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+++ BLOG FuturEU – fortlaufende Blogbeiträge zur Zukunftskonferenz Europas – Mai-Update +++

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Conference on the Future of Europe Fotograf: Philipp von Ditfurth

Hamburg (ots)

 

KW 20: Transnationaler Austausch und das europäische Kulturerbe

Mitte Mai, zum Ende der “Konferenz zur Zukunft Europas”, haben insgesamt mehr als 53.000 Menschen an der Konferenz teilgenommen, mehr als 721.000 Personen besuchten die über 6660 einzelnen Events. Über den Zeitraum wurden mehr als 18.800 Ideen über die Plattform zur Diskussion gestellt. 22.000 Kommentare flossen in den transnationalen Austausch mit ein. Seit dem 9. Mai 2022 ist die Möglichkeit für eigene Beiträge auf der Plattform geschlossen.

Mitte Mai gibt es bei der “Konferenz zur Zukunft Europas” weitere Veranstaltungen unter anderem zum Weltkulturerbe. Vom 16. bis zum 18. Mai finden gleichzeitig die 8. Ausgabe der Messe für Kunst und Restaurierung in Florenz sowie die 3. Ausgabe der internationalen Konferenz Florence Heri-Tech statt. Die Veranstaltungen sind in Präsenz geplant, aber ein Teil des Programms wird auch online übertragen.

Bei der Messe für Kunst und Restaurierung geht es um Strategien für den Erhalt historischer Bauten, die Ausbildung künftiger Fachkräfte sowie um die Entwicklung und den Einsatz neuer Technologien im Kultur- und Umwelttourismus. Wer sich einen ersten Überblick über die Messe verschaffen möchte, kann dieses Video ansehen. Das detaillierte Programm ist hier zu finden. Wer an der Messe teilnehmen möchte, muss sich zuerst anmelden.

Die Heri-Tech-Konferenz richtet sich an Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt, die im Bereich des Weltkulturerbes tätig sind. Im Fokus der diesjährigen Messe stehen innovative Techniken und Technologien. Es gibt Panels zu verschiedenen Themenbereichen wie Materialwissenschaft und Technik bis hin zu Architektur oder Umwelt. Auf der Webseite der Konferenz kann man das detaillierte Programm herunterladen. Hier geht es zur Registrierung.

KW 19: Europa im Krisenmodus – Austausch über Fragen der Sicherheit und den Einfluss der Digitalisierung

Obwohl das Jahr der “Konferenz zur Zukunft Europas” offiziell zu Ende ist, werden die Veranstaltungen in ihrem Rahmen weiterhin fortgesetzt. In dieser Woche geht es um die Schwerpunkte Werte und Rechte, Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit sowie um das Thema Digitaler Wandel.

Am 12. Mai organisiert die polnische Ausgabe von EURACTIV eine Veranstaltung zum Thema “Europa der Krisen aus der Sicht der Linken”. Europa befindet sich im Krisenmodus. Wie sieht es mit den Fragen der Sicherheit, Demokratie und Werte in der Europäischen Union aus? Welchen Einfluss haben der Angriffskrieg und die zunehmende Desinformation auf die europäische Gesellschaft? Wie begegnet man dem Populismus am besten? Leszek Miller, Mitglied des Europäischen Parlaments in der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten und ehemaliger Vorsitzende des polnischen Ministerrats, wird das Webinar moderieren. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und wird als Facebook-Live übertragen. EURACTIV ist ein mehrsprachiges digitales Nachrichtenportal, der sich auf Themen mit Bezug zur Europäischen Union spezialisiert. Der Fokus liegt auf Debatten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Portal ist in 12 Sprachen verfügbar.

Für den 13. Mai lädt die tschechische Ausgabe von EURACTIV zu einer Diskussion ein. Die zunehmende Digitalisierung stellt Gesellschaft und Arbeitswelt vor neue Herausforderungen: Welche Chancen hält das digitale Zeitalter bereit? Wie wirkt sich die Digitalisierung auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger aus? Welche Möglichkeiten haben diejenigen, die durch die Digitalisierung ihre Arbeitsstelle verloren haben? Zu Gast bei der Diskussion sind Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Digitalisierung. Die Diskussion beginnt um 10 Uhr. Interessierte können sie auf Facebook-Live verfolgen.

KW 19: “Europäische Integration ist überlebenswichtig”

9. Mai 2022, Europatag, 77 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges, kommen junge Europäerinnen und Europäer tanzend die Tribüne des Parlamentes in Straßburg herunter. “Danse l’Europe” – “tanze Europa” so lautet das Motto der Performance zur Eröffnungszeremonie. Die “Konferenz zur Zukunft Europas” feiert ihren Abschluss (zum Programm siehe das vorangegangene Blog-Update zu KW 19). Ein Jahr lang haben Bürgerinnen und Bürger über die neun Konferenzthemen und die Frage diskutiert, in welchem Europa sie künftig gerne leben wollen. Nach einem Jahr stellen sie die Ergebnisse der Konferenz öffentlich vor. Die EU-Organe werden nun darüber entscheiden, wie die finalen 49 Vorschläge in konkrete Politik umgesetzt werden. Das Konferenzplenum hatte die Vorschläge für Reformen, die mehr als 300 einzelne Maßnahmen umfassen, in der Abschlusssitzung Ende April angenommen.

Partizipative trifft repräsentative Demokratie

“Viele lieben Europa”, sagt Guy Verhofstadt in seiner Funktion als Ko-Vorsitzender der Konferenz im Namen der Parlamentsdelegation. “Was habe ich noch gelernt bei der Konferenz? – Die Menschen haben keine Angst vor Veränderung” – und diese Veränderungen müssten jetzt passieren, fügt er hinzu. Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine sei ein Angriff auf die europäischen Werte. Die Welt morgen werde ein anderer Ort sein. Daher sei “europäische Integration überlebenswichtig”, betont Verhofstadt in seiner Rede in Straßburg, wo nun zum Finale der “Konferenz zur Zukunft Europas” die partizipative auf die repräsentative Demokratie trifft.

Politische Teilhabe am Prozess ist zentrales Merkmal der Konferenz. Beim Finale am 9. Mai haben fünf Bürgerinnen und Bürger von den Kanarischen Inseln, aus Schweden, Polen, Frankreich und Italien stellvertretend für die Teilnehmenden präsentiert, worauf es ihnen bei den erarbeiteten Ergebnissen der Konferenz ankommt. Ihr Fazit: Durch den europaweiten Austausch und die Debatten bei den Bürgerforen und den Arbeitsgruppen seien sie inhaltlich gewachsen.

Und: Es sei nicht immer möglich gewesen, klare Antworten für die komplexen Fragen der EU-Politik zu finden. Die Bürgerinnen und Bürger seien aber insgesamt zuversichtlich, dass ihre Stimme gehört werde und die Vorschläge auch umgesetzt würden. Sie plädierten für ein starkes und geschlossenes Europa. Die EU müsse sich für gleiche Bedingungen und Möglichkeiten für alle einsetzen, niemand in der EU solle diskriminiert werden.

