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Kolumne

Bambus statt Plastik – 3-mal auf Holz geklopft.

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Seit Jahren hängt man uns in den Ohren, das Plastik böse ist und die Weltmeere verschmutzt. Seit Jahren werden immer neue Richtlinien und Verordnungen erlassen, um dem Überfluss an Plastik und seinem nicht abbaubaren Müll in den Griff zu bekommen. Seit einiger Zeit stehen wir Verbraucher vor den Supermarktregalen und wundern uns mit der Tasche aus Naturhanffasern in der Hand, was der blöde Beutel jetzt bringt, wenn dafür die Gurken und Paprika eingeschweißt werden oder in Cellophan eingetütet sind. 

Natürlich ist es die Hygiene. Denn wenn unser Obst und Gemüse von anderen angefasst wird, dann ist das doch nicht mehr genießbar, oder? Jetzt frage ich mich natürlich wieder einmal, wie das alles unsere Eltern und Großeltern überlebt haben sollen? Selbst ich habe mich jahrzehntelang von Fummelbirnen und Grabbeltomaten ernährt und staune über ein anscheinend stahlhartes Immunsystem. Als Kind verschwand auch mal der Regenwurm oder etwas Spielsand im Magen, doch obwohl der Regenwurm 100 % Bio war, hätte mich doch spätestens der bakterienverseuchte Sand umbringen müssen.

Doch zurück zum Text. Der allgemeine Plastikverbrauch ist enorm. Zur Herstellung von Plastik wird Erdöl gebraucht und dieser Rohstoff ist nicht nachhaltig gewinnbar. Irgendwann ist Schluss. Außerdem sorgen die Mikropartikel in den Ozeanen für viel Leid bei der maritimen Bevölkerung und landet leider immer öfter wieder als Fisch mit den Mikropartikeln im Organismus auf unseren Tellern. 

Doch wo anfangen? Plastiktüten per sé verbieten wollte man ja nun auch nicht. Also bekommt man noch die ganz dünnen oder die ganz dicken Tüten. Für dazwischen gibt es jetzt Papiertaschen oder was aus nachhaltigen Rohstoffen. Also hilft man doch… Ein bisschen …

Es gibt aber vieles, dass man doch ersetzen kann. Und zwar die Gebrauchsgegenstände, die einen Stiel, Halm oder Ähnliches besitzen. In einigen Teilen dieser Welt wird Bambus nicht nur zum Hausbau selbst, sondern auch als Gerüst für selbiges genutzt. Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff. Laut Wikipedia bedeckt Bambus ca. 37 Millionen Hektar Landfläche weltweit, wobei 10-15 Tonnen Bambus nachhaltig pro Hektar und Jahr abgebaut werden könnte. Das ergibt eine mögliche Abbaurate von 370 Millionen Tonnen Biomasse, wenn es dann nicht ganz so gut läuft. Laut statistica.com wurden 2018 ca 359 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Sie sehen also worauf ich hinaus will? 

Natürlich ersetzt Bambus nicht die geliebte Tupperdose, aber die Zahnbürsten, das Wattestäbchen und Strohhalme durchaus. Und das Schöne ist, dass Sie in 50 Jahren nicht auf einem verholzten Fisch rumkauen müssen, da Bambus definitiv biologisch abbaubar ist.

Wenn man schon heute die Preise zwischen Plastik und Bambus Produkten im Supermarkt vergleicht, ist der Unterschied oft gering, doch die Auswirkung auf die Ökologie ist auf längerfristigem Wege weitaus positiver als mit Plastik. Geben Sie Bambus eine Chance und wagen mal was Neues und lassen Sie sich überzeugen. Außerdem passen die Bambusartikel wunderbar zur Tragetasche aus Hanffasern und verleiht der modernen Wohnung einen tollen rustikalen Blickfang.

