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Wirtschaft

Deutschschweizer sind kreditwürdiger als der Rest der Schweiz

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Beim Ranking nach der Höhe der durchschnittlichen Kreditwürdigkeit stehen Deutschschweizer Gemeinden ganz oben. Bei den grössten Städten haben Lugano und Luzern die Nase vorn. Lausanne und Genf bilden das Schlusslicht. Das zeigt eine Analyse von Comparis in Kooperation mit der Wirtschaftsauskunftei CRIF. «Mittelfristig dürften sich private und Firmeninsolvenzen häufen und damit den durchschnittlichen Credit Score negativ beeinflussen – auch in der Schweiz», erklärt Comparis-Consumer-Finance-Experte Michael Kuhn.

Zürich, 31. März 2021 – Trotz Corona-Pandemie ist der Credit Score – also der Index für die Kreditwürdigkeit – der bevölkerungsreichsten Städte hoch. Zuoberst auf dem Podest steht Lugano mit 510 von 610 möglichen Punkten*. Gefolgt wird die Sonnenstube der Schweiz von Luzern mit 508 und Winterthur und Bern mit jeweils je 505 Punkten. Das zeigt die Analyse des Online-Vergleichsportals comparis.ch in Kooperation mit dem Bonitätsdaten-Provider CRIF. Selbst das letztplatzierte Genf verfügt mit 477 Punkten über eine gute Kreditwürdigkeit.

«Die Bevölkerung der grössten Schweizer Städte scheint in der Mehrzahl ihre Ausgaben gut im Griff zu haben – trotz teilweise schmerzlicher Einbussen aufgrund von Kurzarbeit und Jobverlust», sagt Comparis-Consumer-Finance-Experte Michael Kuhn. Das zeigt auch der durchschnittliche Credit Score der Schweizerinnen und Schweizer: Er betrug im letzten Jahr 510 Punkte und war damit gleich hoch wie 2019.

Dass sich die Corona-Pandemie auch in anderen Ländern noch nicht auf die Kreditwürdigkeit ausgewirkt hat, belegt der rekordhohe durchschnittliche Credit Score der US-Amerikanerinnen und -Amerikaner im letzten Jahr**. «Die Stützungsmassnahmen der Regierungen haben die finanziellen Folgen zumindest kurzfristig abgefedert», so Kuhn. «Mittelfristig dürften sich jedoch private und Firmeninsolvenzen häufen und damit den durchschnittlichen Credit Score negativ beeinflussen – auch in der Schweiz.» Ebenso sind die Spezialisten der CRIF davon überzeugt, dass insbesondere die Kurzarbeitsentschädigungen sehr stark durch den Lockdown geholfen haben. Sollte sich die Arbeitslosenquote erhöhen, so werden auch die Zahlungsausfälle zunehmen und der Credit Score sinken.

Hohe Credit Scores in Deutschschweizer Gemeinden

Das Ranking aller Schweizer Gemeinden nach Postleitzahlen zeigt auf den ersten Blick einen klaren Unterschied zwischen der West- und der Deutschschweiz: Alle zehn top-platzierten Orte liegen in der Deutschschweiz, von den zehn Gemeinden mit dem tiefsten Credit Score befinden sich neun in der Westschweiz. Genf ist aufgrund der Analyse nach Postleitzahlen mehrfach aufgeführt. «Von einem klassischen Röstigraben zu sprechen, ist zu einfach», erklärt Kuhn. «Denn selbst in den Gemeinden mit den tiefsten durchschnittlichen Credit Scores ist die Kreditwürdigkeit der Einwohnerinnen und Einwohner hoch.»

Die drei Kantone Bern, Uri und Luzern sind mit jeweils zwei Gemeinden in der Top-10-Liste vertreten. Die drei Orte mit dem höchsten durchschnittlichen Credit Score sind Mels (St. Gallen) mit 549 sowie Buchegg (Solothurn) und Heimiswil (Bern) mit je 545 Punkten. Die rote Laterne geht an Vernier (Genf).

Der Credit Score entscheidet mit

Der persönliche Credit Score hat einen Einfluss auf viele Alltagssituationen: Ein hoher Score ermöglicht bessere Konditionen zum Beispiel beim Abschluss von Versicherungen, Privatkrediten und Hypotheken. Bei einem tiefen Credit Score dagegen erwarten die Unternehmen ein höheres Ausfallrisiko, und die Konsumentinnen und Konsumenten erhalten entsprechend häufig schlechtere Konditionen.

Die Höhe des Credit Score kann auch den Ausschlag geben, ob jemand eine Mietwohnung erhält oder nicht, wie hoch die Überzugslimite bei Kreditkarten ist und ob beim Online-Shopping die Option «Zahlen auf Rechnung» angeboten wird. Um die persönliche Bonität zu überprüfen, bietet comparis.ch den Usern eine unentgeltliche Online-Bonitätsabfrage in Zusammenarbeit mit dem Bonitätsprüfungspartner CRIF an.