KW 19: Die Zukunftskonferenz feiert ihren Abschluss mit Von der Leyen, Macron und Metsola

Europa, tanze! – Am 9. Mai findet die Abschlussveranstaltung der “Konferenz zur Zukunft Europas” in Straßburg statt. Seit genau einem Jahr nehmen die Bürgerinnen und Bürger in Europa an vielen Veranstaltungen und Diskussionen teil, um die Gedanken zur Gestaltung der europäischen Zukunft auszutauschen und gemeinsam Ideen zu sammeln. Auf der Grundlage der eingereichten Ideen wurden 49 finale Vorschläge zu neun Konferenzthemen ausgearbeitet: Klimawandel und Umwelt; Gesundheit; eine stärkere Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit und Beschäftigung; die EU in der Welt; Werte und Rechte, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit; Digitaler Wandel; Demokratie in Europa; Migration sowie Bildung, Kultur, Jugend und Sport.

Diese Vorschläge sollen in konkrete Politik der EU münden. Am 9. Mai werden die finalen Ergebnisse in Form eines Abschlussberichtes der Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola, der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron übergeben. Die Veranstaltung wird um 12 Uhr offiziell mit einer Tanzperformance “Tanze, Europa!” eröffnet, was symbolhaft für die französische Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union steht. Danach werden die Bürgerinnen und Bürger wichtige Kernbotschaften der verfassten Vorschläge präsentieren. Roberta Metsola, Ursula von der Leyen und Emmanuel Macron werden ihrerseits Grußworte halten. Die Veranstaltung wird musikalisch vom Démos Youth Orchestra begleitet. Ein detailliertes Programm befindet sich hier. Die Veranstaltung wird außerdem live in digitaler Form übertragen.

KW 19: Endspurt bei der Zukunftskonferenz

Genau vor einem Jahr – am 9. Mai 2021 – wurde die “Konferenz zur Zukunft Europas” ins Leben gerufen. Der Starttermin referenziert auf ein Schlüsselereignis der europäischen Geschichte: An diesem Tag stellte Robert Schuman im Jahr 1950 seinen “Schumann-Plan” vor. Er gilt als Grundlage für den Vorläufer der späteren EU. Die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union führen im Rahmen der Konferenz seit einem Jahr Diskussionsreihen, in denen sie sich zur Gestaltung der europäischen Zukunft in neun Themenbereichen austauschen. Die Debatten finden sowohl in Präsenz als auch digital statt – die zahlreichen Veranstaltungen wurden auf der mehrsprachigen Online-Plattform der Konferenz beworben und reflektiert. Bis Anfang Mai haben sich rund 53.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Online-Plattform registriert. Zudem wurden fast 6.600 Veranstaltungen beworben sowie mehr als 22.000 Kommentare und 18.000 Ideen formuliert.

Während der letzten Plenarsitzung am 29. und 30. April in Straßburg wurden insgesamt 325 detaillierte Vorschläge des Plenums angenommen. Sie werden am 9. Mai in Form eines Abschlussberichtes dem Europäischen Parlament, dem Rat und der Kommission vorgelegt. Unter anderem soll die EU durch Wegfall des Einstimmigkeitsprinzips in einigen Bereichen schneller handeln können. Weitere Ideen: Mindeststandards für die Qualität von Nahrungsmitteln vereinbaren und das Wahlalter bei EU-Wahlen von 18 auf 16 Jahren senken. Im nächsten Schritt prüfen die jeweils zuständigen EU-Organe, wie sich die Vorschläge der Konferenzteilnehmenden nun politisch umgesetzt werden.

Am 9. Mai 2022 – dem Europatag – und ein Jahr nach Beginn der Zukunftskonferenz endet damit auch die Möglichkeit, eigene Beiträge auf der Plattform zu verfassen. Hier kann man die Berichte lesen, die die Entwicklung der Diskussionen auf der Plattform dokumentieren und als Grundlage für die Europäische Bürgerforen und die Plenarsitzung galten.

Obwohl das Jahr der Zukunftskonferenz offiziell zu Ende geht, gibt es auch weiterhin Veranstaltungen, die im Rahmen der Konferenz organisiert werden und zum Ideenaustausch einladen. Am 11. Mai geht es um die Zeitenwende in der europäischen Integration. Die Zukunft-Fabrik.2050 organisiert ein Online-Gespräch mit Dr. Wolfgang Schäuble, dem ehemaligen Präsidenten des Deutschen Bundestags. Auf der Agenda stehen diese Fragen: Wie soll die europäische Integration in der Zukunft aussehen? Wie wird das künftige Verhältnis der einzelnen Mitgliedsstaaten der EU zueinander sein? Welche langfristigen Folgen wird der Angriffskrieg in der Ukraine für die europäische Zukunft haben? Die Zoom-Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr. Interessierte können sich hier registrieren.

KW 18: Was denken Jugendliche über Europa und welche Rolle soll die EU auf der Weltbühne spielen?

Die “Konferenz zur Zukunft Europas” feiert bald ihr einjähriges Bestehen. Damit ist es nun an der Zeit, die vielen Ideen in konkrete EU-Politik umzusetzen. Bei der letzten Plenarsitzung der Konferenz am 29. und 30. April in Straßburg wurden die Vorschläge für die Gestaltung der europäischen Zukunft dem Exekutivausschuss vorgelegt. Zu jedem der neun Konferenzthemen wurden mehrere Vorschläge mit konkreten Zielen gesammelt und Ansätze für die politische Umsetzung entwickelt. Auf der Plattform der Konferenz kann man den Entwurf der Vorschläge herunterladen. Während der Abschlussveranstaltung am 9. Mai wird der Exekutivausschuss den Abschlussbericht der Zukunftskonferenz offiziell präsentieren.

Weiterhin gibt es diverse Events im Rahmen der Zukunftskonferenz: Am 6. Mai veranstaltet die portugiesische Tageszeitung Público eine Debatte über ein “Europa, das wir wollen”. Wichtige Aspekte sind Diplomatie, Autonomie und Erweiterung der EU: Wie positioniert sich Europa zwischen den zentralen Wirtschaftsblöcken der Welt? Welche Rolle spielt Europa im globalen Kontext? Am Gespräch nehmen Europaabgeordnete, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter teil. Die Veranstaltung findet an der Fakultät für Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften der Universität Beira Interior in Portugal statt. Sie wird auch ab 15 Uhr (MEZ) live auf Facebook übertragen.

Vom 30. April bis zum 9. Mai findet in Hamburg die Europawoche statt. Die diesjährige Edition steht unter dem Motto “Europäisches Jahr der Jugend”. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen aus den Bereichen Politik, Kultur, Geschichte und Wirtschaft. Die meisten finden in Präsenz statt. Einige sind aber auch digital geplant: Am 4. Mai veranstaltet das Europa JUGEND Büro einen Infotag für Jugendliche zu Aufenthalten in Europa und weltweit. Von 14 bis 18 Uhr geben Mobilitätsberaterinnen und -berater Tipps für die Planung eines Aufenthalts und informieren über passende Förderprogramme. Der Link wird vor Veranstaltungsbeginn hier veröffentlicht.

