Connect with us

Wirtschaft

Ideen junger europäischer Architekten/Innen zur Stadtgestaltung

Published

on

Gebäude- und Wohnungsbaugesellsc

Wernigerode (ots)  “Interessantes Projektgebiet, das die Fantasien beflügelt” Mit dem Entwicklungsareal um den Veckenstedter Weg beteiligt sich die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH GWW zusammen mit der Stadt Wernigerode am diesjährigen europäischen Planungswettbewerb Europan “Living Cities”. Wernigerode ist damit die einzige ostdeutsche Kommune, die 2021 junge europäische ArchitektenInnen und ihre Ideen für die Stadtgestaltung nutzbar machen will. Die Stadt stößt dabei auf reges Interesse beim europäischen Berufsnachwuchs, wie bereits die Startphase des am 5. April 2021 gelaunchten Wettbewerbs zeigt. Der Auftaktveranstaltung folgten – coronabedingt online – europaweit über 200 Interessenten. Neben Wernigerode nehmen noch weitere vier deutsche Städte als Wettbewerbsstandorte teil.

Lola Meyer, Geschäftsführerin von Europan, Deutsche Gesellschaft zur Förderung von Architektur und Städtebau e. V., lobt die Wernigeröder Initiative: “Wernigerode hat ein interessantes Projektgebiet, das die Fantasien beflügelt. Hier ziehen städtische Wohnungsbaugesellschaft und Stadtverwaltung an einem Strang, auch bei der Bereitstellung der Mittel für den Wettbewerb.”

Wernigerodes Herangehen sieht Lola Meyer als Modellprojekt auch für andere ostdeutsche Kommunen, die sich im Wettbewerb noch immer zu rar machten. “Wir möchten die Ostdeutschen ermutigen – wie in Wernigerode – städtische Bauvorhaben zusammenzubringen mit den Nachwuchsgenerationen von ArchitektInnen und StadtplanerInnen in Europa zum Vorteil der Stadtentwicklung. Europan macht das alle zwei Jahre möglich”, hebt Lola Meyer hervor.

Am 27. Mai 2021 ist nun die Begehung und das Rückfragen-Kolloquium zum Wettbewerbsstandort Wernigerode geplant. Alles wird aber auch als Videomitschnitt festgehalten und online abrufbar sein unter www.europan.de

“Für unser Entwicklungsareal um den Veckenstedter Weg haben wir zukunftsfähiges Mehr-Generationen-Wohnen mit viel Gemeinschafts-Grün im Visier”, untermauert GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann das Anliegen des Vermieters für das Fördergebiet. Miet-Wohnraum für junge Familien sei im Stadtgebiet von Wernigerode knapp. Die meisten müssten aufs Umfeld ausweichen, erklärt Christian Zeigermann weiter.

Das wolle die GWW mit dem neuen Areal am Bürgerpark nun ändern. Hier sollen jeweils 20 bis 40 Mietwohnungen in Mehr-Generationen-Häusern entstehen mit grünem Frei- und Gemeinschaftsraum für alle. Energetische und wirtschaftlich rentable Konzepte stünden im Vordergrund. Häuser mit einer klaren Baustruktur und gutem Raumkonzept seien das Ziel.

Christian Zeigermann freut sich: “Unser Oberbürgermeister und die Stadtspitze Wernigerodes haben maßgeblichen Anteil daran, dass wir diesen Wettbewerb und das internationale Ideenpotenzial nach Wernigerode holen konnten. Die ‘bunte Stadt am Harz’ wird ihrem Namen erneut alle Ehre machen.”

“Wie wollen wir in Zukunft leben und wohnen? Und wie sehen die dazu passenden Häuser und Wohnungen aus? Diesen Fragen stellen wir uns als Vermieter und Kommune aktuell in der Planung des Areals Veckenstedter Weg 76-80 und Veckenstedter Weg 14 a/Gießerweg 9 in Wernigerode”, untermauert Christian Zeigermann. “Wir freuen uns über das rege Interesse und die Ideen, die bis Mitte September bei Europan dazu eingereicht werden können.”

“Im Oktober und November 2021 wird sich dann eine lokale und eine nationale Jury mit den Entwürfen auseinandersetzen und ihre Favoriten benennen. Bis Ende Dezember stehen dann Platz 1 und zwei weitere fest”, erläutert Europan-Geschäftsführerin Lola Meyer das Procedere.

