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Wirtschaft

Klima-Wettbewerb: 10.000 EURO Preisgeld für die Hauptgewinner

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Franz Mensch Klima Stiftung gGmbH

Buchloe (ots) Klimawahl2021 kürt die beiden Hauptgewinner des Klima-Wettbewerbs. Bruno und Marcel freuen sich über jeweils 5.000 Euro Preisgeld. Ihre Videos zeigen klipp und klar, wie sehr Deutschland in der Klimakrise steckt und wie stark die Krisenbekämpfung von den Stimmen der älteren Generationen abhängt. “Der Wettbewerb ist zu Ende, aber die Mission geht weiter”, Sabine Grünewald-Hilken, Projektleitung der Aktion Klimawahl2021. “Morgen ist Bundestagswahl. Daher bleibt dran: Sprecht mit Eltern, Großeltern, Freund*innen und Bekannten und überzeugt sie, verantwortungsbewusst Klima zu wählen. Es ist unsere letzte Chance, das Ruder herumzureißen.”

Erschreckend: Über 145 Klima-Videos aus ganz Deutschland

Die Klima-Videos zeigen, wie sehr uns die Klimakrise im Griff hat. Egal ob kuriose Reisernte in Berlin, emotionale Statements von Betroffenen oder Sturmschäden im Garten: Die Klimakrise ist da und die Auswirkungen werden immer massiver. “Ja, es gibt Klima-Tote und auch erste Klima-Flüchtlinge in Deutschland. In der Nähe von Flüssen oder Senken zu wohnen, ist ein ernstzunehmendes Problem,” so Grünewald-Hilken weiter. “Keine Versicherung will dort das Risiko von Elementarschäden absichern.” Nicht der/die Einzelne kann mit seinem Verhalten das Klima retten. Das gelingt nur durch die Politik, denn sie beeinflusst mit ihren Maßnahmen über 90 % des CO2-Ausstoßes. “Wer war in den letzten 16 Jahren an der Regierung und für Klimaschutz verantwortlich? Sie alle haben zur verschleppten Klimapolitik beigetragen.”

Die Franz Mensch Klimastiftung gGmbH hat Preisgelder in Höhe von insgesamt 22.000 Euro ausgegeben. 12.000 EUR gingen an die jeweiligen Wochengewinner*innen und 10.000 EUR an die beiden frisch gekürten Hauptgewinner.

Neue Gewinn-Chance: 200 EUR für einen Kommentar

Die Videos unserer Hauptgewinner sind auf dem Instagram Profil der Klimawahl2021 zu finden. Wer bis Sonntagabend 18 Uhr in den Kommentaren unter den Videos 3 Freund*innen benennt und dem Account @klimawahl2021 folgt, hat die Chance auf 200 EUR. Die Gewinnchance verdoppelt sich, wenn das Video auch in der Story gepostet wird. Die Auslosung erfolgt durch einen Zufallsgenerator.

Gemeinsam stark: 1.450 EUR an Fridays for Future gespendet

Klimawahl2021 unterstützt Fridays for Future und spendet pro eingesendetem Video 10 EUR an die ambitionierte Klimastreik-Bewegung. “So profitieren wir doppelt: Der Klima-Wettbewerb wird größer und Fridays for Future ebenso.” Denn beide Organisationen haben ein großes Ziel: “Aus dieser Wahl müssen Politiker*innen in der Regierung hervorgehen, die die Klimakrise ernst nehmen. Denn sie ist die letzte Regierung, die entscheidende Maßnahmen gegen die schon jetzt eskalierende Klimakatastrophe einleiten kann. Sonst haben wir keine Chance mehr, die 1,5 Grad Grenze einzuhalten”, erklärt Ole Horn, Pressesprecher von Fridays for Future.

Die Franz Mensch Klima Stiftung gGmbH hat sich zu 100 % dem Klimaschutz verschrieben. Die Stiftung wurde von den Brüdern Achim und Axel Theiler, Geschäftsführer der Franz Mensch GmbH, Ende 2020 ins Leben gerufen. Das stetig wachsende Team baut sein Partner-Netzwerk immer weiter aus. Die Kampagne “Klimawahl 2021” soll das Thema Klimawandel bei der nächsten Bundestagswahl zum Wahlentscheider machen.