KW 18: Waffenexporte, Präsidentschaftswahl in Frankreich und Klimakrise – was folgt daraus für die Politik der EU?

Die “Konferenz zur Zukunft Europas” startet im Mai mit einer Veranstaltung zum Konferenzschwerpunkt Werte, Rechte, Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit. Die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung lädt für den 2. Mai zu einem digitalen Streitgespräch “(Keine) Waffen in Krisengebiete?” ein. Die Bundesregierung unterstützt Ukraine nach dem Angriff Russlands mit Waffen und militärischer Ausrüstung. Was spricht für diese Herangehensweise, was dagegen? Welche anderen Mittel sind geeignet, um den militärischen Konflikt zu beenden? An der Diskussion nehmen Marieluise Beck (Zentrum Liberale Moderne) und Dr. Simone Wisotzki (Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) teil. Die Veranstaltung findet online via Zoom statt und beginnt um 17 Uhr.

Am 3. Mai veranstaltet die Trans European Policy Studies Association (TEPSA), ein europäisches Netzwerk von Forschungsinstituten und Think Tanks, eine digitale Diskussion zu den Auswirkungen der Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Emmanuel Macron hat die Wahl gewonnen, doch die Unterstützung für Marine Le Pen hat insgesamt um 10 Prozent zugenommen. Außerdem fielen die Präsidentschaftswahlen in Frankreich gleichzeitig mit der französischen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union zusammen. Welche Konsequenzen zieht die EU aus diesen Wahlergebnisse? Wird sich die Rolle Frankreichs in Europa ändern? Eingeladen sind fünf Expertinnen und Experten aus der EU, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und den Medien, die eine offene Diskussion mit Interessierten führen werden. Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr auf Zoom, die Teilnahme ist nach vorheriger Registrierung möglich.

Am 5. Mai findet eine Veranstaltung der italienischen Partei Europa Verde-Verdi statt: “Ökologische Herausforderungen und demokratische Prozesse”. Viele Bürgerinnen und Bürger haben im Rahmen der Zukunftskonferenz ihre Empfehlungen für die Gestaltung der europäischen Zukunft vorgestellt und Lösungen zur Bewältigung der Klima- und Biodiversitätskrise gefordert. Welche konkreten Ideen für die EU-Politik sind daraus entstanden? Inwieweit können die europäischen Institutionen diese Vorschläge in die Praxis umsetzen? An der Debatte nehmen Gäste aus Politik und Gesellschaft teil. Die Veranstaltung findet von 18 Uhr bis 19:30 Uhr statt und wird als Facebook-Live übertragen.

Was war in den vergangenen Wochen bei der “Konferenz zur Zukunft Europas” los? Hier geht es zu den FuturEU-Blog-Beiträgen aus April und März und Februar und Januar und Dezember und November. #TheFuturIsYours

In welchem Europa wollen wir künftig leben? – Mit der Konferenz zur Zukunft Europas bieten das Europäische Parlament, der Rat und die Europäische Kommission Ihnen die Gelegenheit der Partizipation, um gemeinsam die Herausforderungen und Prioritäten Europas zu diskutieren. Rund um die Konferenz veröffentlicht das FuturEU-Team aktuelle News, fundierte Erklärstücke in multimedialen Formaten für Ihre Berichterstattung. Dieses Hintergrundwissen bereitet die teilnehmenden Europäerinnen und Europäer gut auf die Konferenz vor, um die Zukunft Europas mitzugestalten. #TheFutureIsYours

Das Projekt wurde von der Europäischen Union im Rahmen eines Förderprogramms für Kommunikation des Europäischen Parlaments kofinanziert. Das Europäische Parlament war nicht an der Vorbereitung beteiligt, übernimmt keinerlei Verantwortung für die im Rahmen des Projekts veröffentlichten Informationen oder zum Ausdruck gebrachten Ansichten und ist nicht daran gebunden; für das Projekt haften ausschließlich die Autoren, die interviewten Personen sowie die an der Veröffentlichung des Programms beteiligten Verleger und Sendeanstalten gemäß geltendem Recht. Auch kann das Europäische Parlament nicht für direkte oder indirekte Schäden haftbar gemacht werden, die möglicherweise durch die Durchführung des Projekts entstehen.

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Moderner Fünfkampf: Zehn Nationen an der offenen Schweizermeisterschaft in Bern am Start

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In der Mehrzweckhalle sowie auf der Fahnenwiese der Schweizer Armee an der Papiermühlestrasse finden die Disziplinen Fechten und Laser-Run (Kombination von Schiessen und Laufen) statt. Der Anlass ist öffentlich und Zuschauer sind herzlich willkommen.

 

Moderner Fünfkampf: Zehn Nationen an der offenen Schweizermeisterschaft in Bern am Start

Reiten, Fechten, Schwimmen und Laufen in Kombination mit Schiessen – fünf Disziplinen an einem Tag! Dieser Herausforderung stellen sich rund 60 Athletinnen und Athleten aus zehn Nationen an der offenen Schweizermeisterschaft im Modernen Fünfkampf vom 1. bis 3. Juli in Bern. Auch der Nachwuchs ist am Start und bestreitet je nach Alter den Wettkampf als Vier- oder Dreikampf an einem Tag.

«Alles ist angerichtet und wir freuen uns, dass unsere Elite, der Nachwuchs wie auch Athletinnen und Athleten aus zehn verschiedenen Nationen am 32. Turnier von Bern im Modernen Fünf-, Vier- und Dreikampf bei der offenen Schweizermeisterschaft teilnehmen», sagt der neue OK-Präsident Bernhard Kocher. Die Vorbereitungen für das Turnier laufen auf Hochtouren und ist mit den fünf Disziplinen organisatorisch anspruchsvoll. Für die Wettkämpfe vom 1. bis 3. Juli 2022 haben sich rund 60 Athletinnen und Athleten aus zehn verschiedenen Nationen angemeldet – auch die beiden Titelverteidiger Anna Jurt und Alexandre Dällenbach nehmen teil.

Attraktive Wettkämpfe für Zuschauer

Am Freitag und Samstag findet das Reiten auf dem Gelände des Nationalen Pferdesportzentrums in Bern statt. Und am Sonntag startet der Wettkampftag mit der Disziplin Schwimmen um 8.30 Uhr im Hallenbad Wyler. Ab 10.30 Uhr können Interessierte den Wettkämpfen im Fechten zuschauen, die in der Mehrzweckhalle an der Papiermühlestrasse in Bern stattfinden. Ab 15 bis 18 Uhr steht auf der Wiese davor die spannende Disziplin Laser-Run, eine Kombination mit Schiessen (Laserpistolen) und Laufen auf dem Programm. Besonders dieses Wettkampfformat bietet für die Zuschauer viel Spektakel, weil die Athletinnen und Athleten je nach Punkten mit Vorsprung starten und von der Konkurrenz verfolgt werden. Neben der Laufstärke ist bei dieser Disziplin zum Abschluss des intensiven Wettkampftages auch die Treffsicherheit gefordert. Im Anschluss an den Laser-Run finden die Siegerehrungen statt. Der Anlass ist öffentlich und Zuschauer sind herzlich willkommen.

