Connect with us

Entertainment

Deutscher Dokumentarfilmpreis 2021 virtuell verliehen

Published

on

SWR/WDR/B-Reel Films

Stuttgart (ots) Hauptpreis für “Ich bin Greta” von Nathan Grossman / Online-Preisverleihung am 18. Juni, ab 19 Uhr

Auch in diesem Jahr hat nicht nur die unabhängige Jury des SWR Doku Festivals aufgrund der Ausnahmesituation durch Corona per Videokonferenz getagt – die Gewinner wurden 2021 ebenfalls wieder online gekürt. Heute Abend (18. Juni 2021) ab 19 Uhr überreichte Moderator Max Moor den Deutschen Dokumentarfilmpreis in fünf Kategorien virtuell an die Gewinner. Der mit 20.000 Euro dotierte, vom Südwestrundfunk (SWR) und der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (MFG) gestiftete Hauptpreis geht an den schwedischen Filmregisseur Nathan Grossman für “Ich bin Greta”.

Filme in weiteren Kategorien

Den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur erhält Alison Kuhn für “The Case you”. Für einen dokumentarischen Film aus dem Bereich Musik wurde Wiebke Pöpel für ihren Film “Helmut Lachenmann – My Way” der mit 5.000 Euro dotierte Musikpreis der Opus GmbH verliehen. Der Film “Was tun” von Michael Kranz wird mit dem Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms, dotiert mit 3.000 Euro, ausgezeichnet. Neugeschaffen wurde der Ehrenpreis für das Lebenswerk. Dieser geht an Georg Stefan Troller. Bereits am 16.6. wurde der Publikumspreis der Landesschau, gestiftet von Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (MFG) und Landesanstalt für Kommunikation (LFK) und mit 3.000 Euro dotiert, an Michael Kranz und seinen Film “Was tun” verliehen.

“Ich bin Greta” von Nathan Grossman

Der Hauptpreis in Höhe von 20.000 Euro, gestiftet vom SWR und der MFG, geht an Nathan Grossman für “Ich bin Greta”. Nathan Grossmann begleitete von Anbeginn die Umweltaktivistin Greta Thunberg aus unmittelbarer Nähe – ohne zu wissen, wie bekannt sie einmal werden würde. Der Film beginnt mit dem sichtbaren Schulstreik der damals 15-jährigen vor dem schwedischen Parlament. Anfangs von Politiker*innen belächelt, entstand um sie herum eine globale Jugendbewegung – Fridays for Future. Ein Jahr nach Gretas Streik vor dem schwedischen Parlament demonstrieren Millionen Menschen in über 100 Ländern. Exklusives privates Filmmaterial lässt die Zuschauenden Gretas Weg aus ihrer persönlichen Sicht erleben. Die Jury: “,Ich bin Greta’ ist ein Film, der auf vielerlei Weise zutiefst berührt. […] Obwohl Nathan Grossmans Film sich stark auf die Person Greta Thunberg fokussiert, und vielleicht gerade, weil er das in einer Konzentriertheit tut, die Gretas eigener Ausschließlichkeit entspricht, zeigt er auf, dass es um etwas sehr Großes geht – nämlich um nicht weniger als um die Zukunft der Menschheit.” “Ich bin Greta”: Schweden, Deutschland, USA, Großbritannien – 2020 (Erstausstrahlung) – 88 Minuten; Buch und Regie: Nathan Grossman; Kamera: Nathan Grossman; Montage: Charlotte Landdelius, Hanna Lejonqvist; Produktion: B-Reel Features Film; Koproduktion: HULU, WDR, SWR, RBB, British Broadcasting Corporation, Danmarks Radio, Sveriges Television; Filmförderung: The Swedish Film Institute (Jenny Gilbertsson), Bertha Foundation, Filmbasen (Ivana Lalovic)

Preis der Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur: “The Case you” von Alison Kuhn

5.000 Euro Preisgeld geht an Alison Kuhn für ihren Film “The Case you”. Die Regisseurin bringt in ihrem Film fünf Schauspielerinnen zusammen und lässt sie ihre Geschichte erzählen. Sie alle haben vor mehreren Jahren an demselben Casting teilgenommen und wurden Opfer systematischer Übergriffe sexueller und gewaltsamer Natur. Doch mit dem Casting war der Missbrauch noch nicht vorbei. Der Regisseur veröffentlichte die Casting-Aufnahmen in einem Film. Alison Kuhn erarbeitet gemeinsam mit den Betroffenen, was damals geschah. Sie alle teilen hierbei ihre Gedanken und Emotionen. Damit gibt Alison Kuhn den Schauspielkolleginnen eine Stimme und bringt den Vorfall an die Öffentlichkeit. Die Jury sagt über Regisseurin Alison Kuhn und ihren Film: “Sie überlässt ihren Protagonistinnen allein das Wort und die Bühne. ,The Case you’ hat damit nicht nur diesen Preis, sondern vor allem viel Aufmerksamkeit verdient. […] Dass dieser Film gemacht wurde, ist ein Akt der Emanzipation. Wie er gemacht wurde, ist mindestens genauso emanzipatorisch: Die Zuschauer dürfen selbst entscheiden, wie sie was finden und was sie wann fühlen. Weder Musik noch Schnitt manipulieren die Wirkung des Gezeigten. Das ist selten und wohltuend und in einem Film über besonders perfide Formen der Manipulation schlicht und einfach konsequent.”