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

Aktuell

Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Aktuell

Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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© Messe Berlin GmbH

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Aktuell

Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Screenshot ab-in-den-urlaub.ch

Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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Klima-Wettbewerb: 10.000 EURO Preisgeld für die Hauptgewinner

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Franz Mensch Klima Stiftung gGmbH

Buchloe (ots) Klimawahl2021 kürt die beiden Hauptgewinner des Klima-Wettbewerbs. Bruno und Marcel freuen sich über jeweils 5.000 Euro Preisgeld. Ihre Videos zeigen klipp und klar, wie sehr Deutschland in der Klimakrise steckt und wie stark die Krisenbekämpfung von den Stimmen der älteren Generationen abhängt. “Der Wettbewerb ist zu Ende, aber die Mission geht weiter”, Sabine Grünewald-Hilken, Projektleitung der Aktion Klimawahl2021. “Morgen ist Bundestagswahl. Daher bleibt dran: Sprecht mit Eltern, Großeltern, Freund*innen und Bekannten und überzeugt sie, verantwortungsbewusst Klima zu wählen. Es ist unsere letzte Chance, das Ruder herumzureißen.”

Erschreckend: Über 145 Klima-Videos aus ganz Deutschland

Die Klima-Videos zeigen, wie sehr uns die Klimakrise im Griff hat. Egal ob kuriose Reisernte in Berlin, emotionale Statements von Betroffenen oder Sturmschäden im Garten: Die Klimakrise ist da und die Auswirkungen werden immer massiver. “Ja, es gibt Klima-Tote und auch erste Klima-Flüchtlinge in Deutschland. In der Nähe von Flüssen oder Senken zu wohnen, ist ein ernstzunehmendes Problem,” so Grünewald-Hilken weiter. “Keine Versicherung will dort das Risiko von Elementarschäden absichern.” Nicht der/die Einzelne kann mit seinem Verhalten das Klima retten. Das gelingt nur durch die Politik, denn sie beeinflusst mit ihren Maßnahmen über 90 % des CO2-Ausstoßes. “Wer war in den letzten 16 Jahren an der Regierung und für Klimaschutz verantwortlich? Sie alle haben zur verschleppten Klimapolitik beigetragen.”

Die Franz Mensch Klimastiftung gGmbH hat Preisgelder in Höhe von insgesamt 22.000 Euro ausgegeben. 12.000 EUR gingen an die jeweiligen Wochengewinner*innen und 10.000 EUR an die beiden frisch gekürten Hauptgewinner.

Neue Gewinn-Chance: 200 EUR für einen Kommentar

Die Videos unserer Hauptgewinner sind auf dem Instagram Profil der Klimawahl2021 zu finden. Wer bis Sonntagabend 18 Uhr in den Kommentaren unter den Videos 3 Freund*innen benennt und dem Account @klimawahl2021 folgt, hat die Chance auf 200 EUR. Die Gewinnchance verdoppelt sich, wenn das Video auch in der Story gepostet wird. Die Auslosung erfolgt durch einen Zufallsgenerator.

Gemeinsam stark: 1.450 EUR an Fridays for Future gespendet

Klimawahl2021 unterstützt Fridays for Future und spendet pro eingesendetem Video 10 EUR an die ambitionierte Klimastreik-Bewegung. “So profitieren wir doppelt: Der Klima-Wettbewerb wird größer und Fridays for Future ebenso.” Denn beide Organisationen haben ein großes Ziel: “Aus dieser Wahl müssen Politiker*innen in der Regierung hervorgehen, die die Klimakrise ernst nehmen. Denn sie ist die letzte Regierung, die entscheidende Maßnahmen gegen die schon jetzt eskalierende Klimakatastrophe einleiten kann. Sonst haben wir keine Chance mehr, die 1,5 Grad Grenze einzuhalten”, erklärt Ole Horn, Pressesprecher von Fridays for Future.

Die Franz Mensch Klima Stiftung gGmbH hat sich zu 100 % dem Klimaschutz verschrieben. Die Stiftung wurde von den Brüdern Achim und Axel Theiler, Geschäftsführer der Franz Mensch GmbH, Ende 2020 ins Leben gerufen. Das stetig wachsende Team baut sein Partner-Netzwerk immer weiter aus. Die Kampagne “Klimawahl 2021” soll das Thema Klimawandel bei der nächsten Bundestagswahl zum Wahlentscheider machen.

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

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Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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© Messe Berlin GmbH

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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