Bei mir hat Bambus vor allem in der Küche Einzug gehalten. Bambus ist hart im nehmen und verträgt ohne Probleme die Spülmaschine. Da es ein natürliches Produkt ist wie andere Holzarten, ist auch Bambus antiseptisch und vernichtet auf natürliche Weise schon einige Bakterien von sich aus und verhindert unkontrolliertes Bakterienwachstum. Zum Kochgeschirr wie Bratenwender und Kochlöffel darf natürlich der dazugehörige Köcher nicht fehlen und auch diverse Schneidebretter sind schon gegen die Plastikprodukte ausgetauscht.

Ralf Kuklik - Ein unbeschriebenes Blatt, das selbst gerne schreibt. Seit Dezember 2020 als Redakteur im "DasKomma" tätig. Als alleinerziehender Vater finden sich viele Themen aus dem Alltag, in der sich jeder wiederfinden kann. Aus diesem Grund erscheinen jeden Dienstag und Freitag neue Kolumnenbeträge, um die Fragen zu beantworten, die man sich stellt, aber selten daran denkt, sie weiter zu hinterfragen.

Kolumne

36 Hours Shortbreak in Munich

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Das Ziel unseres kurzen Aufenthalts in der schönen Münchner Innenstadt war definitiv etwas «Ruhezone» zu kreieren mit der Möglichkeit, noch einige Kooperationen und Content zu shooten – ein gelungenes Weekend. Trotz der Kürze und den Dingen, die ich in dieser Zeitspanne erledigen sollte, haben wir wieder neue « Ecken» entdeckt. Etwas Kunst, neue Bistros und viele schöne Strassen und historische Gebäude. Einer meiner Lieblingsspaziergänge in der Innenstadt ist die Runde vom Marienplatz zur Oper, Richtung Prinzregententheater, Odeonsplatz und danach an der Theatinerkirche vorbei und via Promenadenplatz mit dem Denkmal von Michael Jackson und einem Abstecher beim kleinen Laden von Santa Maria Novella zurück zum Marienplatz am Ludwig Beck vorbei und zum krönenden Abschluss den Viktualienmarkt, den ich tatsächlich IMMER besuche. Ich liebe den Frischmarkt und die bunte Vielfalt der Produkte, die Blumen, das Gemüse, Käse, Fleisch, Fisch, Gewürze…ein absolutes Highlight.

Die «Weekend-Insel» so wichtig und richtig, mal einfach spontan und frei anders gestaltet.

Das nächste Wochenende steht schon vor der Türe und ich wünsche euch viel entspannte Momente, gedanklich und auch sonst. Danke seid ihr da!

Hugs Vivienne

Mehr von Vivienne hier…

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Kolumne

Winterweekend Getaway – am Fusse des Eigers

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Im schönen Grindelwald am Fusse des Eigers – ein magischer Ort: das Dorf teilt den Namen mit einem Zauberer – die Harry-Potter-Fans wissen von was ich rede. Aber primär für zwei Tage unser Ort der Inspiration, Erholung und des Auftankens. Schon so lange wollte ich hier etwas Zeit geniessen. Unser Getaway mit der ganzen Familie, Opa und den 20 Hundepfoten war mit Sonnenstrahlen, viel gutem Essen und langen Gesprächen und schönen Spaziergängen durch den Schnee einfach grossartig.

Ich konnte durch die Bergluft wie immer viel besser schlafen. Reisen ist für mich, egal wo und für wie lange immer mit etwas Organisation verbunden. Ich backe meine Brötchen und Kekse vor, habe Gespräche mit der Küche unserer jeweiligen Homebase und plane auch die Anreise so, dass ich gut genährt ankomme. Somit hat mein Körper dann auch die Möglichkeit, mir diese «Auszeit» auch zu gönnen und ich habe weniger Reaktionen oder Beschwerden durch die Histaminose. Das Küchenteam überraschte mich und hat mir somit nebst den erwähnten Themen auch die Möglichkeit gegeben, am Tisch mit meinen Liebsten unbeschwert zu geniessen.

Am zweiten Tag habe ich tatsächlich das «Martinsloch» durch Zufall sehen dürfen, von November bis Januar ist dieses «Natur-Spektakel» am Eiger zu entdecken. Die Sonne scheint durch dieses Loch am Fels und verzaubert mit Magie.

