände im Stadtpark führten 2018 zu einem politischen Vorstoss im Kantonsparlament. 80 Grossrätinnen und Grossräte verlangten von der Regierung, Anlaufstellen mit Konsumationsräumen zu schaffen. Das Parlament beauftragte dann die Regierung vor zwei Jahren, einen Bericht zur Drogenthematik in Graubünden zu erstellen.

Auf ein «Fixerstübli» warten die Süchtigen noch heute. Erst kürzlich berichtete die Wochenzeitung WOZ ausführlich über die Churer Drogenszene. Nun nimmt der zuständige Regierungsrat erstmals Stellung.

«Es ist nicht so, dass nichts passiert ist», sagt Marcus Caduff (CVP) gegenüber SRF. Man mache bereits heute viel im Drogenbereich. Der besagte Bericht, der vorhandene Lücken aufzeigen soll, liege seit Sommer 2020 vor. Sieben Massnahmen werden darin vorgeschlagen, «ein Konsumraum ist eine davon», erklärt Caduff. Das grösste Manko sei aber im betreuten Wohnbereich, man habe zu wenig Wohnungen für Menschen mit einem Suchtproblem. Insgesamt sieben Empfehlungen enthalte der bisher nicht öffentliche Bericht, darunter auch die Einführung von Gassenarbeit oder ein Monitoring, damit klar wird, wie gross das Drogenproblem ist.

Bis zur Umsetzung noch ein langer Weg

Klar sei, «ein Konsumraum allein löst das Problem noch nicht», gibt der Regierungsrat zu bedenken. Es brauche begleitende Massnahmen. Rund um den Konsumraum gebe es auch noch sehr viele Fragen, die zu klären seien. Wer darf in den Raum? Wie wird das kontrolliert? Wie geht man mit dem Drogenhandel in dieser Umgebung um? Das seien wesentliche Fragen, sagt Caduff. Weiter dürfe ein solcher Raum auch keine Sogwirkung entfalten, denn es gebe in der ganzen Ostschweiz bis jetzt nichts in dieser Art. Bald solle ein Entscheid zur Verbesserung der Situation gefällt werden: «Unser Ziel ist ein Regierungsentscheid noch vor den Sommerferien», stellt der Caduff in Aussicht.

Dann starte aber erst der politische Prozess, «im besten Fall wird man das Thema Konsumraum im Dezember im Parlament behandeln können.» Ein Konsumationsraum in Chur bis Ende Jahr ist für den Bündner Regierungsrat deshalb «illusorisch».

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Geoinformationen – unverzichtbar für Wirtschaft und Verwaltung

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Im März 2021 wurde das Geographische Informationssystem (GIS) des Kantons Graubünden 30‑jährig. Es beinhaltet wesentliche Geoinformationen, welche als Grundlage für Entscheidungen und Massnahmen in Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und im privaten Umfeld verwendet werden.

Das Erheben und Verbreiten von Geoinformationen auf elektronischem Weg sind heute nicht mehr wegzudenken. Der Kanton Graubünden hat bereits früh die Bedeutung von Geodaten erkannt und im Mai 1987 für den koordinierten Aufbau eines Geoinformationssystems (GIS) in der Verwaltung gesorgt. Zwei Jahre später genehmigte die Regierung die Schaffung eines GIS-Zentrums beim Meliorations- und Vermessungsamt. Die für die Datenerhebung erforderlichen Systeme wurden über die Jahre bedarfsgerecht ausgebaut. Heute ist das GIS ein wichtiger Teil der nationalen Geodateninfrastruktur und bildet in vielen Bereichen ein unverzichtbares Werkzeug.

Gesetzliche Grundlagen zugunsten einer breiten Nutzung

Im Oktober 2007 wurden das Bundesgesetz über Geoinformation und im Juni 2011 das kantonale Geoinformationsgesetz erlassen. Diese Gesetze bezwecken, dass Geodaten den Behörden sowie der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Wissenschaft für eine breite Nutzung einfach und zu angemessenen Kosten zur Verfügung gestellt werden. Die rechtlichen Grundlagen sehen ausserdem vor, dass die öffentlich zugänglichen Geodaten kostenlos genutzt werden können.

Geodatendrehscheibe Graubünden

Seit 2007 betreibt die GeoGR AG im Auftrag des Kantons die kantonale Geodatendrehscheibe. Geodaten können via www.geogr.ch eingesehen und nach einer einmaligen Registrierung einfach und kostenlos bezogen werden. Zudem stehen der Öffentlichkeit weitere interaktive Karten der Verwaltung zu rund 115 Themen zur Verfügung. Eine Übersicht zu den publizierten Geodaten, interaktiven Karten und Geodiensten sind unter geo.gr.ch abrufbar.

Weiteres Produkt zur Verfügung

Mit dem Grundstückverzeichnis über die öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster) steht neu unter oereb.geo.gr.ch das nächste Produkt für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Damit werden die räumlich abgegrenzten öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen zentral, einfach und für jede Liegenschaft öffentlich zugänglich gemacht.

Quelle: Amt für Landwirtschaft und Geoinformation

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