*Der Credit Score reicht auf einer Skala von 250 (hohes Ausfallrisiko) bis 610 (sehr tiefes Ausfallrisiko). Alle dreissig Punkte sinkt das Ausfallrisiko um 50 Prozent. Ab einem Credit Score von 450 ist das Ausfallrisiko tief und die Bonität damit hoch. Der Credit Score ist ein Massstab zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit einer Person.

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

Aktuell

Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Aktuell

Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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© Messe Berlin GmbH

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Aktuell

Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Screenshot ab-in-den-urlaub.ch

Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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Deutschschweizer sind kreditwürdiger als der Rest der Schweiz

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Beim Ranking nach der Höhe der durchschnittlichen Kreditwürdigkeit stehen Deutschschweizer Gemeinden ganz oben. Bei den grössten Städten haben Lugano und Luzern die Nase vorn. Lausanne und Genf bilden das Schlusslicht. Das zeigt eine Analyse von Comparis in Kooperation mit der Wirtschaftsauskunftei CRIF. «Mittelfristig dürften sich private und Firmeninsolvenzen häufen und damit den durchschnittlichen Credit Score negativ beeinflussen – auch in der Schweiz», erklärt Comparis-Consumer-Finance-Experte Michael Kuhn.

Zürich, 31. März 2021 – Trotz Corona-Pandemie ist der Credit Score – also der Index für die Kreditwürdigkeit – der bevölkerungsreichsten Städte hoch. Zuoberst auf dem Podest steht Lugano mit 510 von 610 möglichen Punkten*. Gefolgt wird die Sonnenstube der Schweiz von Luzern mit 508 und Winterthur und Bern mit jeweils je 505 Punkten. Das zeigt die Analyse des Online-Vergleichsportals comparis.ch in Kooperation mit dem Bonitätsdaten-Provider CRIF. Selbst das letztplatzierte Genf verfügt mit 477 Punkten über eine gute Kreditwürdigkeit.

«Die Bevölkerung der grössten Schweizer Städte scheint in der Mehrzahl ihre Ausgaben gut im Griff zu haben – trotz teilweise schmerzlicher Einbussen aufgrund von Kurzarbeit und Jobverlust», sagt Comparis-Consumer-Finance-Experte Michael Kuhn. Das zeigt auch der durchschnittliche Credit Score der Schweizerinnen und Schweizer: Er betrug im letzten Jahr 510 Punkte und war damit gleich hoch wie 2019.

Dass sich die Corona-Pandemie auch in anderen Ländern noch nicht auf die Kreditwürdigkeit ausgewirkt hat, belegt der rekordhohe durchschnittliche Credit Score der US-Amerikanerinnen und -Amerikaner im letzten Jahr**. «Die Stützungsmassnahmen der Regierungen haben die finanziellen Folgen zumindest kurzfristig abgefedert», so Kuhn. «Mittelfristig dürften sich jedoch private und Firmeninsolvenzen häufen und damit den durchschnittlichen Credit Score negativ beeinflussen – auch in der Schweiz.» Ebenso sind die Spezialisten der CRIF davon überzeugt, dass insbesondere die Kurzarbeitsentschädigungen sehr stark durch den Lockdown geholfen haben. Sollte sich die Arbeitslosenquote erhöhen, so werden auch die Zahlungsausfälle zunehmen und der Credit Score sinken.

Hohe Credit Scores in Deutschschweizer Gemeinden

Das Ranking aller Schweizer Gemeinden nach Postleitzahlen zeigt auf den ersten Blick einen klaren Unterschied zwischen der West- und der Deutschschweiz: Alle zehn top-platzierten Orte liegen in der Deutschschweiz, von den zehn Gemeinden mit dem tiefsten Credit Score befinden sich neun in der Westschweiz. Genf ist aufgrund der Analyse nach Postleitzahlen mehrfach aufgeführt. «Von einem klassischen Röstigraben zu sprechen, ist zu einfach», erklärt Kuhn. «Denn selbst in den Gemeinden mit den tiefsten durchschnittlichen Credit Scores ist die Kreditwürdigkeit der Einwohnerinnen und Einwohner hoch.»

Die drei Kantone Bern, Uri und Luzern sind mit jeweils zwei Gemeinden in der Top-10-Liste vertreten. Die drei Orte mit dem höchsten durchschnittlichen Credit Score sind Mels (St. Gallen) mit 549 sowie Buchegg (Solothurn) und Heimiswil (Bern) mit je 545 Punkten. Die rote Laterne geht an Vernier (Genf).

Der Credit Score entscheidet mit

Der persönliche Credit Score hat einen Einfluss auf viele Alltagssituationen: Ein hoher Score ermöglicht bessere Konditionen zum Beispiel beim Abschluss von Versicherungen, Privatkrediten und Hypotheken. Bei einem tiefen Credit Score dagegen erwarten die Unternehmen ein höheres Ausfallrisiko, und die Konsumentinnen und Konsumenten erhalten entsprechend häufig schlechtere Konditionen.