Im Dorf stehen übrigens die Schneewürfel bereit für einen weiteren etwas anderen magischen Event. Das «Worldsnowfestival» beginnt nächste Woche. Während fünf Tagen verwandeln Künstler aus der ganzen Welt die drei Meter hohen Schneeblöcke zu Kunstskulpturen und ich hätte natürlich gerne einige dieser schönen Schneekunstobjekte gesehen. 1983 hatte damals ein japanischer Künstler aus dem Schneeblock eine Riesen-Heidi gehauen und seit da möchte man jedes Jahr im Januar dieses kulturelle Spektakel im Eigerdorf nicht verpassen. Zum Abschluss unseres Aufenthalts haben wir noch beim Eigerness-Laden für die ganze Familie nach alpinen Kostbarkeiten gestöbert (und gefunden)…ein MUSS und die Tradition auf jeder Reise.

Die Rückreise dann noch mit einer speziellen «Visit» ganz in der Nähe, doch dazu dann detaillierter in einem kommenden spannenden und berührenden V’s Meets and Talks. Die letzten Sonnenstrahlen holten wir uns dann noch mit einem kurzen Abstecher auf die Honegg über dem Nebelmeer. Für einige von uns mit Cremeschnitte und Kafi ein perfekter «Stopp». Ich geniesse die Freude von Aston über Schnee und die neue Umgebung. Er liebt es sooo.

Dann sah ich bereits schon den Mond «Hallo» sagen und ich freute mich auf Zuhause.

Eins ist sicher, diese kurzen «Getaways» sind so wertvolle Inseln der Ruhe und Inspiration. Ich freue mich schon jetzt auf ein nächstes Highlight.

Danke Grindelwald…schö war’s

xx Vivienne

 

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Inside

It’s more than a Festive Season with Vanessa Beauty

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«Wahre Leidenschaft lässt Träume wahr werden» – Vanessa Bratschi (Founder of Vanessabeautyshop)

Die leidenschaftliche Lady mit über 12 Jahren Erfahrung in der Beauty-Szene ist zweifache Mama, Content Creator, bloggt Neuheiten aus Beauty- und Lifestyle und führt einen Online-Beautyshop, auf dem mittlerweile über 300 Produkte erhältlich sind. Wir erfahren im kommenden V’Meets & Talks über den Start ihres eigenen Shops, die persönlichen Stationen ihrer Laufbahn und private Momente. Danke Vanessa für das Teilen deiner Geschichte im kommenden kurzen Gespräch.

Wie geht es dir, schon bald ist Jahresende. Wie würdest du dein 2021 beschreiben?

Das Jahr 2021 war eine Berg- und Talfahrt. Ich hatte meine Krisen und meine Höhenflüge. Ich kann nur schlecht “Nein” sagen, was mir immer wieder zum Verhängnis wurde. Daran arbeite ich aber konstant und jedes “Nein” ist ein “Ja” zu mir selber. 

Mein Shop ist enorm gewachsen dieses Jahr, trotzdem bewältige ich noch immer das ganze Pensum alleine. Von der Webseite, über die Produktfotos, Versand, Marketing, Einkauf, B2B usw.

Nächstes Jahr werde ich mich aber definitiv um Unterstützung kümmern und hoffe dadurch etwas mehr Pausen machen zu können.

Du stehst für mich für Power und unglaublicher innovativer Energie. Was oder wer inspiriert dich in deinem Tun?

Das ist eine gute Frage und gar nicht so einfach zu beantworten. Ich habe einen extremen Eigenantrieb, sprühe vor Ideen und liebe es kreativ zu sein.

Mein Blog ist 2013 während einer sehr dunklen Zeit entstanden, als ich ein Burnout hatte. Es waren sehr schwierige Jahre, trotzdem wurde aus etwas “Schlechtem” nun etwas so Schönes, darum hänge ich auch sehr daran. Niemals hätte ich gedacht, das so etwas Wunderbares daraus entstehen würde.

Erzähle uns bitte die Entstehung und Geschichte deines Beauty-Shops?

Die Domain VANESSAbeauty wurde um 23:00 nachts eröffnet *lach. Es brauchte viel Mut, Investition, Zeit und Nerven diesen Schritt zu gehen.