“The Case you”: Deutschland – 2020 (Festival-Uraufführung) – 80 Minuten; Buch und Regie: Alison Kuhn; Kamera: Pia Lamster; Montage: Christian Zipfel; Ton: Larissa Kischk; Produktion: Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Musikpreis der Opus GmbH an “Helmut Lachenmann – My Way” von Wiebke Pöpel

Mit 5.000 Euro verbunden ist der Musikpreis der Opus GmbH, der dieses Jahr an Wiebke Pöpel für “Helmut Lachenmann – My Way” vergeben wird. Wer Helmut Lachenmanns Musik verstehen will, muss lernen, auf eine andere Art zu Hören. Dies lehrt der Film auf beinahe beiläufige und daher besonders gekonnte Art. Es geht dabei nicht um neue Klänge, sondern um ein immer wieder anders eingerichtetes Wahrnehmen. Der Film erzählt den Lebensweg des Komponisten und begleitet ihn bei Proben mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern, in Leonberg, auf den Spuren seiner Lehrzeit bei Luigi Nono, am Opernhaus Zürich sowie in seinem Refugium hoch über dem Lago Maggiore. Auszug aus der Jury-Begründung: “Lachenmann hat viel erlebt und Viele und Vieles bewegt. […] So viel Ausgesprochenes bleibt hängen und hat dabei das Potential, den Umgang mit der (eigenen) Kreativität zu verändern. […] Helmut Lachenmann öffnet Augen, Ohren, Herzen, indem er Musik ganz eigen, mutig und provozierend-verunsichernd gestaltet.”

“Helmut Lachenmann – My Way”: Deutschland, Italien, Schweiz – 2020 (Erstausstrahlung) – 90 Minuten, Buch und Regie: Wiebke Pöpel; Kamera: Michael Zimmer, Wiebke Pöpel; Montage: Wiebke Pöpel; Ton: Michael Zimmer, Raimund von Scheibner, Milian Mori; Produktion: DeBunt Film, Wiebke Pöpel; Koproduktion: SWR; Filmförderung: MFG Baden-Württemberg, Berliner Philharmoniker, Musik der Jahrhunderte, Breitkopf & Härtel

“Was tun” von Michael Kranz gewinnt den Förderpreis des Haus des Dokumentarfilms – Europäisches Medienforum e.V.’

Der mit 3.000 Euro dotierte Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms geht an Michael Kranz für seinen Film “Was tun”. Michael Kranz fährt in seinem Film nach Bangladesch, nachdem ihn ein früherer Dokumentarfilm von Michael Glawogger nicht mehr loslässt. In diesem Film fragt ein 15-jähriges Mädchen: “Warum müssen wir mit so viel Leid leben? Gibt es keinen anderen Weg für uns Frauen? Gibt es überhaupt einen Weg? Wer kann mir diese Fragen beantworten?” Bei der 15-jährigen handelte es sich um ein Mädchen aus Bangladesch, das zur Sexarbeit gezwungen wird. Michael Kranz macht sich sieben Jahre später auf die Suche nach der inzwischen jungen Frau – eine Reise, die ihn und den Zuschauer immer tiefer in die Welt der bangladeschischen Zwangsprostitution führt. Er begegnet hierbei Menschen, die trotz allem die Hoffnung auf eine gerechtere Welt nicht aufgegeben haben. Aus der Jurybegründung: “Filmisch ist der Dokumentarfilm ‘Was tun’ gut gemacht, spannend und bewegend. […]. Wenn es um Grausamkeit, Bedrohung des Lebens oder Verfolgung gegen Menschen geht, kann es kein Beobachten mehr geben, nie wieder. Das ist das Fazit dieses Films und das gilt für so viele Bereiche – damit sind wir alle furchtbar überfordert, aber so ist es!”

“Was tun”: Deutschland – 2020 (Festival-Uraufführung) – 73 Minuten; Regie und Erzählung: Michael Kranz; Kamera: Dirk Richard Heidinger, Michael Kranz; Montage: Stine Sonne Munch, Miriam Märk, Maria Wördemann; Ton: Peter Kautzsch, Verena Wagner; Produktion: Sparkling Pictures; Koproduktion: Hochschule für Fernsehen und Film, München

Neugeschaffener Preis: Ehrenpreis für das Lebenswerk geht an Georg Stefan Troller

Neu in diesem Jahr ist die Vergabe des Ehrenpreises für das Lebenswerk. Der Preis zeichnet große Persönlichkeiten des Dokumentarfilms und ihre herausragenden Werke aus. Der Ehrenpreis für das Lebenswerk 2021 geht an Georg Stefan Troller. Der heute 99-jährige schuf beinahe ein Jahrhundert lang großartige Werke für Print, TV und Radio und hat das deutsche Fernsehen bedeutend mitgeprägt. Bekannt wurde er durch seine Sendung “Pariser Journal”, in welcher er ganz Deutschland Geschichten aus und über Paris näherbrachte. Im Auftrag des WDR streifte er durch die Stadt der Liebe und zeigte, dass sie noch viel mehr ist als das. Er porträtierte die unterschiedlichsten Personen und brachte französisches Flair in die deutschen Wohnzimmer. Für das ZDF drehte er ab 1972 bis 1993 ganze 70 Personenbeschreibungen. Er porträtierte die verschiedensten Menschen – darunter Prominente wie Muhammad Ali, aber auch Unbekannte mit tiefgründigen Geschichten. Viele weitere Dokumentar-, Essay- und Spielfilme entstanden außerhalb der Reihe. Durch seine subjektive Befragungsweise hob er sich von anderen Journalisten und Dokumentarfilmern ab. Anfangs wurde er dafür kritisiert, denn Dokumentationen sollten stets das Gebot der Neutralität erfüllen. Doch er setzte sich mit seiner beharrlichen und tiefsinnigen Art der Interviewführung durch und trug deutlich zur Stilbildung bei. Für viele Journalist*innen und Dokumentarfilmer*innen wurde seine Erzählweise zum Vorbild. Dadurch hat er das deutsche Fernsehen und die Dokumentarfilmbranche bedeutend geprägt.

Neugeschaffener Preis: Publikumspreis der Landesschau gestiftet von MFG und LFK

Eine Zuschauer*innen-Jury der SWR Landesschau aus 12 Personen entschied in diesem Jahr zum ersten Mal über den mit 3.000 Euro dotierten Publikumspreis, gestiftet von der Landesanstalt für Kommunikation und der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. Der Preis für das Jahr 2021 wurde bereits vorgestern, am 16.6., im Rahmen der Landesschau verliehen und ging ebenfalls an den Film “Was tun” von Michael Kranz. Helen Naaber,24-jährigesJurymitglied aus Freiburg, über das Votum: “Die Botschaft des Films finde ich einfach klasse – Es spiegelt meine Generation super wider, denn wir haben alle das Gefühl, wir müssen was tun. Wir wollen mit anpacken für eine gerechtere Welt.”