Die Höhe des Credit Score kann auch den Ausschlag geben, ob jemand eine Mietwohnung erhält oder nicht, wie hoch die Überzugslimite bei Kreditkarten ist und ob beim Online-Shopping die Option «Zahlen auf Rechnung» angeboten wird. Um die persönliche Bonität zu überprüfen, bietet comparis.ch den Usern eine unentgeltliche Online-Bonitätsabfrage in Zusammenarbeit mit dem Bonitätsprüfungspartner CRIF an.

*Der Credit Score reicht auf einer Skala von 250 (hohes Ausfallrisiko) bis 610 (sehr tiefes Ausfallrisiko). Alle dreissig Punkte sinkt das Ausfallrisiko um 50 Prozent. Ab einem Credit Score von 450 ist das Ausfallrisiko tief und die Bonität damit hoch. Der Credit Score ist ein Massstab zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit einer Person.

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

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Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Am Mittwoch startet die ILA 2022 am Flughafen Berlin Brandenburg

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Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder zurück. Sie gehört zu einer der grössten Luftfahrtmessen der Welt und findet dieses Jahr zum ersten Mal am neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Vom 22. bis und mit 26. Juni 2022 kommen Luftfahrtbegeisterte an der diesjährigen ILA wieder auf ihre Kosten. Von Mittwoch bis Freitag ist die Messe Fachbesuchern aus der Luftfahrtindustrie vorenthalten. Am Wochenende, Samstag und Sonntag sind Privatbesuchertage. An allen Tagen ist die ILA 2022 von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Hauptthema gehört die Nachhaltigkeit und ihre neuen Technologien, besonders das klimaneutralen Fliegen wird dieses Jahr im Fokus liegen. Das Live-Programm mit geplanten Flugshows an allen Messetagen wird erstmalig durch die neue Digitalplattform ILA Digital ergänzt.

 

 

 

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Ferien-Boom: So findest du trotzdem noch ein Reise-Schnäppchen!

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Die Corona-Pandemie ist in vielen Länder schon fast vergessen und gefühlt alle wollen nur eins: ihre Ferien nachholen. Doch besonders zur Hochsaison schiessen die Preise in die Höhe. Die Auswahl wird von Tag zu Tag knapper und erste Fluggesellschaften streichen Flüge wegen Personalmangel. Wie du jetzt doch noch ein Schnäppchen finden kannst, zeigen wir dir.

Erwartungen und Budget festlegen und sich daran halten. Wenn ihr zu zweit oder in einer Gruppe verreist, solltet ihr euch gemeinsam Gedanken über eure Erwartungen und über das Budget machen. Je nach Erwartungen und Wünsche kann es hilfreich sein, eine Liste mit den Ausschlusskriterien zu machen oder aber klassisch alle Must-Haves aufzulisten. Macht euch klare Gedanken, was ihr wollt oder was ihr zwingend braucht.

In der Nebensaison verreisen. Die Preise sind bekanntlich in der Hochsaison und zu Schul- und Ferienzeiten deutlich höher, als in der Nebensaison. Prüft und vergleicht die Preise der Hochsaison mit der Nebensaison. Schon wenige Tage vor oder nach der Schulferienzeit sind die Preise oftmals um ein vielfaches tiefer.

Beliebtes oder alle Reiseziele wählen um Inspiration zu erhalten. Statt gezielt nach einer Reisedestination oder Region zu suchen, gibt es auf vielen Such- und Vermittlungsplattformen die Möglichkeit, nach allen Reisezielen zu suchen und so die günstigsten Reiseziele zu finden. Das ganze gilt bei den Flügen auch für die Abflughäfen. Umso mehr Abflughäfen du nutzen kannst, umso mehr Auswahl wirst du angezeigt bekommen.

Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Die hohen Spritpreise bemerken vor allem Autofahrer. Vergleicht, welches Transportmittel am günstigsten ist und am meisten Sinn macht. Nicht immer zählt der Preis, sondern Komfort und die Reisedauer.

Pauschalreisen oder selber buchen? Flug, Transfer und Hotel in einer Buchung. Ob nur mit Frühstück, Halbpension oder sogar All-Inclusive – mit einer Pauschalreise musst du dich um fast nichts kümmern und hast einen Preis für alles. Auch hier macht es Sinn, vorgängig das Pauschalangebot mit verschiedenen Reiseveranstalter und Buchungsplattformen zu vergleichen. Oftmals sind Pauschalangebote preislich attraktiver als Hotel und Flug selber zu buchen, zumal du dich dann bei Problemen jederzeit an den Reiseveranstalter melden kannst.

Übrige Kosten miteinkalkulierten. Bevor es bereits losgeht, kannst du bereits sparen. An fast allen Flughäfen kann das Parking vorab Online reserviert und bezahlt werden und das in den Regel zu einem Spezialtarif. Auch Spartickets für den Öffentlichen Verkehr sind vorab günstiger und Mietwagen für am Reiseziel lassen sich Online in wenigen Klicks buchen. Berechne Ausflüge und Verpflegung mit ein.

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