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Wirtschaft

Jahresergebnis Allianz Suisse: Stabiles Geschäft und hohe Kundenzufriedenheit

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Frank_Schwarzbach / Allianz Schweiz

Wallisellen (ots)

-  Im Sachgeschäft erhöhen sich trotz coronabedingt schwieriger Rahmenbedingungen die Prämien um 0,4 % 
-  Einzellebengeschäft wächst entgegen dem Markttrend um 0,6%; Prämienvolumen im Kollektivlebengeschäft sinkt aufgrund des Wegfalls des Sondereffekts im Vorjahr um 13,7 Prozent 
-  Operativer Gewinn steigt um 1,7 Prozent auf CHF 366,6 Mio. 
-  Positive und negative Coronaeffekte halten sich schadenseitig die Waage 
-  Spitzenränge bei Kundenzufriedenheit im Sach- und Lebengeschäft trotz Arbeit aus dem Home Office verteidigt

Die Allianz Suisse Gruppe hat die Coronakrise dank eines gut diversifizierten Geschäftsportfolios, starken Vertriebskanälen und eines umsichtigen Risiko- und Investmentmanagements bislang gut gemeistert und blickt auf ein solides Geschäftsjahr zurück. Das Gesamt-Prämienvolumen ging insgesamt um 5,0 Prozent auf CHF 3 690.3 Mio. zurück, was aber vor allem auf den Wegfall der Sondereffekte im Vorjahr im Kollektivlebengeschäft zurückzuführen ist. In den beiden Sparten Sach- und Einzellebensversicherung konnte die Allianz Suisse trotz des Lockdowns im Frühling und der vorübergehenden Schliessung der Agenturen für den Kundenverkehr den Rückstand wieder aufholen und das Prämienvolumen im Jahresverlauf sogar leicht steigern. Aufgrund von coronabedingten Belastungen stieg die Schaden-/Kostenquote um 0,6 Prozentpunkte auf 91,1 Prozent. Den operativen Gewinn konnte die Allianz Suisse mit CHF 366,3 Mio. (+1.7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) auf robustem Niveau halten.

Severin Moser, CEO der Allianz Suisse: “Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen von Corona und war sowohl für unsere Kunden als auch unsere Mitarbeitenden eine grosse Belastung. Unter diesen extrem schwierigen Rahmenbedingungen bin ich mit dem Erreichten sehr zufrieden, wir haben die Krise dank unseres gut diversifizierten Geschäftsportfolios, starken Vertriebskanälen, eines umsichtigen Risiko- und Investmentmanagements und unserer finanziellen Solidität bislang gut gemeistert. Mit grosser Motivation und Leidenschaft hat unser Aussendienst beispielsweise den Rückstand nach dem Lockdown wieder aufgeholt und gerade zum Jahresende attraktives Neugeschäft bei Privat- und Unternehmenskunden geschrieben. Was mich besonders freut: Trotz der weitestgehenden Arbeit aus dem Home Office konnten wir unsere Spitzenplätze in Bezug auf die Kundenzufriedenheit in branchenweiten Umfragen (Net Promoter Score) konsolidieren. Auf dieser Grundlage bin ich zuversichtlich, dass wir gestärkt aus der Krise hervorgehen werden. Nun bleibt zu hoffen, dass mit den flächendeckenden Impfungen in der Schweiz eine schnelle wirtschaftliche Erholung einhergeht.”

Sachgeschäft: Positive und negative Schadeneffekte halten sich die Waage

Das Sachgeschäft hat im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Prämienplus von 0,4 Prozent auf CHF 2 019,1 Mio. (Vorjahr: 2 011,4 Mio.) trotz der coronabedingt schwierigen Bedingungen leicht zugelegt. Zu diesem Wachstum beigetragen hat vor allem das Unternehmensgeschäft. Die Prämien in der volumenstarken Motorfahrzeugversicherung konnten auf hohem Niveau stabil gehalten werden. “Gerade in diesem für uns so wichtigen Geschäft werden wir in diesem Jahr unsere neue Fahrzeugversicherung “Drive”, die im Mai 2020 bei unserem Direktversicherer ELVIA lanciert wurde, in der Breite in den Markt bringen.Das flexible Produkt ermöglicht individuellere Angebote und wird über attraktive Tarife verfügen. Aber auch das Unternehmensgeschäft bleibt ein wichtiger strategischer Fokus”, blickt Moser voraus.

Was die coronabedingten Schadenbelastungen anbelangt, hielten sich diese für die Allianz Suisse in Grenzen, da sie keine Epidemie- oder Pandemieversicherung anbietet. Demgegenüber standen höhere Leistungen vor allem in der Krankentaggeldversicherung. Insgesamt haben sich die positiven und die negativen Corona-Effekte die Waage gehalten, die Schadenquote lag mit 67,6 Prozent nahezu auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (+0,3 Prozentpunkte). Um den gleichen Wert ist die Kostenquote aufgrund coronabedingter Aufwände auf 23,5 Prozent gestiegen. Insgesamt resultierte eine Schaden-/Kostenquote (Combined Ratio) von 91,1 Prozent (Vorjahr: 90,5 Prozent). Dank eines guten Kapitalanlageergebnisses in einem volatilen Finanzmarktumfeld konnten auch diese Effekte wieder ausgeglichen werden und es resultierte eine Steigerung des Operativen Gewinns um 2,1 Prozent auf CHF 251,1 Mio. (Vorjahr: CHF 245,9 Mio.).