Preisverleihung im Rahmen des SWR Doku Festival #digital

Zusammen mit der MFG vergibt der SWR seit 2009 den Deutschen Dokumentarfilmpreis (zuvor Baden-Württembergischer Dokumentarfilmpreis), seit 2017 im Rahmen des jährlich stattfinden SWR Doku Festivals. Alle Gewinnerfilme wurden am heutigen Freitag, 18. Juni, ab 19 Uhr im Rahmen des SWR Doku Festival #digital auf www.swr.de/dokufestivalbekanntgegeben. Moderator Max Moor überreichte die Preise symbolisch an die Preisträger*innen. Die ausgezeichneten Filme sind noch bis Samstag, 19. Juni auf der Festival-Website als Streaming-Angebot frei zugänglich. Weiterhin gibt es Interviews mit den nominierten Filmemacher*innen und Juror*innen, Filmbesprechungen, Informationen zu den Filmen und zum Deutschen Dokumentarfilmpreis sowie Grußworte wichtiger Persönlichkeiten.

Hauptjury

Anna Dushime (Journalistin und Autorin, Redaktionsleiterin bei Steinberger Silberstein GmbH); Birgit Guðjónsdóttir (Director of Photography / Kinematographin und Dozentin); Christine Prayon (Schauspielerin und Kabarettistin); Oliver Mahn (Geschäftsführer Filmbüro Baden-Württemberg, Festivalleiter Indisches Filmfest Stuttgart); Philipp Jedicke (Filmregisseur, Journalist, Gewinner des Förderpreises beim Deutschen Dokumentarfilmpreis 2018 für “Shut up and play the piano”)

Jury / Musik-Dokumentarfilm

Fola Dada (Sängerin, Komponistin, Gesangslehrerin und Hochschuldozentin), Lutz Gregor (Dokumentarfilmer und 2018 Preisträger / Musik im Rahmen des Deutschen Dokumentarfilmpreis für “Mali Blues”), Rainer Homburg (Leiter der Hymnus-Chorknaben, Organist, Dirigent und Komponist)

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

Aktuell

Excellence Gourmetfestival ’22 zwischen Basel und Strassburg

Published

on

By

Bildrechte: Excellence Fotograf: Frank Schwarzbach

Weinfelden (ots)

 

Das gute Essen, die hohe Kunst am Herd – das gehört zu den Dingen, auf die man bei der Badener Familienreederei Excellence besonders stolz ist. Die Krönung zum Saisonende: das Excellence Gourmetfestival. Jetzt wurde die Liste der Gastköche bekanntgegeben. Im 10. Jahr des Gipfeltreffens zwischen Basel und Strassburg heuern 35 hochkarätige Köchinnen und Köche an Bord an. Sie bringen es auf insgesamt 560 Gault-Millau-Punkte und 51 Michelin-Sterne. Neben den Stars am Herd treten im Jubiläumsjahr auch Musikstars der Extraklasse auf: Pepe Lienhard und Nubya.

Das gibt’s auf keinem Schiff? Doch. Das Setting des Excellence Gourmetfestivals auf zwei eleganten Flusslinern ist weltweit einmalig. 2013 startete das Festival mit acht Gastköchen. Stephan Frei, Geschäftsführer und Initiator des Events ist selbst erstaunt, wie sich das Festival in den letzten zehn Jahren entwickelt hat. “Nie hätte ich gedacht, dass wir so viel Zuspruch für unsere Fine-Dining-Trips erhalten.” Grund für den Erfolg? Das sei natürlich in erster Linie die ausserordentliche Kochkunst der Gastköche. “Aber unsere Gäste mögen es auch, mit den Köchinnen und Köchen auf Tuchfühlung zu gehen, etwas über ihre Kochphilosophie, die Idee hinter ihren Gerichten zu erfahren und sie auch als Mensch kennenzulernen.” Und dass nach dem Gala-Menü mit Weinbegleitung das behagliche Bett nur wenige Schritte entfernt sei, habe natürlich auch seinen Reiz, so Frei.

Gipfeltreffen der Kochgilde. Es ist die erste Riege der Kochzunft, die Abend für Abend das Publikum begeistert. Klassiker und Avantgardistinnen, gestandene Grandchefs und kreative Talente. Sie zeigen die grosse Vielfalt der Hochküche. Und es ist unübersehbar: Was in den kulinarischen Ideenschmieden geschieht, ist spannend wie nie zuvor. Mehr denn je wird mit verblüffender Kreativität und Mut gekocht. Zu den grossen Namen der 3-Sterne- und 19-Punkte-Chefs gehören Peter Knogl, Tanja Grandits, Heiko Nieder, der Berliner Tim Raue. Ausserdem gastiert der amtierende Gault-Millau-Koch des Jahres Mitja Birlo und der Aufsteiger des Jahres Jeroen Achtien. Aus Slowenien reist die grandiose Autodidaktin Ana Ros an, deren Lokal im Ranking der “Best Restaurants of the World” Platz 21 belegt. Aus den Niederlanden kommt Jan Boerma, der sein berühmtes 3-Sterne-Restaurant “De Leest” schloss und nun am Festival mit Stefan Heilemann zum Four- Hands-Dinner antritt. Dominik Hartmann serviert grandiose vegetarische Küche auf 2-Sterne-Niveau.

Special Acts zum 10-Jährigen. An den Gala-Nights zum Jubiläum treten neben den Meisterköchen Stars der Musikszene auf. Rico Zandonella mit dem legendären Pepe Lienhard & Band und an der Festival-Dernière Dieter Koschina (2-Sterne, Vila Joya, Albufeira) mit der fantastischen Basler Sängerin Nubya.

Sieben Conférenciers, darunter Sven Epiney, Rainer Maria Salzgeber, Nicole Berchtold oder Dani Fohrler führen durch die Gourmet-Galas, berichten zu jedem Gang Interessantes aus der Küche und befragen die Sommeliers – bis zum grossen Finale, wenn die Chefs mit ihrer Crew unter grossem Applaus vor die Gäste treten. Die Gourmet-Nacht endet mit Jazz-, Soul-, Rock und Dance-Sounds bei einem letzten Drink in der Lounge. Wer in Basel an Bord geht, erwacht in Strassburg, oder umgekehrt.