Auch Architekt und Stadtplaner Josef Weber, Vorstandsmitglied von Europan und Pate des Wettbewerbs für Wernigerode, sieht den Ergebnissen mit Spannung entgegen.

Er hält das Planungsareal um das Fördergebiet für ausgesprochen interessant für ArchitektInnen. Es sei an einer prominenten Eingangsstelle der Stadt und werfe alle Fragen auf, die heutiges modernes Bauen und Wohnen stellten. Diese bezögen sich nicht mehr nur auf die Gebäude und Wohnungen, sondern auf gesellschaftliche Herausforderungen, wie z. B. ob Homeoffice integriert werden könne.

Trends wie das zunehmende Selbstversorgungsbedürfnis, nach Urban Gardening, besserer ÖPNV-Anbindung oder der Verbindung von Wohnen und Arbeiten und das Wegkommen von den Schlafquartieren hin zu Mischgebieten mit Gewerben im Erdgeschoss, suchten heute nach adäquaten städtebaulichen Antworten. Josef Weber wünscht sich das GWW-Quartier am Bürgerpark als zukünftiges Vorzeigeprojekt für Wernigerode. “Hier wird bald Aufbruchstimmung, dem Trend der Zeit folgend, herrschen. Darauf könnten sich alle freuen.”

In Kürze

GWW

Die GWW Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft mbH, Tochter der Stadt Wernigerode, verwaltet in der Harzmetropole etwa 3.000 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 176.000 Quadratmetern. Die Wohnungen befinden sich unter anderem in den Wohngebieten Burgbreite, Stadtfeld, Harzblick und im Ortsteil Benzingerode. Etwa 7.500 der ca. 35.000 Wernigeröder wohnen bei der GWW.

Die GWW verwaltet zudem 33 Gewerbeeinheiten, darunter das Wernigeröder Kino Volkslichtspiele, den Fürstlichen Marstall, das Krummelsche Haus und das Ärztehaus am Platz des Friedens. In GWW-Aktion: Neubau der Francke-Grundschule.

Advertisement

Aktuell

Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

Published

on

By

Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

Continue Reading

Aktuell

Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

Published

on

© Messe Berlin GmbH

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

Continue Reading

Aktuell

Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

Published

on

Screenshot ab-in-den-urlaub.ch

Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

Continue Reading

Trending

Wirtschaft

Ideen junger europäischer Architekten/Innen zur Stadtgestaltung

Published

on

Gebäude- und Wohnungsbaugesellsc

Wernigerode (ots)  “Interessantes Projektgebiet, das die Fantasien beflügelt” Mit dem Entwicklungsareal um den Veckenstedter Weg beteiligt sich die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH GWW zusammen mit der Stadt Wernigerode am diesjährigen europäischen Planungswettbewerb Europan “Living Cities”. Wernigerode ist damit die einzige ostdeutsche Kommune, die 2021 junge europäische ArchitektenInnen und ihre Ideen für die Stadtgestaltung nutzbar machen will. Die Stadt stößt dabei auf reges Interesse beim europäischen Berufsnachwuchs, wie bereits die Startphase des am 5. April 2021 gelaunchten Wettbewerbs zeigt. Der Auftaktveranstaltung folgten – coronabedingt online – europaweit über 200 Interessenten. Neben Wernigerode nehmen noch weitere vier deutsche Städte als Wettbewerbsstandorte teil.

Lola Meyer, Geschäftsführerin von Europan, Deutsche Gesellschaft zur Förderung von Architektur und Städtebau e. V., lobt die Wernigeröder Initiative: “Wernigerode hat ein interessantes Projektgebiet, das die Fantasien beflügelt. Hier ziehen städtische Wohnungsbaugesellschaft und Stadtverwaltung an einem Strang, auch bei der Bereitstellung der Mittel für den Wettbewerb.”

Wernigerodes Herangehen sieht Lola Meyer als Modellprojekt auch für andere ostdeutsche Kommunen, die sich im Wettbewerb noch immer zu rar machten. “Wir möchten die Ostdeutschen ermutigen – wie in Wernigerode – städtische Bauvorhaben zusammenzubringen mit den Nachwuchsgenerationen von ArchitektInnen und StadtplanerInnen in Europa zum Vorteil der Stadtentwicklung. Europan macht das alle zwei Jahre möglich”, hebt Lola Meyer hervor.