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Excellence Gourmetfestival ’22 zwischen Basel und Strassburg

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Bildrechte: Excellence Fotograf: Frank Schwarzbach

Weinfelden (ots)

 

Das gute Essen, die hohe Kunst am Herd – das gehört zu den Dingen, auf die man bei der Badener Familienreederei Excellence besonders stolz ist. Die Krönung zum Saisonende: das Excellence Gourmetfestival. Jetzt wurde die Liste der Gastköche bekanntgegeben. Im 10. Jahr des Gipfeltreffens zwischen Basel und Strassburg heuern 35 hochkarätige Köchinnen und Köche an Bord an. Sie bringen es auf insgesamt 560 Gault-Millau-Punkte und 51 Michelin-Sterne. Neben den Stars am Herd treten im Jubiläumsjahr auch Musikstars der Extraklasse auf: Pepe Lienhard und Nubya.

Das gibt’s auf keinem Schiff? Doch. Das Setting des Excellence Gourmetfestivals auf zwei eleganten Flusslinern ist weltweit einmalig. 2013 startete das Festival mit acht Gastköchen. Stephan Frei, Geschäftsführer und Initiator des Events ist selbst erstaunt, wie sich das Festival in den letzten zehn Jahren entwickelt hat. “Nie hätte ich gedacht, dass wir so viel Zuspruch für unsere Fine-Dining-Trips erhalten.” Grund für den Erfolg? Das sei natürlich in erster Linie die ausserordentliche Kochkunst der Gastköche. “Aber unsere Gäste mögen es auch, mit den Köchinnen und Köchen auf Tuchfühlung zu gehen, etwas über ihre Kochphilosophie, die Idee hinter ihren Gerichten zu erfahren und sie auch als Mensch kennenzulernen.” Und dass nach dem Gala-Menü mit Weinbegleitung das behagliche Bett nur wenige Schritte entfernt sei, habe natürlich auch seinen Reiz, so Frei.

Gipfeltreffen der Kochgilde. Es ist die erste Riege der Kochzunft, die Abend für Abend das Publikum begeistert. Klassiker und Avantgardistinnen, gestandene Grandchefs und kreative Talente. Sie zeigen die grosse Vielfalt der Hochküche. Und es ist unübersehbar: Was in den kulinarischen Ideenschmieden geschieht, ist spannend wie nie zuvor. Mehr denn je wird mit verblüffender Kreativität und Mut gekocht. Zu den grossen Namen der 3-Sterne- und 19-Punkte-Chefs gehören Peter Knogl, Tanja Grandits, Heiko Nieder, der Berliner Tim Raue. Ausserdem gastiert der amtierende Gault-Millau-Koch des Jahres Mitja Birlo und der Aufsteiger des Jahres Jeroen Achtien. Aus Slowenien reist die grandiose Autodidaktin Ana Ros an, deren Lokal im Ranking der “Best Restaurants of the World” Platz 21 belegt. Aus den Niederlanden kommt Jan Boerma, der sein berühmtes 3-Sterne-Restaurant “De Leest” schloss und nun am Festival mit Stefan Heilemann zum Four- Hands-Dinner antritt. Dominik Hartmann serviert grandiose vegetarische Küche auf 2-Sterne-Niveau.

Special Acts zum 10-Jährigen. An den Gala-Nights zum Jubiläum treten neben den Meisterköchen Stars der Musikszene auf. Rico Zandonella mit dem legendären Pepe Lienhard & Band und an der Festival-Dernière Dieter Koschina (2-Sterne, Vila Joya, Albufeira) mit der fantastischen Basler Sängerin Nubya.

Sieben Conférenciers, darunter Sven Epiney, Rainer Maria Salzgeber, Nicole Berchtold oder Dani Fohrler führen durch die Gourmet-Galas, berichten zu jedem Gang Interessantes aus der Küche und befragen die Sommeliers – bis zum grossen Finale, wenn die Chefs mit ihrer Crew unter grossem Applaus vor die Gäste treten. Die Gourmet-Nacht endet mit Jazz-, Soul-, Rock und Dance-Sounds bei einem letzten Drink in der Lounge. Wer in Basel an Bord geht, erwacht in Strassburg, oder umgekehrt.

Volle CO2-Kompensation und Frischluft an Bord. Eine 100%-Klimakompensation auf Basis der CO2- Bilanzberechnung der Stiftung Myclimate ist Teil des Reisearrangements und der Nachhaltigkeitsstrategie von Excellence. Die innovative Ionisierungstechnologie von Excellence befreit die Atemluft an Bord und im Bus von virustragenden Aerosolen und schädlichen Partikeln.

Das Excellence Gourmetfestival ’22. Grosse Kochkunst, grosse Weine, prominente Moderator/innen, gute Live-Sounds und Begegnungen mit Freunden der guten Küche. Die exquisiten 2-tägigen Fine Dining-Trips zwischen Basel und Strassburg finden vom 14.10. – 27.11.22 auf den eleganten Flusslinern Excellence Countess und Excellence Princess statt.

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Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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Conference on the Future of Europe Fotograf: Philipp von Ditfurth

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KW 20: Transnationaler Austausch und das europäische Kulturerbe

Mitte Mai, zum Ende der “Konferenz zur Zukunft Europas”, haben insgesamt mehr als 53.000 Menschen an der Konferenz teilgenommen, mehr als 721.000 Personen besuchten die über 6660 einzelnen Events. Über den Zeitraum wurden mehr als 18.800 Ideen über die Plattform zur Diskussion gestellt. 22.000 Kommentare flossen in den transnationalen Austausch mit ein. Seit dem 9. Mai 2022 ist die Möglichkeit für eigene Beiträge auf der Plattform geschlossen.

Mitte Mai gibt es bei der “Konferenz zur Zukunft Europas” weitere Veranstaltungen unter anderem zum Weltkulturerbe. Vom 16. bis zum 18. Mai finden gleichzeitig die 8. Ausgabe der Messe für Kunst und Restaurierung in Florenz sowie die 3. Ausgabe der internationalen Konferenz Florence Heri-Tech statt. Die Veranstaltungen sind in Präsenz geplant, aber ein Teil des Programms wird auch online übertragen.

Bei der Messe für Kunst und Restaurierung geht es um Strategien für den Erhalt historischer Bauten, die Ausbildung künftiger Fachkräfte sowie um die Entwicklung und den Einsatz neuer Technologien im Kultur- und Umwelttourismus. Wer sich einen ersten Überblick über die Messe verschaffen möchte, kann dieses Video ansehen. Das detaillierte Programm ist hier zu finden. Wer an der Messe teilnehmen möchte, muss sich zuerst anmelden.

