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Wirtschaft

Enpal holt international bekannten Climate-Tech-Fonds Princeville mit Leonardo DiCaprio ins Boot

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obs/Enpal GmbH

– US-Fonds Princeville C limate Technology reiht sich als renommierter Geldgeber bei Enpal ein und investiert damit zum ersten Mal in ein Unternehmen aus Deutschland. Princeville ist ein führender Silicon-Valley-Investor, fokussiert auf Firmen mit herausragender Technologie und starkem Wachstum. Bisher investierte der Fonds u.a. bei Alibaba, Tencent, eBay und Facebook. Leonardo DiCaprio ist Advisor des Fonds.

– Enpal profitiert von Princevilles weitreichender Expertise als Investor in die führenden Technologieunternehmen unserer Zeit. Neben der Silicon-Valley-Prominenz sind bereits Picus-Capital-Gründer Alexander Samwer, Delivery-Hero-Gründer Lukasz Gadowski und die Zalando-Gründer Robert Gentz, David Schneider und Rubin Ritter als namhafte Investoren an Bord.

– Mit Solaranlagen im Abo bietet Enpal günstigen Solarstrom. Erst 2017 gegründet, ist Enpal inzwischen mit mehr als 5.000 Mietkunden der größte Anbieter in Deutschland. Die Vision: Die größte Energiefirma in Europa werden.

Eine Solaranlage zu mieten, ist in den USA längst normal. Rund 90 Prozent der Solaranlagen auf US-Privatdächern stammen von Leasing-Anbietern. Inzwischen setzt sich der Trend auch in Deutschland durch. Einer der Vorreiter hierzulande ist die Berliner Firma Enpal. Vor gerade mal drei Jahren tüftelten die drei Gründer Jochen Ziervogel (32), Mario Kohle (36) und Viktor Wingert (33) an der Idee – heute erhalten sie bis zu 40.000 Anfragen pro Monat und konnten ihr Wachstum während der Pandemie sogar mehr als verdoppeln.

Das zieht nun neue Investoren an: Nach dem jüngsten Millionen-Deal mit den Zalando-Gründern holt sich das Berliner Unternehmen jetzt die renommierte US-Investmentfirma Princeville Climate Technology ins Boot. Enpal möchte vor allem von den Erfahrungen profitieren, die Princeville Capital mit börsennotierten Unternehmen im amerikanischen Markt gesammelt hat. Es ist das erste Mal, dass der auf grüne Technologien spezialisierte Fonds in ein Unternehmen aus Deutschland investiert. Vorne mit dabei: Oscar-Preisträger und Umweltaktivist Leonardo DiCaprio als Advisor von Princeville Climate Technology. Geschäftsführer Mario Kohle will das frische Kapital vor allem nutzen, um neue Geschäftsfelder voranzutreiben: “Princeville Climate Technology bietet mit seiner internationalen Ausrichtung und prominentem Management Board eine enorme Expertise und hat bereits Unternehmen wie eBay und Facebook in den USA riesig gemacht. Es freut uns also wahnsinnig, dass sie nun Enpal als einzigen Renewables Player aus Deutschland unterstützen.”

Über 5.000 Mietkunden in Deutschland

Die Idee ist simpel: Enpal will es Hausbesitzern so einfach wie möglich machen, an eine eigene Solaranlage zu kommen. Das Ergebnis: 6.000 verbaute Anlagen bis Ende des Jahres, bis zu 40.000 Kundenanfragen pro Monat. “Aktuell kommen mehr als eine Millionen Nutzer auf unsere Website, um sich über eine günstige Solaranlage zu informieren”, sagt Mario Kohle. Das Besondere an dem Service: Mit Enpal geben Kunden für ihren Strom weniger aus als bisher. Denn im Gegensatz zu Stromkonzernen bleibt der Preis bei Enpal über 20 Jahre gleich. “Unsere Angebote fangen bei 50 Euro im Monat an, die hohen Anschaffungskosten von bis zu 20.000 Euro entfallen und Reparatur sowie Versicherung sind bei uns ebenfalls kostenlos”, erklärt Mario Kohle. Im Vergleich zu anderen Anbietern setzt das Berliner Unternehmen auf eine reine Online-Strategie und erreicht damit niedrige Kosten – keine Außenvertriebsmitarbeiter, die Planung und Koordination läuft komplett digital.