Ich gebe schon länger Beauty Workshops und Beratungen. Mir ist einfach immer wieder aufgefallen, wie mager Frauen mit Beauty Tools, sprich Make-Up Pinseln ausgestattet sind. Es wird zwar gerne und oft in teure Make-Up Produkte investiert, bei den Pinseln wird aber gespart, obwohl die Tools entscheidend sind.

Du kannst die teuerste und schönste Wandfarbe kaufen, kaufst du einen ungeeigneten Pinsel oder Roller, wirst du die Wand nie so bemalen können, wie du es dir vorgestellt hast. Klingt irgendwie logisch oder *lach?

Meine Tools sollen das Leben der Frau einfacher gestalten. Auch Frauen, die weniger beauty-affin sind, sollen tolle Ergebnisse erzielen dürfen. Dies alles zu einem erschwinglichen Preis ohne Qualitätseinbussen.

Gleichzeitig habe ich all die Produkte im Shop, die ich nirgends gefunden habe aber als absolut unverzichtbar finde und mich danach gesehnt habe.

Dein Online-Shop wächst, wie stemmst du das ganze Arbeitspensum nebst deiner Familie und den Aufgaben, die als Content-Creator zusammenkommen?

Es ist nicht immer einfach, allen Bedürfnissen gerecht zu werden, oftmals kommen meine Ruhepausen zu kurz oder die Schlafdauer muss gedrosselt werden *lach. Mein Alltag ist mit viel Organisation verbunden und von der gesamten Familie wird viel Flexibilität gefordert. Jeder hilft mit, unterstützt und hat seine Aufgaben.

Es kommt öfters vor, dass ich mich mit meinem Pensum überfordert fühle, trotzdem brenne ich jeden Morgen aufs Neue meiner Tätigkeit nachzugehen. Ich musste lernen, Prioritäten richtig setzen zu können und die Wichtigkeit vor der Dringlichkeit unterscheiden zu können.

Klingt alles super anstrengend, aber ich liebe meinen Job und die Vielfältigkeit, die ich Tag für Tag leben darf.

Ich durfte die tollen Hair Clips testen und finde sie super-praktisch, da sie keinen Abdruck hinterlassen. Welches ist dein aktuelles Lieblingsprodukt aus deinem Shop, das du gerne empfehlen möchtest?

Oh, da habe ich viele *lach.
Ich denke ein grosses Highlight ist meine Pinselkollektion, welche auch zu meinen Beststellern zählt. Die Pinsel wurden von Grund auf von mir entwickelt. Der Prozess dauerte über 2 Jahre und hat mich fast zur Verzweiflung gebracht *lach. Der lange Weg hat sich aber gelohnt, denn auch ich benutze sie täglich und das ist auch für mich persönlich immer ein Zeichen, dass ich absolut dahinterstehen kann.

Meine Seamless Clips sind aber auch absolute Favorites, einfach weil man sie für verschiedene Bedürfnisse einsetzen kann. Ich liebe Allround-Produkte die praktisch, simple und stylish sind.

Der Color Switch Sponge ist auch ein beliebter Game-Changer. Man kann den Lidschatten Pinsel in Sekundenschnelle trocken säubern und so quasi mit dem von schwarz auf weiss wechseln. Praktisch, besonders wenn es schnell gehen muss oder man nicht viele Pinsel besitzt.

Abschließend drei Gedanken, die dich in deinem Werdegang immer wieder begleiten oder dir Mut geschenkt haben:

  • Verliere niemals den Fokus und das Ziel vor Augen, ohne Ziel gibt es keinen klaren Weg.
  • Höre auf dein Gefühl und lass dich nie von Meinungen und Kritik verunsichern. Ich höre mir konstruktive Kritik aber immer sehr gerne an und picke mir das heraus, was mir sinnvoll erscheint.
  • Do it with passion or not at all! Wahre Leidenschaft lässt Träume wahr werden.

…und genau mit diesen tollen und schönen Worte sind wir auch schon am Ende unseres V’ Meets and Talks von heute angekommen. Es hat uns grossen Spass gemacht, bis bald!