Volle CO2-Kompensation und Frischluft an Bord. Eine 100%-Klimakompensation auf Basis der CO2- Bilanzberechnung der Stiftung Myclimate ist Teil des Reisearrangements und der Nachhaltigkeitsstrategie von Excellence. Die innovative Ionisierungstechnologie von Excellence befreit die Atemluft an Bord und im Bus von virustragenden Aerosolen und schädlichen Partikeln.

Das Excellence Gourmetfestival ’22. Grosse Kochkunst, grosse Weine, prominente Moderator/innen, gute Live-Sounds und Begegnungen mit Freunden der guten Küche. Die exquisiten 2-tägigen Fine Dining-Trips zwischen Basel und Strassburg finden vom 14.10. – 27.11.22 auf den eleganten Flusslinern Excellence Countess und Excellence Princess statt.

Continue Reading

Entertainment

Festkonzert zum 100. Geburtstag von Emmerich Smola 8. Juli 2022, 20 Uhr, SWR Studio Kaiserslautern

Published

on

By

Mainz/Kaiserslautern (ots)

 

Langjähriger Leiter des SWR Rundfunkorchesters Kaiserslautern wird am 8. Juli 2022, 20 Uhr, im SWR Studio geehrt / Live in SWR2 und im Stream / Karten bei der Tourist-Information Kaiserslautern

Mit einem Programm ganz in der Handschrift des Jubilars Emmerich Smola ehren der Südwestrundfunk und die Deutsche Radio Philharmonie den außergewöhnlichen Künstler am Freitag, 8. Juli 2022, um 20 Uhr im SWR Studio Kaiserslautern. An diesem Tag wäre der Gründer und langjährige Leiter des SWR Rundfunkorchesters Kaiserslautern, der Musiker, Arrangeur und weit über die Grenzen des Sendegebietes geschätzte Radio-Pionier Emmerich Smola, 100 Jahre alt geworden.

Prägende musikalische Persönlichkeit weit über die Pfalz hinaus

Ausgebildet am Konservatorium in Prag begann Smola 1946 als Kontrabassist beim neugegründeten Funkorchester Kaiserslautern und wurde kurze Zeit später dessen Chefdirigent. Nach der Fusion dieses Klangkörpers mit dem “Unterhaltungsorchester Koblenz” 1951 war er bis 1987 Chefdirigent des “Rundfunkorchesters Kaiserslautern” des Südwestrundfunks, Abteilungsleiter für Musik und Leiter des SWR Studios Kaiserslautern. In den Archiven des Senders finden sich über 18.000 von und mit ihm eingespielte Titel von großer musikalischer Bandbreite. Emmerich Smola ist Namensgeber für eine Musikschule sowie eine Musikhalle in Kaiserslautern. Auch ein Platz und ein Nachwuchspreis sind nach ihm benannt.

DRP Saarbrücken Kaiserslautern mit den Solisten Annelie Sophie Müller und André Baleiro

Die Bühne des Emmerich-Smola-Konzertsaals im SWR Studio Kaiserslautern teilen sich die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und der 29-jährige designierte Generalmusikdirektor des Theaters Erfurt, Alexander Prior, mit der Mezzosopranistin Annelie Sophie Müller und dem Bariton André Baleiro, Preisträger des Emmerich Smola-Wettbewerbs “SWR Junge Opernstars” 2019.

Berauschendes Programm aus Oper und Operette feiert Emmerich Smola

Mit einem Programm aus Opern- und Operettenklassikern, Slawischen Tänzen von Antonín Dvorák und der Bravour-Arie “Granada”, dem Duett “La ci darem la mano” aus Don Giovanni und der “Carmen”-Ouvertüre wird Emmerich Smola mit seiner lebenslangen Leidenschaft für gute Musik, junge Talente und seiner Liebe zum Publikum gefeiert.

Karten von 24 Euro, ermäßigt 16 Euro gibt es in der Tourist-Information Kaiserslautern, Tel. 0631 / 365 2317.

Das Konzert wird live im Kulturprogramm SWR2 und im SWR-Videostream gesendet sowie für das Fernsehen aufgezeichnet (Sendung am Sonntag, 17. Juli, ab 8:25 Uhr im SWR Fernsehen).

Continue Reading

Aktuell

Joko Winterscheidt setzt im Sommer seinen Job aufs Spiel: ProSieben zeigt neue Folgen “Wer stiehlt mir die Show?” ab Dienstag, 2. August 2022

Published

on

By

ProSieben/Timmy Hargesheimer

Unterföhring (ots)

 

Wartet auf Joko Winterscheidt eine unfreiwillige Sommerpause hinterm Ratepult? Ab 2. August 2022 setzt der Moderator in sechs neuen Folgen jeden Dienstag wieder seinen Job als Showmaster aufs Spiel. In der mit dem Grimme-Preis 2022 ausgezeichneten Quizshow “Wer stiehlt mir die Show?” tritt Joko dieses Mal gegen Schauspielerin Nilam Farooq, Musiker Olli Schulz und Schauspieler Fahri Yardim in mehreren Quizrunden an. Zudem kämpft eine Zuschauerin oder ein Zuschauer als Wildcard-Kandidat:in um die Moderation von “Wer stiehlt mir die Show?”.

Nach jeder Gewinnstufe muss ein oder eine Kandidat:in die Show verlassen. Im Finale tritt Joko im direkten Duell gegen die zuletzt verbleibende Person an. Auf die Gewinnerin oder den Gewinner warten aber weder Geld- noch Sachpreise; wer es schafft, Joko im Finale zu schlagen, gewinnt die Moderation seiner Show auf ProSieben und darf die Sendung nach eigenen Vorstellungen gestalten. Joko wird dann zum Kandidaten seiner eigenen Sendung.