Potentiale im Lebengeschäft nutzen

Auch das Lebengeschäft hat die Zurückhaltung der Kundinnen und Kunden während des Lockdowns gespürt. Aber angesichts der Coronakrise und der weiterhin ungelösten Probleme in der 1. und 2. Säule konnte die Notwendigkeit, privat für das Alter vorzusorgen, dennoch erfolgreich adressiert werden. Dementsprechend legte der Bereich Einzelleben entgegen dem Markttrend (gemäss SVV -3.5 Prozent) leicht um 0,6 Prozent auf CHF 378,1 Mio. zu (Vorjahr: CHF 375,8 Mio.). “Das zukünftige Potential, Kunden mit unseren Vorsorgelösungen zu unterstützen, wird immer grösser. Dabei legen wir Wert auf flexible und auf den Kundenbedarf anpassbare Produkte.”, sagt Stefan Rapp, CFO der Allianz Suisse.

Das Kollektivlebengeschäft verzeichnete nach dem Wegfall des Sondereffekts im Vorjahr einen Rückgang der Prämien um 13,7 Prozent auf CHF 1 293,2 Mio. (Vorjahr: CHF 1497,8 Mio.), was den Erwartungen entsprach. Dennoch wurde deutlich, dass die Unternehmenskunden gerade in der Krise die Sicherheit und die Garantien der Vollversicherung zu schätzen wissen – die Nachfrage bleibt gerade bei KMU unverändert hoch. Stefan Rapp: “Wir stehen hinter dem Vollversicherungsangebot und profilieren uns dank unserer Finanzstärke als vertrauensvolle Partnerin.”

Zusammen betrachtet betrug das Prämienvolumen im Lebengeschäft CHF 1 671,2 Mio., was aufgrund des Wegfalls der Sondereffekte einem Rückgang von 10,8 Prozent entsprach (Vorjahr: CHF 1 873,5 Mio.). Der Operative Gewinn lag mit CHF 115,4 Mio. um 0,9% über dem Vorjahreszeitraum (Vorjahr: CHF 114,4 Mio.).

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

Aktuell

Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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© Messe Berlin GmbH

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Screenshot ab-in-den-urlaub.ch

Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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Jahresergebnis Allianz Suisse: Stabiles Geschäft und hohe Kundenzufriedenheit

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Frank_Schwarzbach / Allianz Schweiz

Wallisellen (ots)

-  Im Sachgeschäft erhöhen sich trotz coronabedingt schwieriger Rahmenbedingungen die Prämien um 0,4 % 
-  Einzellebengeschäft wächst entgegen dem Markttrend um 0,6%; Prämienvolumen im Kollektivlebengeschäft sinkt aufgrund des Wegfalls des Sondereffekts im Vorjahr um 13,7 Prozent 
-  Operativer Gewinn steigt um 1,7 Prozent auf CHF 366,6 Mio. 
-  Positive und negative Coronaeffekte halten sich schadenseitig die Waage 
-  Spitzenränge bei Kundenzufriedenheit im Sach- und Lebengeschäft trotz Arbeit aus dem Home Office verteidigt

Die Allianz Suisse Gruppe hat die Coronakrise dank eines gut diversifizierten Geschäftsportfolios, starken Vertriebskanälen und eines umsichtigen Risiko- und Investmentmanagements bislang gut gemeistert und blickt auf ein solides Geschäftsjahr zurück. Das Gesamt-Prämienvolumen ging insgesamt um 5,0 Prozent auf CHF 3 690.3 Mio. zurück, was aber vor allem auf den Wegfall der Sondereffekte im Vorjahr im Kollektivlebengeschäft zurückzuführen ist. In den beiden Sparten Sach- und Einzellebensversicherung konnte die Allianz Suisse trotz des Lockdowns im Frühling und der vorübergehenden Schliessung der Agenturen für den Kundenverkehr den Rückstand wieder aufholen und das Prämienvolumen im Jahresverlauf sogar leicht steigern. Aufgrund von coronabedingten Belastungen stieg die Schaden-/Kostenquote um 0,6 Prozentpunkte auf 91,1 Prozent. Den operativen Gewinn konnte die Allianz Suisse mit CHF 366,3 Mio. (+1.7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) auf robustem Niveau halten.