Xx Vivi

Mehr von Vivienne Oesch hier…

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Bambus statt Plastik – 3-mal auf Holz geklopft.

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Seit Jahren hängt man uns in den Ohren, das Plastik böse ist und die Weltmeere verschmutzt. Seit Jahren werden immer neue Richtlinien und Verordnungen erlassen, um dem Überfluss an Plastik und seinem nicht abbaubaren Müll in den Griff zu bekommen. Seit einiger Zeit stehen wir Verbraucher vor den Supermarktregalen und wundern uns mit der Tasche aus Naturhanffasern in der Hand, was der blöde Beutel jetzt bringt, wenn dafür die Gurken und Paprika eingeschweißt werden oder in Cellophan eingetütet sind. 

Natürlich ist es die Hygiene. Denn wenn unser Obst und Gemüse von anderen angefasst wird, dann ist das doch nicht mehr genießbar, oder? Jetzt frage ich mich natürlich wieder einmal, wie das alles unsere Eltern und Großeltern überlebt haben sollen? Selbst ich habe mich jahrzehntelang von Fummelbirnen und Grabbeltomaten ernährt und staune über ein anscheinend stahlhartes Immunsystem. Als Kind verschwand auch mal der Regenwurm oder etwas Spielsand im Magen, doch obwohl der Regenwurm 100 % Bio war, hätte mich doch spätestens der bakterienverseuchte Sand umbringen müssen.

Doch zurück zum Text. Der allgemeine Plastikverbrauch ist enorm. Zur Herstellung von Plastik wird Erdöl gebraucht und dieser Rohstoff ist nicht nachhaltig gewinnbar. Irgendwann ist Schluss. Außerdem sorgen die Mikropartikel in den Ozeanen für viel Leid bei der maritimen Bevölkerung und landet leider immer öfter wieder als Fisch mit den Mikropartikeln im Organismus auf unseren Tellern. 

Doch wo anfangen? Plastiktüten per sé verbieten wollte man ja nun auch nicht. Also bekommt man noch die ganz dünnen oder die ganz dicken Tüten. Für dazwischen gibt es jetzt Papiertaschen oder was aus nachhaltigen Rohstoffen. Also hilft man doch… Ein bisschen …

Es gibt aber vieles, dass man doch ersetzen kann. Und zwar die Gebrauchsgegenstände, die einen Stiel, Halm oder Ähnliches besitzen. In einigen Teilen dieser Welt wird Bambus nicht nur zum Hausbau selbst, sondern auch als Gerüst für selbiges genutzt. Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff. Laut Wikipedia bedeckt Bambus ca. 37 Millionen Hektar Landfläche weltweit, wobei 10-15 Tonnen Bambus nachhaltig pro Hektar und Jahr abgebaut werden könnte. Das ergibt eine mögliche Abbaurate von 370 Millionen Tonnen Biomasse, wenn es dann nicht ganz so gut läuft. Laut statistica.com wurden 2018 ca 359 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Sie sehen also worauf ich hinaus will? 

Natürlich ersetzt Bambus nicht die geliebte Tupperdose, aber die Zahnbürsten, das Wattestäbchen und Strohhalme durchaus. Und das Schöne ist, dass Sie in 50 Jahren nicht auf einem verholzten Fisch rumkauen müssen, da Bambus definitiv biologisch abbaubar ist.

Wenn man schon heute die Preise zwischen Plastik und Bambus Produkten im Supermarkt vergleicht, ist der Unterschied oft gering, doch die Auswirkung auf die Ökologie ist auf längerfristigem Wege weitaus positiver als mit Plastik. Geben Sie Bambus eine Chance und wagen mal was Neues und lassen Sie sich überzeugen. Außerdem passen die Bambusartikel wunderbar zur Tragetasche aus Hanffasern und verleiht der modernen Wohnung einen tollen rustikalen Blickfang.