“Wer stiehlt mir die Show?” – ab 2. August 2022, sechs Folgen, immer dienstags, 20:15 Uhr auf ProSieben und auf Joyn

Continue Reading

Trending

Entertainment

Deutscher Dokumentarfilmpreis 2021 virtuell verliehen

Published

on

SWR/WDR/B-Reel Films

Stuttgart (ots) Hauptpreis für “Ich bin Greta” von Nathan Grossman / Online-Preisverleihung am 18. Juni, ab 19 Uhr

Auch in diesem Jahr hat nicht nur die unabhängige Jury des SWR Doku Festivals aufgrund der Ausnahmesituation durch Corona per Videokonferenz getagt – die Gewinner wurden 2021 ebenfalls wieder online gekürt. Heute Abend (18. Juni 2021) ab 19 Uhr überreichte Moderator Max Moor den Deutschen Dokumentarfilmpreis in fünf Kategorien virtuell an die Gewinner. Der mit 20.000 Euro dotierte, vom Südwestrundfunk (SWR) und der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (MFG) gestiftete Hauptpreis geht an den schwedischen Filmregisseur Nathan Grossman für “Ich bin Greta”.

Filme in weiteren Kategorien

Den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur erhält Alison Kuhn für “The Case you”. Für einen dokumentarischen Film aus dem Bereich Musik wurde Wiebke Pöpel für ihren Film “Helmut Lachenmann – My Way” der mit 5.000 Euro dotierte Musikpreis der Opus GmbH verliehen. Der Film “Was tun” von Michael Kranz wird mit dem Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms, dotiert mit 3.000 Euro, ausgezeichnet. Neugeschaffen wurde der Ehrenpreis für das Lebenswerk. Dieser geht an Georg Stefan Troller. Bereits am 16.6. wurde der Publikumspreis der Landesschau, gestiftet von Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (MFG) und Landesanstalt für Kommunikation (LFK) und mit 3.000 Euro dotiert, an Michael Kranz und seinen Film “Was tun” verliehen.

“Ich bin Greta” von Nathan Grossman

Der Hauptpreis in Höhe von 20.000 Euro, gestiftet vom SWR und der MFG, geht an Nathan Grossman für “Ich bin Greta”. Nathan Grossmann begleitete von Anbeginn die Umweltaktivistin Greta Thunberg aus unmittelbarer Nähe – ohne zu wissen, wie bekannt sie einmal werden würde. Der Film beginnt mit dem sichtbaren Schulstreik der damals 15-jährigen vor dem schwedischen Parlament. Anfangs von Politiker*innen belächelt, entstand um sie herum eine globale Jugendbewegung – Fridays for Future. Ein Jahr nach Gretas Streik vor dem schwedischen Parlament demonstrieren Millionen Menschen in über 100 Ländern. Exklusives privates Filmmaterial lässt die Zuschauenden Gretas Weg aus ihrer persönlichen Sicht erleben. Die Jury: “,Ich bin Greta’ ist ein Film, der auf vielerlei Weise zutiefst berührt. […] Obwohl Nathan Grossmans Film sich stark auf die Person Greta Thunberg fokussiert, und vielleicht gerade, weil er das in einer Konzentriertheit tut, die Gretas eigener Ausschließlichkeit entspricht, zeigt er auf, dass es um etwas sehr Großes geht – nämlich um nicht weniger als um die Zukunft der Menschheit.” “Ich bin Greta”: Schweden, Deutschland, USA, Großbritannien – 2020 (Erstausstrahlung) – 88 Minuten; Buch und Regie: Nathan Grossman; Kamera: Nathan Grossman; Montage: Charlotte Landdelius, Hanna Lejonqvist; Produktion: B-Reel Features Film; Koproduktion: HULU, WDR, SWR, RBB, British Broadcasting Corporation, Danmarks Radio, Sveriges Television; Filmförderung: The Swedish Film Institute (Jenny Gilbertsson), Bertha Foundation, Filmbasen (Ivana Lalovic)

Preis der Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur: “The Case you” von Alison Kuhn

5.000 Euro Preisgeld geht an Alison Kuhn für ihren Film “The Case you”. Die Regisseurin bringt in ihrem Film fünf Schauspielerinnen zusammen und lässt sie ihre Geschichte erzählen. Sie alle haben vor mehreren Jahren an demselben Casting teilgenommen und wurden Opfer systematischer Übergriffe sexueller und gewaltsamer Natur. Doch mit dem Casting war der Missbrauch noch nicht vorbei. Der Regisseur veröffentlichte die Casting-Aufnahmen in einem Film. Alison Kuhn erarbeitet gemeinsam mit den Betroffenen, was damals geschah. Sie alle teilen hierbei ihre Gedanken und Emotionen. Damit gibt Alison Kuhn den Schauspielkolleginnen eine Stimme und bringt den Vorfall an die Öffentlichkeit. Die Jury sagt über Regisseurin Alison Kuhn und ihren Film: “Sie überlässt ihren Protagonistinnen allein das Wort und die Bühne. ,The Case you’ hat damit nicht nur diesen Preis, sondern vor allem viel Aufmerksamkeit verdient. […] Dass dieser Film gemacht wurde, ist ein Akt der Emanzipation. Wie er gemacht wurde, ist mindestens genauso emanzipatorisch: Die Zuschauer dürfen selbst entscheiden, wie sie was finden und was sie wann fühlen. Weder Musik noch Schnitt manipulieren die Wirkung des Gezeigten. Das ist selten und wohltuend und in einem Film über besonders perfide Formen der Manipulation schlicht und einfach konsequent.”

“The Case you”: Deutschland – 2020 (Festival-Uraufführung) – 80 Minuten; Buch und Regie: Alison Kuhn; Kamera: Pia Lamster; Montage: Christian Zipfel; Ton: Larissa Kischk; Produktion: Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Musikpreis der Opus GmbH an “Helmut Lachenmann – My Way” von Wiebke Pöpel

Mit 5.000 Euro verbunden ist der Musikpreis der Opus GmbH, der dieses Jahr an Wiebke Pöpel für “Helmut Lachenmann – My Way” vergeben wird. Wer Helmut Lachenmanns Musik verstehen will, muss lernen, auf eine andere Art zu Hören. Dies lehrt der Film auf beinahe beiläufige und daher besonders gekonnte Art. Es geht dabei nicht um neue Klänge, sondern um ein immer wieder anders eingerichtetes Wahrnehmen. Der Film erzählt den Lebensweg des Komponisten und begleitet ihn bei Proben mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern, in Leonberg, auf den Spuren seiner Lehrzeit bei Luigi Nono, am Opernhaus Zürich sowie in seinem Refugium hoch über dem Lago Maggiore. Auszug aus der Jury-Begründung: “Lachenmann hat viel erlebt und Viele und Vieles bewegt. […] So viel Ausgesprochenes bleibt hängen und hat dabei das Potential, den Umgang mit der (eigenen) Kreativität zu verändern. […] Helmut Lachenmann öffnet Augen, Ohren, Herzen, indem er Musik ganz eigen, mutig und provozierend-verunsichernd gestaltet.”