“Anfangs hat uns jeder abgesagt. Die Leute wollten, dass wir persönlich bei ihnen vorbeikommen, aber schon bald hatten wir unseren ersten Kunden, eine Familie aus Brandenburg”, erinnert sich Mario Kohle. Mehr als 5.000 Haushalte in Deutschland mieten inzwischen eine Solaranlage von Enpal. Für das kommende Jahr plant Gründer Mario Kohle mit mehr als 10.000 Anlagen. Um dieses Wachstum erreichen zu können, arbeitet Enpal auch mit etablierten Banken wie der Berliner Volksbank und der Deutschen Kreditbank zusammen – und die haben gerade erst das Refinanzierungsvolumen von Enpal auf über 120 Millionen Euro aufgestockt. Das Geld nutzt Enpal, um die Anlagen für Kunden vorzufinanzieren. Bundesweit beschäftigt Enpal inzwischen mehr als 400 Angestellte.

Auf dem Weg zur größten Energiefirma in Europa

Vor Enpal hat Mario Kohle bereits erfolgreich eine Firma mit 500 Mitarbeitern gegründet, aufgebaut und seine Anteile 2016 schließlich an ProSiebenSat.1 verkauft. Dabei stellte er fest, dass der deutsche Solarmarkt immer schneller wächst und Solarmodule günstiger werden. “Allein in Deutschland gibt es 14 Millionen Dächer, auf denen Hausbesitzer noch keine Solaranlage installiert haben”, sagt Mario Kohle. Der Markt sei demnach groß genug, die Vision von Mario Kohle und seinem Team noch größer: “Unser Traum ist es, der größte Energieversorger Europas zu werden.” Mit Princeville Climate Technology als Partner soll diese Vision nun zügig umgesetzt werden. Das ambitionierte Wachstumsziel: Bis 2027 über fünf Millionen Haushalte mit grüner Energie versorgen.

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

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Aktuell

Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Aktuell

Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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© Messe Berlin GmbH

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Aktuell

Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Screenshot ab-in-den-urlaub.ch

Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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Enpal holt international bekannten Climate-Tech-Fonds Princeville mit Leonardo DiCaprio ins Boot

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obs/Enpal GmbH

– US-Fonds Princeville C limate Technology reiht sich als renommierter Geldgeber bei Enpal ein und investiert damit zum ersten Mal in ein Unternehmen aus Deutschland. Princeville ist ein führender Silicon-Valley-Investor, fokussiert auf Firmen mit herausragender Technologie und starkem Wachstum. Bisher investierte der Fonds u.a. bei Alibaba, Tencent, eBay und Facebook. Leonardo DiCaprio ist Advisor des Fonds.

– Enpal profitiert von Princevilles weitreichender Expertise als Investor in die führenden Technologieunternehmen unserer Zeit. Neben der Silicon-Valley-Prominenz sind bereits Picus-Capital-Gründer Alexander Samwer, Delivery-Hero-Gründer Lukasz Gadowski und die Zalando-Gründer Robert Gentz, David Schneider und Rubin Ritter als namhafte Investoren an Bord.

– Mit Solaranlagen im Abo bietet Enpal günstigen Solarstrom. Erst 2017 gegründet, ist Enpal inzwischen mit mehr als 5.000 Mietkunden der größte Anbieter in Deutschland. Die Vision: Die größte Energiefirma in Europa werden.

Eine Solaranlage zu mieten, ist in den USA längst normal. Rund 90 Prozent der Solaranlagen auf US-Privatdächern stammen von Leasing-Anbietern. Inzwischen setzt sich der Trend auch in Deutschland durch. Einer der Vorreiter hierzulande ist die Berliner Firma Enpal. Vor gerade mal drei Jahren tüftelten die drei Gründer Jochen Ziervogel (32), Mario Kohle (36) und Viktor Wingert (33) an der Idee – heute erhalten sie bis zu 40.000 Anfragen pro Monat und konnten ihr Wachstum während der Pandemie sogar mehr als verdoppeln.