Bei mir hat Bambus vor allem in der Küche Einzug gehalten. Bambus ist hart im nehmen und verträgt ohne Probleme die Spülmaschine. Da es ein natürliches Produkt ist wie andere Holzarten, ist auch Bambus antiseptisch und vernichtet auf natürliche Weise schon einige Bakterien von sich aus und verhindert unkontrolliertes Bakterienwachstum. Zum Kochgeschirr wie Bratenwender und Kochlöffel darf natürlich der dazugehörige Köcher nicht fehlen und auch diverse Schneidebretter sind schon gegen die Plastikprodukte ausgetauscht.

Ralf Kuklik - Ein unbeschriebenes Blatt, das selbst gerne schreibt. Seit Dezember 2020 als Redakteur im "DasKomma" tätig. Als alleinerziehender Vater finden sich viele Themen aus dem Alltag, in der sich jeder wiederfinden kann. Aus diesem Grund erscheinen jeden Dienstag und Freitag neue Kolumnenbeträge, um die Fragen zu beantworten, die man sich stellt, aber selten daran denkt, sie weiter zu hinterfragen.

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36 Hours Shortbreak in Munich

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Das Ziel unseres kurzen Aufenthalts in der schönen Münchner Innenstadt war definitiv etwas «Ruhezone» zu kreieren mit der Möglichkeit, noch einige Kooperationen und Content zu shooten – ein gelungenes Weekend. Trotz der Kürze und den Dingen, die ich in dieser Zeitspanne erledigen sollte, haben wir wieder neue « Ecken» entdeckt. Etwas Kunst, neue Bistros und viele schöne Strassen und historische Gebäude. Einer meiner Lieblingsspaziergänge in der Innenstadt ist die Runde vom Marienplatz zur Oper, Richtung Prinzregententheater, Odeonsplatz und danach an der Theatinerkirche vorbei und via Promenadenplatz mit dem Denkmal von Michael Jackson und einem Abstecher beim kleinen Laden von Santa Maria Novella zurück zum Marienplatz am Ludwig Beck vorbei und zum krönenden Abschluss den Viktualienmarkt, den ich tatsächlich IMMER besuche. Ich liebe den Frischmarkt und die bunte Vielfalt der Produkte, die Blumen, das Gemüse, Käse, Fleisch, Fisch, Gewürze…ein absolutes Highlight.

Die «Weekend-Insel» so wichtig und richtig, mal einfach spontan und frei anders gestaltet.

Das nächste Wochenende steht schon vor der Türe und ich wünsche euch viel entspannte Momente, gedanklich und auch sonst. Danke seid ihr da!

Hugs Vivienne

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Winterweekend Getaway – am Fusse des Eigers

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Im schönen Grindelwald am Fusse des Eigers – ein magischer Ort: das Dorf teilt den Namen mit einem Zauberer – die Harry-Potter-Fans wissen von was ich rede. Aber primär für zwei Tage unser Ort der Inspiration, Erholung und des Auftankens. Schon so lange wollte ich hier etwas Zeit geniessen. Unser Getaway mit der ganzen Familie, Opa und den 20 Hundepfoten war mit Sonnenstrahlen, viel gutem Essen und langen Gesprächen und schönen Spaziergängen durch den Schnee einfach grossartig.

Ich konnte durch die Bergluft wie immer viel besser schlafen. Reisen ist für mich, egal wo und für wie lange immer mit etwas Organisation verbunden. Ich backe meine Brötchen und Kekse vor, habe Gespräche mit der Küche unserer jeweiligen Homebase und plane auch die Anreise so, dass ich gut genährt ankomme. Somit hat mein Körper dann auch die Möglichkeit, mir diese «Auszeit» auch zu gönnen und ich habe weniger Reaktionen oder Beschwerden durch die Histaminose. Das Küchenteam überraschte mich und hat mir somit nebst den erwähnten Themen auch die Möglichkeit gegeben, am Tisch mit meinen Liebsten unbeschwert zu geniessen.

Am zweiten Tag habe ich tatsächlich das «Martinsloch» durch Zufall sehen dürfen, von November bis Januar ist dieses «Natur-Spektakel» am Eiger zu entdecken. Die Sonne scheint durch dieses Loch am Fels und verzaubert mit Magie.