“Helmut Lachenmann – My Way”: Deutschland, Italien, Schweiz – 2020 (Erstausstrahlung) – 90 Minuten, Buch und Regie: Wiebke Pöpel; Kamera: Michael Zimmer, Wiebke Pöpel; Montage: Wiebke Pöpel; Ton: Michael Zimmer, Raimund von Scheibner, Milian Mori; Produktion: DeBunt Film, Wiebke Pöpel; Koproduktion: SWR; Filmförderung: MFG Baden-Württemberg, Berliner Philharmoniker, Musik der Jahrhunderte, Breitkopf & Härtel

“Was tun” von Michael Kranz gewinnt den Förderpreis des Haus des Dokumentarfilms – Europäisches Medienforum e.V.’

Der mit 3.000 Euro dotierte Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms geht an Michael Kranz für seinen Film “Was tun”. Michael Kranz fährt in seinem Film nach Bangladesch, nachdem ihn ein früherer Dokumentarfilm von Michael Glawogger nicht mehr loslässt. In diesem Film fragt ein 15-jähriges Mädchen: “Warum müssen wir mit so viel Leid leben? Gibt es keinen anderen Weg für uns Frauen? Gibt es überhaupt einen Weg? Wer kann mir diese Fragen beantworten?” Bei der 15-jährigen handelte es sich um ein Mädchen aus Bangladesch, das zur Sexarbeit gezwungen wird. Michael Kranz macht sich sieben Jahre später auf die Suche nach der inzwischen jungen Frau – eine Reise, die ihn und den Zuschauer immer tiefer in die Welt der bangladeschischen Zwangsprostitution führt. Er begegnet hierbei Menschen, die trotz allem die Hoffnung auf eine gerechtere Welt nicht aufgegeben haben. Aus der Jurybegründung: “Filmisch ist der Dokumentarfilm ‘Was tun’ gut gemacht, spannend und bewegend. […]. Wenn es um Grausamkeit, Bedrohung des Lebens oder Verfolgung gegen Menschen geht, kann es kein Beobachten mehr geben, nie wieder. Das ist das Fazit dieses Films und das gilt für so viele Bereiche – damit sind wir alle furchtbar überfordert, aber so ist es!”

“Was tun”: Deutschland – 2020 (Festival-Uraufführung) – 73 Minuten; Regie und Erzählung: Michael Kranz; Kamera: Dirk Richard Heidinger, Michael Kranz; Montage: Stine Sonne Munch, Miriam Märk, Maria Wördemann; Ton: Peter Kautzsch, Verena Wagner; Produktion: Sparkling Pictures; Koproduktion: Hochschule für Fernsehen und Film, München

Neugeschaffener Preis: Ehrenpreis für das Lebenswerk geht an Georg Stefan Troller

Neu in diesem Jahr ist die Vergabe des Ehrenpreises für das Lebenswerk. Der Preis zeichnet große Persönlichkeiten des Dokumentarfilms und ihre herausragenden Werke aus. Der Ehrenpreis für das Lebenswerk 2021 geht an Georg Stefan Troller. Der heute 99-jährige schuf beinahe ein Jahrhundert lang großartige Werke für Print, TV und Radio und hat das deutsche Fernsehen bedeutend mitgeprägt. Bekannt wurde er durch seine Sendung “Pariser Journal”, in welcher er ganz Deutschland Geschichten aus und über Paris näherbrachte. Im Auftrag des WDR streifte er durch die Stadt der Liebe und zeigte, dass sie noch viel mehr ist als das. Er porträtierte die unterschiedlichsten Personen und brachte französisches Flair in die deutschen Wohnzimmer. Für das ZDF drehte er ab 1972 bis 1993 ganze 70 Personenbeschreibungen. Er porträtierte die verschiedensten Menschen – darunter Prominente wie Muhammad Ali, aber auch Unbekannte mit tiefgründigen Geschichten. Viele weitere Dokumentar-, Essay- und Spielfilme entstanden außerhalb der Reihe. Durch seine subjektive Befragungsweise hob er sich von anderen Journalisten und Dokumentarfilmern ab. Anfangs wurde er dafür kritisiert, denn Dokumentationen sollten stets das Gebot der Neutralität erfüllen. Doch er setzte sich mit seiner beharrlichen und tiefsinnigen Art der Interviewführung durch und trug deutlich zur Stilbildung bei. Für viele Journalist*innen und Dokumentarfilmer*innen wurde seine Erzählweise zum Vorbild. Dadurch hat er das deutsche Fernsehen und die Dokumentarfilmbranche bedeutend geprägt.

Neugeschaffener Preis: Publikumspreis der Landesschau gestiftet von MFG und LFK

Eine Zuschauer*innen-Jury der SWR Landesschau aus 12 Personen entschied in diesem Jahr zum ersten Mal über den mit 3.000 Euro dotierten Publikumspreis, gestiftet von der Landesanstalt für Kommunikation und der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. Der Preis für das Jahr 2021 wurde bereits vorgestern, am 16.6., im Rahmen der Landesschau verliehen und ging ebenfalls an den Film “Was tun” von Michael Kranz. Helen Naaber,24-jährigesJurymitglied aus Freiburg, über das Votum: “Die Botschaft des Films finde ich einfach klasse – Es spiegelt meine Generation super wider, denn wir haben alle das Gefühl, wir müssen was tun. Wir wollen mit anpacken für eine gerechtere Welt.”