Am 27. Mai 2021 ist nun die Begehung und das Rückfragen-Kolloquium zum Wettbewerbsstandort Wernigerode geplant. Alles wird aber auch als Videomitschnitt festgehalten und online abrufbar sein unter www.europan.de

“Für unser Entwicklungsareal um den Veckenstedter Weg haben wir zukunftsfähiges Mehr-Generationen-Wohnen mit viel Gemeinschafts-Grün im Visier”, untermauert GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann das Anliegen des Vermieters für das Fördergebiet. Miet-Wohnraum für junge Familien sei im Stadtgebiet von Wernigerode knapp. Die meisten müssten aufs Umfeld ausweichen, erklärt Christian Zeigermann weiter.

Das wolle die GWW mit dem neuen Areal am Bürgerpark nun ändern. Hier sollen jeweils 20 bis 40 Mietwohnungen in Mehr-Generationen-Häusern entstehen mit grünem Frei- und Gemeinschaftsraum für alle. Energetische und wirtschaftlich rentable Konzepte stünden im Vordergrund. Häuser mit einer klaren Baustruktur und gutem Raumkonzept seien das Ziel.

Christian Zeigermann freut sich: “Unser Oberbürgermeister und die Stadtspitze Wernigerodes haben maßgeblichen Anteil daran, dass wir diesen Wettbewerb und das internationale Ideenpotenzial nach Wernigerode holen konnten. Die ‘bunte Stadt am Harz’ wird ihrem Namen erneut alle Ehre machen.”

“Wie wollen wir in Zukunft leben und wohnen? Und wie sehen die dazu passenden Häuser und Wohnungen aus? Diesen Fragen stellen wir uns als Vermieter und Kommune aktuell in der Planung des Areals Veckenstedter Weg 76-80 und Veckenstedter Weg 14 a/Gießerweg 9 in Wernigerode”, untermauert Christian Zeigermann. “Wir freuen uns über das rege Interesse und die Ideen, die bis Mitte September bei Europan dazu eingereicht werden können.”

“Im Oktober und November 2021 wird sich dann eine lokale und eine nationale Jury mit den Entwürfen auseinandersetzen und ihre Favoriten benennen. Bis Ende Dezember stehen dann Platz 1 und zwei weitere fest”, erläutert Europan-Geschäftsführerin Lola Meyer das Procedere.

Auch Architekt und Stadtplaner Josef Weber, Vorstandsmitglied von Europan und Pate des Wettbewerbs für Wernigerode, sieht den Ergebnissen mit Spannung entgegen.

Er hält das Planungsareal um das Fördergebiet für ausgesprochen interessant für ArchitektInnen. Es sei an einer prominenten Eingangsstelle der Stadt und werfe alle Fragen auf, die heutiges modernes Bauen und Wohnen stellten. Diese bezögen sich nicht mehr nur auf die Gebäude und Wohnungen, sondern auf gesellschaftliche Herausforderungen, wie z. B. ob Homeoffice integriert werden könne.

Trends wie das zunehmende Selbstversorgungsbedürfnis, nach Urban Gardening, besserer ÖPNV-Anbindung oder der Verbindung von Wohnen und Arbeiten und das Wegkommen von den Schlafquartieren hin zu Mischgebieten mit Gewerben im Erdgeschoss, suchten heute nach adäquaten städtebaulichen Antworten. Josef Weber wünscht sich das GWW-Quartier am Bürgerpark als zukünftiges Vorzeigeprojekt für Wernigerode. “Hier wird bald Aufbruchstimmung, dem Trend der Zeit folgend, herrschen. Darauf könnten sich alle freuen.”

In Kürze

GWW

Die GWW Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft mbH, Tochter der Stadt Wernigerode, verwaltet in der Harzmetropole etwa 3.000 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 176.000 Quadratmetern. Die Wohnungen befinden sich unter anderem in den Wohngebieten Burgbreite, Stadtfeld, Harzblick und im Ortsteil Benzingerode. Etwa 7.500 der ca. 35.000 Wernigeröder wohnen bei der GWW.

Die GWW verwaltet zudem 33 Gewerbeeinheiten, darunter das Wernigeröder Kino Volkslichtspiele, den Fürstlichen Marstall, das Krummelsche Haus und das Ärztehaus am Platz des Friedens. In GWW-Aktion: Neubau der Francke-Grundschule.

Advertisement

Aktuell

Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

Published

on

By

Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

Continue Reading

Aktuell

Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

Published

on

© Messe Berlin GmbH

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

Continue Reading

Aktuell

Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

Published

on

Screenshot ab-in-den-urlaub.ch

Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

Continue Reading

Trending

Loading...

DasKomma

FREE
VIEW