Severin Moser, CEO der Allianz Suisse: “Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen von Corona und war sowohl für unsere Kunden als auch unsere Mitarbeitenden eine grosse Belastung. Unter diesen extrem schwierigen Rahmenbedingungen bin ich mit dem Erreichten sehr zufrieden, wir haben die Krise dank unseres gut diversifizierten Geschäftsportfolios, starken Vertriebskanälen, eines umsichtigen Risiko- und Investmentmanagements und unserer finanziellen Solidität bislang gut gemeistert. Mit grosser Motivation und Leidenschaft hat unser Aussendienst beispielsweise den Rückstand nach dem Lockdown wieder aufgeholt und gerade zum Jahresende attraktives Neugeschäft bei Privat- und Unternehmenskunden geschrieben. Was mich besonders freut: Trotz der weitestgehenden Arbeit aus dem Home Office konnten wir unsere Spitzenplätze in Bezug auf die Kundenzufriedenheit in branchenweiten Umfragen (Net Promoter Score) konsolidieren. Auf dieser Grundlage bin ich zuversichtlich, dass wir gestärkt aus der Krise hervorgehen werden. Nun bleibt zu hoffen, dass mit den flächendeckenden Impfungen in der Schweiz eine schnelle wirtschaftliche Erholung einhergeht.”

Sachgeschäft: Positive und negative Schadeneffekte halten sich die Waage

Das Sachgeschäft hat im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Prämienplus von 0,4 Prozent auf CHF 2 019,1 Mio. (Vorjahr: 2 011,4 Mio.) trotz der coronabedingt schwierigen Bedingungen leicht zugelegt. Zu diesem Wachstum beigetragen hat vor allem das Unternehmensgeschäft. Die Prämien in der volumenstarken Motorfahrzeugversicherung konnten auf hohem Niveau stabil gehalten werden. “Gerade in diesem für uns so wichtigen Geschäft werden wir in diesem Jahr unsere neue Fahrzeugversicherung “Drive”, die im Mai 2020 bei unserem Direktversicherer ELVIA lanciert wurde, in der Breite in den Markt bringen.Das flexible Produkt ermöglicht individuellere Angebote und wird über attraktive Tarife verfügen. Aber auch das Unternehmensgeschäft bleibt ein wichtiger strategischer Fokus”, blickt Moser voraus.

Was die coronabedingten Schadenbelastungen anbelangt, hielten sich diese für die Allianz Suisse in Grenzen, da sie keine Epidemie- oder Pandemieversicherung anbietet. Demgegenüber standen höhere Leistungen vor allem in der Krankentaggeldversicherung. Insgesamt haben sich die positiven und die negativen Corona-Effekte die Waage gehalten, die Schadenquote lag mit 67,6 Prozent nahezu auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (+0,3 Prozentpunkte). Um den gleichen Wert ist die Kostenquote aufgrund coronabedingter Aufwände auf 23,5 Prozent gestiegen. Insgesamt resultierte eine Schaden-/Kostenquote (Combined Ratio) von 91,1 Prozent (Vorjahr: 90,5 Prozent). Dank eines guten Kapitalanlageergebnisses in einem volatilen Finanzmarktumfeld konnten auch diese Effekte wieder ausgeglichen werden und es resultierte eine Steigerung des Operativen Gewinns um 2,1 Prozent auf CHF 251,1 Mio. (Vorjahr: CHF 245,9 Mio.).

Potentiale im Lebengeschäft nutzen

Auch das Lebengeschäft hat die Zurückhaltung der Kundinnen und Kunden während des Lockdowns gespürt. Aber angesichts der Coronakrise und der weiterhin ungelösten Probleme in der 1. und 2. Säule konnte die Notwendigkeit, privat für das Alter vorzusorgen, dennoch erfolgreich adressiert werden. Dementsprechend legte der Bereich Einzelleben entgegen dem Markttrend (gemäss SVV -3.5 Prozent) leicht um 0,6 Prozent auf CHF 378,1 Mio. zu (Vorjahr: CHF 375,8 Mio.). “Das zukünftige Potential, Kunden mit unseren Vorsorgelösungen zu unterstützen, wird immer grösser. Dabei legen wir Wert auf flexible und auf den Kundenbedarf anpassbare Produkte.”, sagt Stefan Rapp, CFO der Allianz Suisse.

Das Kollektivlebengeschäft verzeichnete nach dem Wegfall des Sondereffekts im Vorjahr einen Rückgang der Prämien um 13,7 Prozent auf CHF 1 293,2 Mio. (Vorjahr: CHF 1497,8 Mio.), was den Erwartungen entsprach. Dennoch wurde deutlich, dass die Unternehmenskunden gerade in der Krise die Sicherheit und die Garantien der Vollversicherung zu schätzen wissen – die Nachfrage bleibt gerade bei KMU unverändert hoch. Stefan Rapp: “Wir stehen hinter dem Vollversicherungsangebot und profilieren uns dank unserer Finanzstärke als vertrauensvolle Partnerin.”

Zusammen betrachtet betrug das Prämienvolumen im Lebengeschäft CHF 1 671,2 Mio., was aufgrund des Wegfalls der Sondereffekte einem Rückgang von 10,8 Prozent entsprach (Vorjahr: CHF 1 873,5 Mio.). Der Operative Gewinn lag mit CHF 115,4 Mio. um 0,9% über dem Vorjahreszeitraum (Vorjahr: CHF 114,4 Mio.).

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

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Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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