Die Heri-Tech-Konferenz richtet sich an Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt, die im Bereich des Weltkulturerbes tätig sind. Im Fokus der diesjährigen Messe stehen innovative Techniken und Technologien. Es gibt Panels zu verschiedenen Themenbereichen wie Materialwissenschaft und Technik bis hin zu Architektur oder Umwelt. Auf der Webseite der Konferenz kann man das detaillierte Programm herunterladen. Hier geht es zur Registrierung.

KW 19: Europa im Krisenmodus – Austausch über Fragen der Sicherheit und den Einfluss der Digitalisierung

Obwohl das Jahr der “Konferenz zur Zukunft Europas” offiziell zu Ende ist, werden die Veranstaltungen in ihrem Rahmen weiterhin fortgesetzt. In dieser Woche geht es um die Schwerpunkte Werte und Rechte, Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit sowie um das Thema Digitaler Wandel.

Am 12. Mai organisiert die polnische Ausgabe von EURACTIV eine Veranstaltung zum Thema “Europa der Krisen aus der Sicht der Linken”. Europa befindet sich im Krisenmodus. Wie sieht es mit den Fragen der Sicherheit, Demokratie und Werte in der Europäischen Union aus? Welchen Einfluss haben der Angriffskrieg und die zunehmende Desinformation auf die europäische Gesellschaft? Wie begegnet man dem Populismus am besten? Leszek Miller, Mitglied des Europäischen Parlaments in der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten und ehemaliger Vorsitzende des polnischen Ministerrats, wird das Webinar moderieren. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und wird als Facebook-Live übertragen. EURACTIV ist ein mehrsprachiges digitales Nachrichtenportal, der sich auf Themen mit Bezug zur Europäischen Union spezialisiert. Der Fokus liegt auf Debatten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Portal ist in 12 Sprachen verfügbar.

Für den 13. Mai lädt die tschechische Ausgabe von EURACTIV zu einer Diskussion ein. Die zunehmende Digitalisierung stellt Gesellschaft und Arbeitswelt vor neue Herausforderungen: Welche Chancen hält das digitale Zeitalter bereit? Wie wirkt sich die Digitalisierung auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger aus? Welche Möglichkeiten haben diejenigen, die durch die Digitalisierung ihre Arbeitsstelle verloren haben? Zu Gast bei der Diskussion sind Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Digitalisierung. Die Diskussion beginnt um 10 Uhr. Interessierte können sie auf Facebook-Live verfolgen.

KW 19: “Europäische Integration ist überlebenswichtig”

9. Mai 2022, Europatag, 77 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges, kommen junge Europäerinnen und Europäer tanzend die Tribüne des Parlamentes in Straßburg herunter. “Danse l’Europe” – “tanze Europa” so lautet das Motto der Performance zur Eröffnungszeremonie. Die “Konferenz zur Zukunft Europas” feiert ihren Abschluss (zum Programm siehe das vorangegangene Blog-Update zu KW 19). Ein Jahr lang haben Bürgerinnen und Bürger über die neun Konferenzthemen und die Frage diskutiert, in welchem Europa sie künftig gerne leben wollen. Nach einem Jahr stellen sie die Ergebnisse der Konferenz öffentlich vor. Die EU-Organe werden nun darüber entscheiden, wie die finalen 49 Vorschläge in konkrete Politik umgesetzt werden. Das Konferenzplenum hatte die Vorschläge für Reformen, die mehr als 300 einzelne Maßnahmen umfassen, in der Abschlusssitzung Ende April angenommen.

Partizipative trifft repräsentative Demokratie

“Viele lieben Europa”, sagt Guy Verhofstadt in seiner Funktion als Ko-Vorsitzender der Konferenz im Namen der Parlamentsdelegation. “Was habe ich noch gelernt bei der Konferenz? – Die Menschen haben keine Angst vor Veränderung” – und diese Veränderungen müssten jetzt passieren, fügt er hinzu. Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine sei ein Angriff auf die europäischen Werte. Die Welt morgen werde ein anderer Ort sein. Daher sei “europäische Integration überlebenswichtig”, betont Verhofstadt in seiner Rede in Straßburg, wo nun zum Finale der “Konferenz zur Zukunft Europas” die partizipative auf die repräsentative Demokratie trifft.

Politische Teilhabe am Prozess ist zentrales Merkmal der Konferenz. Beim Finale am 9. Mai haben fünf Bürgerinnen und Bürger von den Kanarischen Inseln, aus Schweden, Polen, Frankreich und Italien stellvertretend für die Teilnehmenden präsentiert, worauf es ihnen bei den erarbeiteten Ergebnissen der Konferenz ankommt. Ihr Fazit: Durch den europaweiten Austausch und die Debatten bei den Bürgerforen und den Arbeitsgruppen seien sie inhaltlich gewachsen.

Und: Es sei nicht immer möglich gewesen, klare Antworten für die komplexen Fragen der EU-Politik zu finden. Die Bürgerinnen und Bürger seien aber insgesamt zuversichtlich, dass ihre Stimme gehört werde und die Vorschläge auch umgesetzt würden. Sie plädierten für ein starkes und geschlossenes Europa. Die EU müsse sich für gleiche Bedingungen und Möglichkeiten für alle einsetzen, niemand in der EU solle diskriminiert werden.

KW 19: Die Zukunftskonferenz feiert ihren Abschluss mit Von der Leyen, Macron und Metsola

Europa, tanze! – Am 9. Mai findet die Abschlussveranstaltung der “Konferenz zur Zukunft Europas” in Straßburg statt. Seit genau einem Jahr nehmen die Bürgerinnen und Bürger in Europa an vielen Veranstaltungen und Diskussionen teil, um die Gedanken zur Gestaltung der europäischen Zukunft auszutauschen und gemeinsam Ideen zu sammeln. Auf der Grundlage der eingereichten Ideen wurden 49 finale Vorschläge zu neun Konferenzthemen ausgearbeitet: Klimawandel und Umwelt; Gesundheit; eine stärkere Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit und Beschäftigung; die EU in der Welt; Werte und Rechte, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit; Digitaler Wandel; Demokratie in Europa; Migration sowie Bildung, Kultur, Jugend und Sport.

Diese Vorschläge sollen in konkrete Politik der EU münden. Am 9. Mai werden die finalen Ergebnisse in Form eines Abschlussberichtes der Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola, der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron übergeben. Die Veranstaltung wird um 12 Uhr offiziell mit einer Tanzperformance “Tanze, Europa!” eröffnet, was symbolhaft für die französische Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union steht. Danach werden die Bürgerinnen und Bürger wichtige Kernbotschaften der verfassten Vorschläge präsentieren. Roberta Metsola, Ursula von der Leyen und Emmanuel Macron werden ihrerseits Grußworte halten. Die Veranstaltung wird musikalisch vom Démos Youth Orchestra begleitet. Ein detailliertes Programm befindet sich hier. Die Veranstaltung wird außerdem live in digitaler Form übertragen.