Preisverleihung im Rahmen des SWR Doku Festival #digital

Zusammen mit der MFG vergibt der SWR seit 2009 den Deutschen Dokumentarfilmpreis (zuvor Baden-Württembergischer Dokumentarfilmpreis), seit 2017 im Rahmen des jährlich stattfinden SWR Doku Festivals. Alle Gewinnerfilme wurden am heutigen Freitag, 18. Juni, ab 19 Uhr im Rahmen des SWR Doku Festival #digital auf www.swr.de/dokufestivalbekanntgegeben. Moderator Max Moor überreichte die Preise symbolisch an die Preisträger*innen. Die ausgezeichneten Filme sind noch bis Samstag, 19. Juni auf der Festival-Website als Streaming-Angebot frei zugänglich. Weiterhin gibt es Interviews mit den nominierten Filmemacher*innen und Juror*innen, Filmbesprechungen, Informationen zu den Filmen und zum Deutschen Dokumentarfilmpreis sowie Grußworte wichtiger Persönlichkeiten.

Hauptjury

Anna Dushime (Journalistin und Autorin, Redaktionsleiterin bei Steinberger Silberstein GmbH); Birgit Guðjónsdóttir (Director of Photography / Kinematographin und Dozentin); Christine Prayon (Schauspielerin und Kabarettistin); Oliver Mahn (Geschäftsführer Filmbüro Baden-Württemberg, Festivalleiter Indisches Filmfest Stuttgart); Philipp Jedicke (Filmregisseur, Journalist, Gewinner des Förderpreises beim Deutschen Dokumentarfilmpreis 2018 für “Shut up and play the piano”)

Jury / Musik-Dokumentarfilm

Fola Dada (Sängerin, Komponistin, Gesangslehrerin und Hochschuldozentin), Lutz Gregor (Dokumentarfilmer und 2018 Preisträger / Musik im Rahmen des Deutschen Dokumentarfilmpreis für “Mali Blues”), Rainer Homburg (Leiter der Hymnus-Chorknaben, Organist, Dirigent und Komponist)

Nach Abschluss der obligatorischen Schule absolvierte Marti eine dreijährige Ausbildung zum Koch in der Schweiz. Militärdienst als Presse und Informationsoffizier, anschliessend fotografierte er international für Modezeitschriften. Seit 2020 als Chefredakteur für dasKomma tätig.

Aktuell

Excellence Gourmetfestival ’22 zwischen Basel und Strassburg

Published

on

By

Bildrechte: Excellence Fotograf: Frank Schwarzbach

Weinfelden (ots)

 

Das gute Essen, die hohe Kunst am Herd – das gehört zu den Dingen, auf die man bei der Badener Familienreederei Excellence besonders stolz ist. Die Krönung zum Saisonende: das Excellence Gourmetfestival. Jetzt wurde die Liste der Gastköche bekanntgegeben. Im 10. Jahr des Gipfeltreffens zwischen Basel und Strassburg heuern 35 hochkarätige Köchinnen und Köche an Bord an. Sie bringen es auf insgesamt 560 Gault-Millau-Punkte und 51 Michelin-Sterne. Neben den Stars am Herd treten im Jubiläumsjahr auch Musikstars der Extraklasse auf: Pepe Lienhard und Nubya.

Das gibt’s auf keinem Schiff? Doch. Das Setting des Excellence Gourmetfestivals auf zwei eleganten Flusslinern ist weltweit einmalig. 2013 startete das Festival mit acht Gastköchen. Stephan Frei, Geschäftsführer und Initiator des Events ist selbst erstaunt, wie sich das Festival in den letzten zehn Jahren entwickelt hat. “Nie hätte ich gedacht, dass wir so viel Zuspruch für unsere Fine-Dining-Trips erhalten.” Grund für den Erfolg? Das sei natürlich in erster Linie die ausserordentliche Kochkunst der Gastköche. “Aber unsere Gäste mögen es auch, mit den Köchinnen und Köchen auf Tuchfühlung zu gehen, etwas über ihre Kochphilosophie, die Idee hinter ihren Gerichten zu erfahren und sie auch als Mensch kennenzulernen.” Und dass nach dem Gala-Menü mit Weinbegleitung das behagliche Bett nur wenige Schritte entfernt sei, habe natürlich auch seinen Reiz, so Frei.

Gipfeltreffen der Kochgilde. Es ist die erste Riege der Kochzunft, die Abend für Abend das Publikum begeistert. Klassiker und Avantgardistinnen, gestandene Grandchefs und kreative Talente. Sie zeigen die grosse Vielfalt der Hochküche. Und es ist unübersehbar: Was in den kulinarischen Ideenschmieden geschieht, ist spannend wie nie zuvor. Mehr denn je wird mit verblüffender Kreativität und Mut gekocht. Zu den grossen Namen der 3-Sterne- und 19-Punkte-Chefs gehören Peter Knogl, Tanja Grandits, Heiko Nieder, der Berliner Tim Raue. Ausserdem gastiert der amtierende Gault-Millau-Koch des Jahres Mitja Birlo und der Aufsteiger des Jahres Jeroen Achtien. Aus Slowenien reist die grandiose Autodidaktin Ana Ros an, deren Lokal im Ranking der “Best Restaurants of the World” Platz 21 belegt. Aus den Niederlanden kommt Jan Boerma, der sein berühmtes 3-Sterne-Restaurant “De Leest” schloss und nun am Festival mit Stefan Heilemann zum Four- Hands-Dinner antritt. Dominik Hartmann serviert grandiose vegetarische Küche auf 2-Sterne-Niveau.

Special Acts zum 10-Jährigen. An den Gala-Nights zum Jubiläum treten neben den Meisterköchen Stars der Musikszene auf. Rico Zandonella mit dem legendären Pepe Lienhard & Band und an der Festival-Dernière Dieter Koschina (2-Sterne, Vila Joya, Albufeira) mit der fantastischen Basler Sängerin Nubya.

Sieben Conférenciers, darunter Sven Epiney, Rainer Maria Salzgeber, Nicole Berchtold oder Dani Fohrler führen durch die Gourmet-Galas, berichten zu jedem Gang Interessantes aus der Küche und befragen die Sommeliers – bis zum grossen Finale, wenn die Chefs mit ihrer Crew unter grossem Applaus vor die Gäste treten. Die Gourmet-Nacht endet mit Jazz-, Soul-, Rock und Dance-Sounds bei einem letzten Drink in der Lounge. Wer in Basel an Bord geht, erwacht in Strassburg, oder umgekehrt.