Das zieht nun neue Investoren an: Nach dem jüngsten Millionen-Deal mit den Zalando-Gründern holt sich das Berliner Unternehmen jetzt die renommierte US-Investmentfirma Princeville Climate Technology ins Boot. Enpal möchte vor allem von den Erfahrungen profitieren, die Princeville Capital mit börsennotierten Unternehmen im amerikanischen Markt gesammelt hat. Es ist das erste Mal, dass der auf grüne Technologien spezialisierte Fonds in ein Unternehmen aus Deutschland investiert. Vorne mit dabei: Oscar-Preisträger und Umweltaktivist Leonardo DiCaprio als Advisor von Princeville Climate Technology. Geschäftsführer Mario Kohle will das frische Kapital vor allem nutzen, um neue Geschäftsfelder voranzutreiben: “Princeville Climate Technology bietet mit seiner internationalen Ausrichtung und prominentem Management Board eine enorme Expertise und hat bereits Unternehmen wie eBay und Facebook in den USA riesig gemacht. Es freut uns also wahnsinnig, dass sie nun Enpal als einzigen Renewables Player aus Deutschland unterstützen.”

Über 5.000 Mietkunden in Deutschland

Die Idee ist simpel: Enpal will es Hausbesitzern so einfach wie möglich machen, an eine eigene Solaranlage zu kommen. Das Ergebnis: 6.000 verbaute Anlagen bis Ende des Jahres, bis zu 40.000 Kundenanfragen pro Monat. “Aktuell kommen mehr als eine Millionen Nutzer auf unsere Website, um sich über eine günstige Solaranlage zu informieren”, sagt Mario Kohle. Das Besondere an dem Service: Mit Enpal geben Kunden für ihren Strom weniger aus als bisher. Denn im Gegensatz zu Stromkonzernen bleibt der Preis bei Enpal über 20 Jahre gleich. “Unsere Angebote fangen bei 50 Euro im Monat an, die hohen Anschaffungskosten von bis zu 20.000 Euro entfallen und Reparatur sowie Versicherung sind bei uns ebenfalls kostenlos”, erklärt Mario Kohle. Im Vergleich zu anderen Anbietern setzt das Berliner Unternehmen auf eine reine Online-Strategie und erreicht damit niedrige Kosten – keine Außenvertriebsmitarbeiter, die Planung und Koordination läuft komplett digital.

“Anfangs hat uns jeder abgesagt. Die Leute wollten, dass wir persönlich bei ihnen vorbeikommen, aber schon bald hatten wir unseren ersten Kunden, eine Familie aus Brandenburg”, erinnert sich Mario Kohle. Mehr als 5.000 Haushalte in Deutschland mieten inzwischen eine Solaranlage von Enpal. Für das kommende Jahr plant Gründer Mario Kohle mit mehr als 10.000 Anlagen. Um dieses Wachstum erreichen zu können, arbeitet Enpal auch mit etablierten Banken wie der Berliner Volksbank und der Deutschen Kreditbank zusammen – und die haben gerade erst das Refinanzierungsvolumen von Enpal auf über 120 Millionen Euro aufgestockt. Das Geld nutzt Enpal, um die Anlagen für Kunden vorzufinanzieren. Bundesweit beschäftigt Enpal inzwischen mehr als 400 Angestellte.

Auf dem Weg zur größten Energiefirma in Europa

Vor Enpal hat Mario Kohle bereits erfolgreich eine Firma mit 500 Mitarbeitern gegründet, aufgebaut und seine Anteile 2016 schließlich an ProSiebenSat.1 verkauft. Dabei stellte er fest, dass der deutsche Solarmarkt immer schneller wächst und Solarmodule günstiger werden. “Allein in Deutschland gibt es 14 Millionen Dächer, auf denen Hausbesitzer noch keine Solaranlage installiert haben”, sagt Mario Kohle. Der Markt sei demnach groß genug, die Vision von Mario Kohle und seinem Team noch größer: “Unser Traum ist es, der größte Energieversorger Europas zu werden.” Mit Princeville Climate Technology als Partner soll diese Vision nun zügig umgesetzt werden. Das ambitionierte Wachstumsziel: Bis 2027 über fünf Millionen Haushalte mit grüner Energie versorgen.

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

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Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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