KW 19: Endspurt bei der Zukunftskonferenz

Genau vor einem Jahr – am 9. Mai 2021 – wurde die “Konferenz zur Zukunft Europas” ins Leben gerufen. Der Starttermin referenziert auf ein Schlüsselereignis der europäischen Geschichte: An diesem Tag stellte Robert Schuman im Jahr 1950 seinen “Schumann-Plan” vor. Er gilt als Grundlage für den Vorläufer der späteren EU. Die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union führen im Rahmen der Konferenz seit einem Jahr Diskussionsreihen, in denen sie sich zur Gestaltung der europäischen Zukunft in neun Themenbereichen austauschen. Die Debatten finden sowohl in Präsenz als auch digital statt – die zahlreichen Veranstaltungen wurden auf der mehrsprachigen Online-Plattform der Konferenz beworben und reflektiert. Bis Anfang Mai haben sich rund 53.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Online-Plattform registriert. Zudem wurden fast 6.600 Veranstaltungen beworben sowie mehr als 22.000 Kommentare und 18.000 Ideen formuliert.

Während der letzten Plenarsitzung am 29. und 30. April in Straßburg wurden insgesamt 325 detaillierte Vorschläge des Plenums angenommen. Sie werden am 9. Mai in Form eines Abschlussberichtes dem Europäischen Parlament, dem Rat und der Kommission vorgelegt. Unter anderem soll die EU durch Wegfall des Einstimmigkeitsprinzips in einigen Bereichen schneller handeln können. Weitere Ideen: Mindeststandards für die Qualität von Nahrungsmitteln vereinbaren und das Wahlalter bei EU-Wahlen von 18 auf 16 Jahren senken. Im nächsten Schritt prüfen die jeweils zuständigen EU-Organe, wie sich die Vorschläge der Konferenzteilnehmenden nun politisch umgesetzt werden.

Am 9. Mai 2022 – dem Europatag – und ein Jahr nach Beginn der Zukunftskonferenz endet damit auch die Möglichkeit, eigene Beiträge auf der Plattform zu verfassen. Hier kann man die Berichte lesen, die die Entwicklung der Diskussionen auf der Plattform dokumentieren und als Grundlage für die Europäische Bürgerforen und die Plenarsitzung galten.

Obwohl das Jahr der Zukunftskonferenz offiziell zu Ende geht, gibt es auch weiterhin Veranstaltungen, die im Rahmen der Konferenz organisiert werden und zum Ideenaustausch einladen. Am 11. Mai geht es um die Zeitenwende in der europäischen Integration. Die Zukunft-Fabrik.2050 organisiert ein Online-Gespräch mit Dr. Wolfgang Schäuble, dem ehemaligen Präsidenten des Deutschen Bundestags. Auf der Agenda stehen diese Fragen: Wie soll die europäische Integration in der Zukunft aussehen? Wie wird das künftige Verhältnis der einzelnen Mitgliedsstaaten der EU zueinander sein? Welche langfristigen Folgen wird der Angriffskrieg in der Ukraine für die europäische Zukunft haben? Die Zoom-Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr. Interessierte können sich hier registrieren.

KW 18: Was denken Jugendliche über Europa und welche Rolle soll die EU auf der Weltbühne spielen?

Die “Konferenz zur Zukunft Europas” feiert bald ihr einjähriges Bestehen. Damit ist es nun an der Zeit, die vielen Ideen in konkrete EU-Politik umzusetzen. Bei der letzten Plenarsitzung der Konferenz am 29. und 30. April in Straßburg wurden die Vorschläge für die Gestaltung der europäischen Zukunft dem Exekutivausschuss vorgelegt. Zu jedem der neun Konferenzthemen wurden mehrere Vorschläge mit konkreten Zielen gesammelt und Ansätze für die politische Umsetzung entwickelt. Auf der Plattform der Konferenz kann man den Entwurf der Vorschläge herunterladen. Während der Abschlussveranstaltung am 9. Mai wird der Exekutivausschuss den Abschlussbericht der Zukunftskonferenz offiziell präsentieren.

Weiterhin gibt es diverse Events im Rahmen der Zukunftskonferenz: Am 6. Mai veranstaltet die portugiesische Tageszeitung Público eine Debatte über ein “Europa, das wir wollen”. Wichtige Aspekte sind Diplomatie, Autonomie und Erweiterung der EU: Wie positioniert sich Europa zwischen den zentralen Wirtschaftsblöcken der Welt? Welche Rolle spielt Europa im globalen Kontext? Am Gespräch nehmen Europaabgeordnete, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter teil. Die Veranstaltung findet an der Fakultät für Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften der Universität Beira Interior in Portugal statt. Sie wird auch ab 15 Uhr (MEZ) live auf Facebook übertragen.

Vom 30. April bis zum 9. Mai findet in Hamburg die Europawoche statt. Die diesjährige Edition steht unter dem Motto “Europäisches Jahr der Jugend”. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen aus den Bereichen Politik, Kultur, Geschichte und Wirtschaft. Die meisten finden in Präsenz statt. Einige sind aber auch digital geplant: Am 4. Mai veranstaltet das Europa JUGEND Büro einen Infotag für Jugendliche zu Aufenthalten in Europa und weltweit. Von 14 bis 18 Uhr geben Mobilitätsberaterinnen und -berater Tipps für die Planung eines Aufenthalts und informieren über passende Förderprogramme. Der Link wird vor Veranstaltungsbeginn hier veröffentlicht.

KW 18: Waffenexporte, Präsidentschaftswahl in Frankreich und Klimakrise – was folgt daraus für die Politik der EU?

Die “Konferenz zur Zukunft Europas” startet im Mai mit einer Veranstaltung zum Konferenzschwerpunkt Werte, Rechte, Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit. Die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung lädt für den 2. Mai zu einem digitalen Streitgespräch “(Keine) Waffen in Krisengebiete?” ein. Die Bundesregierung unterstützt Ukraine nach dem Angriff Russlands mit Waffen und militärischer Ausrüstung. Was spricht für diese Herangehensweise, was dagegen? Welche anderen Mittel sind geeignet, um den militärischen Konflikt zu beenden? An der Diskussion nehmen Marieluise Beck (Zentrum Liberale Moderne) und Dr. Simone Wisotzki (Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) teil. Die Veranstaltung findet online via Zoom statt und beginnt um 17 Uhr.

Am 3. Mai veranstaltet die Trans European Policy Studies Association (TEPSA), ein europäisches Netzwerk von Forschungsinstituten und Think Tanks, eine digitale Diskussion zu den Auswirkungen der Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Emmanuel Macron hat die Wahl gewonnen, doch die Unterstützung für Marine Le Pen hat insgesamt um 10 Prozent zugenommen. Außerdem fielen die Präsidentschaftswahlen in Frankreich gleichzeitig mit der französischen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union zusammen. Welche Konsequenzen zieht die EU aus diesen Wahlergebnisse? Wird sich die Rolle Frankreichs in Europa ändern? Eingeladen sind fünf Expertinnen und Experten aus der EU, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und den Medien, die eine offene Diskussion mit Interessierten führen werden. Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr auf Zoom, die Teilnahme ist nach vorheriger Registrierung möglich.