Volle CO2-Kompensation und Frischluft an Bord. Eine 100%-Klimakompensation auf Basis der CO2- Bilanzberechnung der Stiftung Myclimate ist Teil des Reisearrangements und der Nachhaltigkeitsstrategie von Excellence. Die innovative Ionisierungstechnologie von Excellence befreit die Atemluft an Bord und im Bus von virustragenden Aerosolen und schädlichen Partikeln.

Das Excellence Gourmetfestival ’22. Grosse Kochkunst, grosse Weine, prominente Moderator/innen, gute Live-Sounds und Begegnungen mit Freunden der guten Küche. Die exquisiten 2-tägigen Fine Dining-Trips zwischen Basel und Strassburg finden vom 14.10. – 27.11.22 auf den eleganten Flusslinern Excellence Countess und Excellence Princess statt.

Continue Reading

Entertainment

Festkonzert zum 100. Geburtstag von Emmerich Smola 8. Juli 2022, 20 Uhr, SWR Studio Kaiserslautern

Published

on

By

Mainz/Kaiserslautern (ots)

 

Langjähriger Leiter des SWR Rundfunkorchesters Kaiserslautern wird am 8. Juli 2022, 20 Uhr, im SWR Studio geehrt / Live in SWR2 und im Stream / Karten bei der Tourist-Information Kaiserslautern

Mit einem Programm ganz in der Handschrift des Jubilars Emmerich Smola ehren der Südwestrundfunk und die Deutsche Radio Philharmonie den außergewöhnlichen Künstler am Freitag, 8. Juli 2022, um 20 Uhr im SWR Studio Kaiserslautern. An diesem Tag wäre der Gründer und langjährige Leiter des SWR Rundfunkorchesters Kaiserslautern, der Musiker, Arrangeur und weit über die Grenzen des Sendegebietes geschätzte Radio-Pionier Emmerich Smola, 100 Jahre alt geworden.

Prägende musikalische Persönlichkeit weit über die Pfalz hinaus

Ausgebildet am Konservatorium in Prag begann Smola 1946 als Kontrabassist beim neugegründeten Funkorchester Kaiserslautern und wurde kurze Zeit später dessen Chefdirigent. Nach der Fusion dieses Klangkörpers mit dem “Unterhaltungsorchester Koblenz” 1951 war er bis 1987 Chefdirigent des “Rundfunkorchesters Kaiserslautern” des Südwestrundfunks, Abteilungsleiter für Musik und Leiter des SWR Studios Kaiserslautern. In den Archiven des Senders finden sich über 18.000 von und mit ihm eingespielte Titel von großer musikalischer Bandbreite. Emmerich Smola ist Namensgeber für eine Musikschule sowie eine Musikhalle in Kaiserslautern. Auch ein Platz und ein Nachwuchspreis sind nach ihm benannt.

DRP Saarbrücken Kaiserslautern mit den Solisten Annelie Sophie Müller und André Baleiro

Die Bühne des Emmerich-Smola-Konzertsaals im SWR Studio Kaiserslautern teilen sich die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und der 29-jährige designierte Generalmusikdirektor des Theaters Erfurt, Alexander Prior, mit der Mezzosopranistin Annelie Sophie Müller und dem Bariton André Baleiro, Preisträger des Emmerich Smola-Wettbewerbs “SWR Junge Opernstars” 2019.

Berauschendes Programm aus Oper und Operette feiert Emmerich Smola

Mit einem Programm aus Opern- und Operettenklassikern, Slawischen Tänzen von Antonín Dvorák und der Bravour-Arie “Granada”, dem Duett “La ci darem la mano” aus Don Giovanni und der “Carmen”-Ouvertüre wird Emmerich Smola mit seiner lebenslangen Leidenschaft für gute Musik, junge Talente und seiner Liebe zum Publikum gefeiert.

Karten von 24 Euro, ermäßigt 16 Euro gibt es in der Tourist-Information Kaiserslautern, Tel. 0631 / 365 2317.

Das Konzert wird live im Kulturprogramm SWR2 und im SWR-Videostream gesendet sowie für das Fernsehen aufgezeichnet (Sendung am Sonntag, 17. Juli, ab 8:25 Uhr im SWR Fernsehen).

Continue Reading

Aktuell

Joko Winterscheidt setzt im Sommer seinen Job aufs Spiel: ProSieben zeigt neue Folgen “Wer stiehlt mir die Show?” ab Dienstag, 2. August 2022

Published

on

By

ProSieben/Timmy Hargesheimer

Unterföhring (ots)

 

Wartet auf Joko Winterscheidt eine unfreiwillige Sommerpause hinterm Ratepult? Ab 2. August 2022 setzt der Moderator in sechs neuen Folgen jeden Dienstag wieder seinen Job als Showmaster aufs Spiel. In der mit dem Grimme-Preis 2022 ausgezeichneten Quizshow “Wer stiehlt mir die Show?” tritt Joko dieses Mal gegen Schauspielerin Nilam Farooq, Musiker Olli Schulz und Schauspieler Fahri Yardim in mehreren Quizrunden an. Zudem kämpft eine Zuschauerin oder ein Zuschauer als Wildcard-Kandidat:in um die Moderation von “Wer stiehlt mir die Show?”.

Nach jeder Gewinnstufe muss ein oder eine Kandidat:in die Show verlassen. Im Finale tritt Joko im direkten Duell gegen die zuletzt verbleibende Person an. Auf die Gewinnerin oder den Gewinner warten aber weder Geld- noch Sachpreise; wer es schafft, Joko im Finale zu schlagen, gewinnt die Moderation seiner Show auf ProSieben und darf die Sendung nach eigenen Vorstellungen gestalten. Joko wird dann zum Kandidaten seiner eigenen Sendung.

“Wer stiehlt mir die Show?” – ab 2. August 2022, sechs Folgen, immer dienstags, 20:15 Uhr auf ProSieben und auf Joyn

Continue Reading

Trending

Loading...

DasKomma

FREE
VIEW