Im Dorf stehen übrigens die Schneewürfel bereit für einen weiteren etwas anderen magischen Event. Das «Worldsnowfestival» beginnt nächste Woche. Während fünf Tagen verwandeln Künstler aus der ganzen Welt die drei Meter hohen Schneeblöcke zu Kunstskulpturen und ich hätte natürlich gerne einige dieser schönen Schneekunstobjekte gesehen. 1983 hatte damals ein japanischer Künstler aus dem Schneeblock eine Riesen-Heidi gehauen und seit da möchte man jedes Jahr im Januar dieses kulturelle Spektakel im Eigerdorf nicht verpassen. Zum Abschluss unseres Aufenthalts haben wir noch beim Eigerness-Laden für die ganze Familie nach alpinen Kostbarkeiten gestöbert (und gefunden)…ein MUSS und die Tradition auf jeder Reise.

Die Rückreise dann noch mit einer speziellen «Visit» ganz in der Nähe, doch dazu dann detaillierter in einem kommenden spannenden und berührenden V’s Meets and Talks. Die letzten Sonnenstrahlen holten wir uns dann noch mit einem kurzen Abstecher auf die Honegg über dem Nebelmeer. Für einige von uns mit Cremeschnitte und Kafi ein perfekter «Stopp». Ich geniesse die Freude von Aston über Schnee und die neue Umgebung. Er liebt es sooo.

Dann sah ich bereits schon den Mond «Hallo» sagen und ich freute mich auf Zuhause.

Eins ist sicher, diese kurzen «Getaways» sind so wertvolle Inseln der Ruhe und Inspiration. Ich freue mich schon jetzt auf ein nächstes Highlight.

Danke Grindelwald…schö war’s

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«Wahre Leidenschaft lässt Träume wahr werden» – Vanessa Bratschi (Founder of Vanessabeautyshop)

Die leidenschaftliche Lady mit über 12 Jahren Erfahrung in der Beauty-Szene ist zweifache Mama, Content Creator, bloggt Neuheiten aus Beauty- und Lifestyle und führt einen Online-Beautyshop, auf dem mittlerweile über 300 Produkte erhältlich sind. Wir erfahren im kommenden V’Meets & Talks über den Start ihres eigenen Shops, die persönlichen Stationen ihrer Laufbahn und private Momente. Danke Vanessa für das Teilen deiner Geschichte im kommenden kurzen Gespräch.

Wie geht es dir, schon bald ist Jahresende. Wie würdest du dein 2021 beschreiben?

Das Jahr 2021 war eine Berg- und Talfahrt. Ich hatte meine Krisen und meine Höhenflüge. Ich kann nur schlecht “Nein” sagen, was mir immer wieder zum Verhängnis wurde. Daran arbeite ich aber konstant und jedes “Nein” ist ein “Ja” zu mir selber. 

Mein Shop ist enorm gewachsen dieses Jahr, trotzdem bewältige ich noch immer das ganze Pensum alleine. Von der Webseite, über die Produktfotos, Versand, Marketing, Einkauf, B2B usw.

Nächstes Jahr werde ich mich aber definitiv um Unterstützung kümmern und hoffe dadurch etwas mehr Pausen machen zu können.

Du stehst für mich für Power und unglaublicher innovativer Energie. Was oder wer inspiriert dich in deinem Tun?

Das ist eine gute Frage und gar nicht so einfach zu beantworten. Ich habe einen extremen Eigenantrieb, sprühe vor Ideen und liebe es kreativ zu sein.

Mein Blog ist 2013 während einer sehr dunklen Zeit entstanden, als ich ein Burnout hatte. Es waren sehr schwierige Jahre, trotzdem wurde aus etwas “Schlechtem” nun etwas so Schönes, darum hänge ich auch sehr daran. Niemals hätte ich gedacht, das so etwas Wunderbares daraus entstehen würde.

Erzähle uns bitte die Entstehung und Geschichte deines Beauty-Shops?

Die Domain VANESSAbeauty wurde um 23:00 nachts eröffnet *lach. Es brauchte viel Mut, Investition, Zeit und Nerven diesen Schritt zu gehen.