Am 5. Mai findet eine Veranstaltung der italienischen Partei Europa Verde-Verdi statt: “Ökologische Herausforderungen und demokratische Prozesse”. Viele Bürgerinnen und Bürger haben im Rahmen der Zukunftskonferenz ihre Empfehlungen für die Gestaltung der europäischen Zukunft vorgestellt und Lösungen zur Bewältigung der Klima- und Biodiversitätskrise gefordert. Welche konkreten Ideen für die EU-Politik sind daraus entstanden? Inwieweit können die europäischen Institutionen diese Vorschläge in die Praxis umsetzen? An der Debatte nehmen Gäste aus Politik und Gesellschaft teil. Die Veranstaltung findet von 18 Uhr bis 19:30 Uhr statt und wird als Facebook-Live übertragen.

Was war in den vergangenen Wochen bei der “Konferenz zur Zukunft Europas” los? Hier geht es zu den FuturEU-Blog-Beiträgen aus April und März und Februar und Januar und Dezember und November. #TheFuturIsYours

In welchem Europa wollen wir künftig leben? – Mit der Konferenz zur Zukunft Europas bieten das Europäische Parlament, der Rat und die Europäische Kommission Ihnen die Gelegenheit der Partizipation, um gemeinsam die Herausforderungen und Prioritäten Europas zu diskutieren. Rund um die Konferenz veröffentlicht das FuturEU-Team aktuelle News, fundierte Erklärstücke in multimedialen Formaten für Ihre Berichterstattung. Dieses Hintergrundwissen bereitet die teilnehmenden Europäerinnen und Europäer gut auf die Konferenz vor, um die Zukunft Europas mitzugestalten. #TheFutureIsYours

Das Projekt wurde von der Europäischen Union im Rahmen eines Förderprogramms für Kommunikation des Europäischen Parlaments kofinanziert. Das Europäische Parlament war nicht an der Vorbereitung beteiligt, übernimmt keinerlei Verantwortung für die im Rahmen des Projekts veröffentlichten Informationen oder zum Ausdruck gebrachten Ansichten und ist nicht daran gebunden; für das Projekt haften ausschließlich die Autoren, die interviewten Personen sowie die an der Veröffentlichung des Programms beteiligten Verleger und Sendeanstalten gemäß geltendem Recht. Auch kann das Europäische Parlament nicht für direkte oder indirekte Schäden haftbar gemacht werden, die möglicherweise durch die Durchführung des Projekts entstehen.

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Moderner Fünfkampf: Zehn Nationen an der offenen Schweizermeisterschaft in Bern am Start

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In der Mehrzweckhalle sowie auf der Fahnenwiese der Schweizer Armee an der Papiermühlestrasse finden die Disziplinen Fechten und Laser-Run (Kombination von Schiessen und Laufen) statt. Der Anlass ist öffentlich und Zuschauer sind herzlich willkommen.

 

Moderner Fünfkampf: Zehn Nationen an der offenen Schweizermeisterschaft in Bern am Start

Reiten, Fechten, Schwimmen und Laufen in Kombination mit Schiessen – fünf Disziplinen an einem Tag! Dieser Herausforderung stellen sich rund 60 Athletinnen und Athleten aus zehn Nationen an der offenen Schweizermeisterschaft im Modernen Fünfkampf vom 1. bis 3. Juli in Bern. Auch der Nachwuchs ist am Start und bestreitet je nach Alter den Wettkampf als Vier- oder Dreikampf an einem Tag.

«Alles ist angerichtet und wir freuen uns, dass unsere Elite, der Nachwuchs wie auch Athletinnen und Athleten aus zehn verschiedenen Nationen am 32. Turnier von Bern im Modernen Fünf-, Vier- und Dreikampf bei der offenen Schweizermeisterschaft teilnehmen», sagt der neue OK-Präsident Bernhard Kocher. Die Vorbereitungen für das Turnier laufen auf Hochtouren und ist mit den fünf Disziplinen organisatorisch anspruchsvoll. Für die Wettkämpfe vom 1. bis 3. Juli 2022 haben sich rund 60 Athletinnen und Athleten aus zehn verschiedenen Nationen angemeldet – auch die beiden Titelverteidiger Anna Jurt und Alexandre Dällenbach nehmen teil.

Attraktive Wettkämpfe für Zuschauer

Am Freitag und Samstag findet das Reiten auf dem Gelände des Nationalen Pferdesportzentrums in Bern statt. Und am Sonntag startet der Wettkampftag mit der Disziplin Schwimmen um 8.30 Uhr im Hallenbad Wyler. Ab 10.30 Uhr können Interessierte den Wettkämpfen im Fechten zuschauen, die in der Mehrzweckhalle an der Papiermühlestrasse in Bern stattfinden. Ab 15 bis 18 Uhr steht auf der Wiese davor die spannende Disziplin Laser-Run, eine Kombination mit Schiessen (Laserpistolen) und Laufen auf dem Programm. Besonders dieses Wettkampfformat bietet für die Zuschauer viel Spektakel, weil die Athletinnen und Athleten je nach Punkten mit Vorsprung starten und von der Konkurrenz verfolgt werden. Neben der Laufstärke ist bei dieser Disziplin zum Abschluss des intensiven Wettkampftages auch die Treffsicherheit gefordert. Im Anschluss an den Laser-Run finden die Siegerehrungen statt. Der Anlass ist öffentlich und Zuschauer sind herzlich willkommen.

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Excellence Gourmetfestival ’22 zwischen Basel und Strassburg

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Bildrechte: Excellence Fotograf: Frank Schwarzbach

Weinfelden (ots)

 

Das gute Essen, die hohe Kunst am Herd – das gehört zu den Dingen, auf die man bei der Badener Familienreederei Excellence besonders stolz ist. Die Krönung zum Saisonende: das Excellence Gourmetfestival. Jetzt wurde die Liste der Gastköche bekanntgegeben. Im 10. Jahr des Gipfeltreffens zwischen Basel und Strassburg heuern 35 hochkarätige Köchinnen und Köche an Bord an. Sie bringen es auf insgesamt 560 Gault-Millau-Punkte und 51 Michelin-Sterne. Neben den Stars am Herd treten im Jubiläumsjahr auch Musikstars der Extraklasse auf: Pepe Lienhard und Nubya.

Das gibt’s auf keinem Schiff? Doch. Das Setting des Excellence Gourmetfestivals auf zwei eleganten Flusslinern ist weltweit einmalig. 2013 startete das Festival mit acht Gastköchen. Stephan Frei, Geschäftsführer und Initiator des Events ist selbst erstaunt, wie sich das Festival in den letzten zehn Jahren entwickelt hat. “Nie hätte ich gedacht, dass wir so viel Zuspruch für unsere Fine-Dining-Trips erhalten.” Grund für den Erfolg? Das sei natürlich in erster Linie die ausserordentliche Kochkunst der Gastköche. “Aber unsere Gäste mögen es auch, mit den Köchinnen und Köchen auf Tuchfühlung zu gehen, etwas über ihre Kochphilosophie, die Idee hinter ihren Gerichten zu erfahren und sie auch als Mensch kennenzulernen.” Und dass nach dem Gala-Menü mit Weinbegleitung das behagliche Bett nur wenige Schritte entfernt sei, habe natürlich auch seinen Reiz, so Frei.