Ich gebe schon länger Beauty Workshops und Beratungen. Mir ist einfach immer wieder aufgefallen, wie mager Frauen mit Beauty Tools, sprich Make-Up Pinseln ausgestattet sind. Es wird zwar gerne und oft in teure Make-Up Produkte investiert, bei den Pinseln wird aber gespart, obwohl die Tools entscheidend sind.

Du kannst die teuerste und schönste Wandfarbe kaufen, kaufst du einen ungeeigneten Pinsel oder Roller, wirst du die Wand nie so bemalen können, wie du es dir vorgestellt hast. Klingt irgendwie logisch oder *lach?

Meine Tools sollen das Leben der Frau einfacher gestalten. Auch Frauen, die weniger beauty-affin sind, sollen tolle Ergebnisse erzielen dürfen. Dies alles zu einem erschwinglichen Preis ohne Qualitätseinbussen.

Gleichzeitig habe ich all die Produkte im Shop, die ich nirgends gefunden habe aber als absolut unverzichtbar finde und mich danach gesehnt habe.

Dein Online-Shop wächst, wie stemmst du das ganze Arbeitspensum nebst deiner Familie und den Aufgaben, die als Content-Creator zusammenkommen?

Es ist nicht immer einfach, allen Bedürfnissen gerecht zu werden, oftmals kommen meine Ruhepausen zu kurz oder die Schlafdauer muss gedrosselt werden *lach. Mein Alltag ist mit viel Organisation verbunden und von der gesamten Familie wird viel Flexibilität gefordert. Jeder hilft mit, unterstützt und hat seine Aufgaben.

Es kommt öfters vor, dass ich mich mit meinem Pensum überfordert fühle, trotzdem brenne ich jeden Morgen aufs Neue meiner Tätigkeit nachzugehen. Ich musste lernen, Prioritäten richtig setzen zu können und die Wichtigkeit vor der Dringlichkeit unterscheiden zu können.

Klingt alles super anstrengend, aber ich liebe meinen Job und die Vielfältigkeit, die ich Tag für Tag leben darf.

Ich durfte die tollen Hair Clips testen und finde sie super-praktisch, da sie keinen Abdruck hinterlassen. Welches ist dein aktuelles Lieblingsprodukt aus deinem Shop, das du gerne empfehlen möchtest?

Oh, da habe ich viele *lach.
Ich denke ein grosses Highlight ist meine Pinselkollektion, welche auch zu meinen Beststellern zählt. Die Pinsel wurden von Grund auf von mir entwickelt. Der Prozess dauerte über 2 Jahre und hat mich fast zur Verzweiflung gebracht *lach. Der lange Weg hat sich aber gelohnt, denn auch ich benutze sie täglich und das ist auch für mich persönlich immer ein Zeichen, dass ich absolut dahinterstehen kann.

Meine Seamless Clips sind aber auch absolute Favorites, einfach weil man sie für verschiedene Bedürfnisse einsetzen kann. Ich liebe Allround-Produkte die praktisch, simple und stylish sind.

Der Color Switch Sponge ist auch ein beliebter Game-Changer. Man kann den Lidschatten Pinsel in Sekundenschnelle trocken säubern und so quasi mit dem von schwarz auf weiss wechseln. Praktisch, besonders wenn es schnell gehen muss oder man nicht viele Pinsel besitzt.

Abschließend drei Gedanken, die dich in deinem Werdegang immer wieder begleiten oder dir Mut geschenkt haben:

  • Verliere niemals den Fokus und das Ziel vor Augen, ohne Ziel gibt es keinen klaren Weg.
  • Höre auf dein Gefühl und lass dich nie von Meinungen und Kritik verunsichern. Ich höre mir konstruktive Kritik aber immer sehr gerne an und picke mir das heraus, was mir sinnvoll erscheint.
  • Do it with passion or not at all! Wahre Leidenschaft lässt Träume wahr werden.

…und genau mit diesen tollen und schönen Worte sind wir auch schon am Ende unseres V’ Meets and Talks von heute angekommen. Es hat uns grossen Spass gemacht, bis bald!

Xx Vivi

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