Gipfeltreffen der Kochgilde. Es ist die erste Riege der Kochzunft, die Abend für Abend das Publikum begeistert. Klassiker und Avantgardistinnen, gestandene Grandchefs und kreative Talente. Sie zeigen die grosse Vielfalt der Hochküche. Und es ist unübersehbar: Was in den kulinarischen Ideenschmieden geschieht, ist spannend wie nie zuvor. Mehr denn je wird mit verblüffender Kreativität und Mut gekocht. Zu den grossen Namen der 3-Sterne- und 19-Punkte-Chefs gehören Peter Knogl, Tanja Grandits, Heiko Nieder, der Berliner Tim Raue. Ausserdem gastiert der amtierende Gault-Millau-Koch des Jahres Mitja Birlo und der Aufsteiger des Jahres Jeroen Achtien. Aus Slowenien reist die grandiose Autodidaktin Ana Ros an, deren Lokal im Ranking der “Best Restaurants of the World” Platz 21 belegt. Aus den Niederlanden kommt Jan Boerma, der sein berühmtes 3-Sterne-Restaurant “De Leest” schloss und nun am Festival mit Stefan Heilemann zum Four- Hands-Dinner antritt. Dominik Hartmann serviert grandiose vegetarische Küche auf 2-Sterne-Niveau.

Special Acts zum 10-Jährigen. An den Gala-Nights zum Jubiläum treten neben den Meisterköchen Stars der Musikszene auf. Rico Zandonella mit dem legendären Pepe Lienhard & Band und an der Festival-Dernière Dieter Koschina (2-Sterne, Vila Joya, Albufeira) mit der fantastischen Basler Sängerin Nubya.

Sieben Conférenciers, darunter Sven Epiney, Rainer Maria Salzgeber, Nicole Berchtold oder Dani Fohrler führen durch die Gourmet-Galas, berichten zu jedem Gang Interessantes aus der Küche und befragen die Sommeliers – bis zum grossen Finale, wenn die Chefs mit ihrer Crew unter grossem Applaus vor die Gäste treten. Die Gourmet-Nacht endet mit Jazz-, Soul-, Rock und Dance-Sounds bei einem letzten Drink in der Lounge. Wer in Basel an Bord geht, erwacht in Strassburg, oder umgekehrt.

Volle CO2-Kompensation und Frischluft an Bord. Eine 100%-Klimakompensation auf Basis der CO2- Bilanzberechnung der Stiftung Myclimate ist Teil des Reisearrangements und der Nachhaltigkeitsstrategie von Excellence. Die innovative Ionisierungstechnologie von Excellence befreit die Atemluft an Bord und im Bus von virustragenden Aerosolen und schädlichen Partikeln.

Das Excellence Gourmetfestival ’22. Grosse Kochkunst, grosse Weine, prominente Moderator/innen, gute Live-Sounds und Begegnungen mit Freunden der guten Küche. Die exquisiten 2-tägigen Fine Dining-Trips zwischen Basel und Strassburg finden vom 14.10. – 27.11.22 auf den eleganten Flusslinern Excellence Countess und Excellence Princess statt.

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Burda-Vorstand Philipp Welte: Viele Verlage haben für das zweite Halbjahr noch kein Papier

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Burda Fotograf: Max-Louis Koebele/CaptureIt

Wien (ots)

“Viele Verlage wissen bis heute nicht, auf welchem Papier sie im dritten oder vierten Quartal ihre Zeitschriften drucken sollen”, sagte Philipp Welte beim European Publishing Congress Montagabend in Wien. Doch nicht alleine die Produktion ihre Zeitschriften macht den Verlegern derzeit Sorgen. Im Werbemarkt schlägt sich die aktuelle Unsicherheit in einem signifikanten Rückgang bei den Anzeigen nieder. Zugleich leiden deutsche Medien nach wie vor massiv unter der Marktmacht US-amerikanischer Technologieplattformen. Google, Amazon und Facebook werden in diesem Jahr auf dem deutschen Markt über 8,8 Milliarden Euro Werbung abziehen, was einem Marktanteil von 35,9 Prozent entspricht.

Jeder dritte Titel am deutschen Markt gefährdet

“Wir haben es zu tun mit einer bisher nie dagewesenen Kombination von strukturellen Veränderungen und massiven aktuellen Bedrohungen. Und im Ergebnis mit einer erschreckenden Erkenntnis: Die einzigartige Vielfalt der freien, journalistischen Medien, die die Verlage in Europa geschaffen haben, ist ökonomisch substanziell bedroht”, warnte der Vizepräsident des Medienverbandes der freien Presse (vormals VDZ) und Mitglied des Burda-Vorstandes. Welte geht davon aus, dass auf dem deutschen Markt jedes dritte gedruckte Medienangebote in seiner Existenz gefährdet ist.

Politik versteht die Rolle der freien Presse nicht mehr

Die wirtschaftliche Dimension der Gefährdung sei aber nur der eine Teil. “Die andere Gefahr wächst und wuchert viel tiefer – wie ein Geschwür in unserer demokratischen Kultur. Es ist die Bedrohung der Freiheit des Denkens, der Meinungen, eine Bedrohung der Toleranz”, warnte Welte in Wien und kritisierte massiv die Politik. “Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Politik die Rolle der freien Presse nicht mehr versteht – oder nicht verstehen will”, so der Burda-Manager.

Viele Medienhäuser sind mit ihrer Digitalstrategie vorangekommen

Beim European Publishing Congress wurde deutlich, dass es neben ernsthaften Sorgen auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft der Medien gibt. Viele Medienhäuser sind mit ihren digitalen Angeboten gut vorangekommen und schaffen es auch, dafür zahlende Leserinnen und Leser zu gewinnen. Unter anderem präsentierten in Wien “Zeit”-Chefredakteur Jochen Wegner und Geschäftsführer Christian Röpke die Ergebnisse ihrer Strategie. Die Verlagsgruppe der “Zeit” hat im Vorjahr erneut zugelegt. Bei den Digitalabos sogar um 43 Prozent. Dabei zeigt sich, dass es durchaus noch Lücken für Medien gibt. Bei den diversen Tests haben die Macherinnen und Macher der “Zeit” eine triviale Schwachstelle entdeckt, das Wochenende. Sonntag ist der stärkste Abo-Tag und gleichzeitig bietet hier die Redaktion am wenigsten. Das ändert sich eben. Mit einer digitalen Sonntagsausgabe soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause waren knapp 300 Chefredakteure und Führungskräfte europäischer Medienhäuser nach Wien gekommen, um sich über ihre Konzepte und Strategien auszutauschen. Unterstützt wurde dieser größte europäische Medienkongress unter anderem durch den Verband der österreichischen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland und Readly aus Schweden. Der Kongress endete Montagabend mit der Ehrung der Europas bester Medien. In diesem Jahr kommen diese aus Portugal, Spanien, Belgien, Norwegen und der Schweiz. Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper.

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